Zwei Hunde, die von Zuhause ausgebüchst waren, haben am Freitag gegen 15.50 Uhr im Heimgarten-Rötelstein-Gebiet gewildert. Ihrem Jagdtrieb fiel eine Hirschkuh zum Opfer.
Der Labrador und der Mischling hetzten und bissen das Tier. Dieses erlitt so schwere Verletzungen, dass es von einem Jäger erschossen werden musste. Der Hundehalter, ein 43-Jähriger aus dem Raum Großweil/Schlehdorf, muss jetzt mit einer Anzeige und einer saftigen Geldstrafe rechnen, da er seine Vierbeiner in einem Jagdrevier frei laufen ließ.
Wanderer hatten das brutale Treiben im Wald beobachtet, Fotos gemacht und die Murnauer Polizei verständigt. Anhand der Aufnahmen und von Zeugenaussagen konnten die Beamten den Halter schnell ermitteln. Der Labrador ist inzwischen zurückgekehrt, von dem Mischling fehlt weiterhin jede Spur.
Die Polizei weist darauf hin, dass Hunde in den Bergen an der Leine laufen oder aufs Wort gehorchen müssen. Wenn sie sich selbstständig machen und Wild angreifen, darf ein Jäger sie erschießen.
Aussender: merkur-online.de





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