PETA veröffentlicht krasse Hygiene-Mängel in bundesweiten KFC-Filialen. Anlässlich der Neueröffnung einer KFC-Filiale am Autobahndreieck Stuhr weist die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. darauf hin, dass der Fast-Food-Gigant dafür berüchtigt ist, Hühnerfleisch aus tierquälerischer Intensivtierhaltung zu verkaufen. Aber auch die eigene Gesundheit sollte einem nicht egal sein: Die Organisation hat im August Unterlagen der Lebensmittelüberwachungsämter mit den gesammelten Mängeln aus KFC-Filialen in ganz Deutschland online gestellt. Schimmel, Dreck und Schleim in der Küche, eingetrocknete Fett- und Blutreste, keine Seife auf der Personaltoilette, pelzige grüne Belege und ein muffiger Geruch in Kühleinrichtungen sind nur einige Beispiele. In einem Burger fand man sogar einen abgeschnittenen Fußnagel. Aus diesem Anlass protestieren PETA-Aktivisten diese Woche bereits mit viel nackter Haut, Kunstblut und toten (Gummi-)Hühnern vor den KFC-Filialen in Nürnberg, Fürth, Augsburg und München.„Wir wehren uns gegen Tierquälerei und gegen Ignoran
z gegenüber den Verbrauchern“, so Kampagnenleiterin Sabine Weick von PETA. Immer wiederkehrende Mängel in nicht wenigen Filialen werden oft nicht beseitigt und auch nach mehrmaliger Aufforderung seitens der Lebensmittelkontrolle geschieht in einigen Filialen wenig. „Wenn Lebensmittelunternehmer bereits mit hygienischen Aspekten, die den Menschen betreffen, so schlampig umgehen, wie muss man sich dann erst die Haltung und Tötung der Milliarden Hühner im Auftrag von KFC vorstellen?“, fragt Weick. In einer Undercover-Recherche bei einem der Hähnchenfleisch-Zulieferer für KFC hat PETA bereits 2010 schwere Fälle von Tierquälerei in einer Elterntierfarm dokumentiert.





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