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  • Hund verbeißt sich in Herrchens Arm

    Hundehaltung Veterinär schläfert Tier ein

    Unvermittelt hatte der Staffordshire-Rüde seinen Halter angegriffen. Bei der Tatortaufnahme entdeckten die Polizisten eine geringe Menge Marihuana.

    von Hans Begerow

    Varel - Nach einer Attacke auf sein Herrchen ist am Dienstag ein Staffordshire-Rüde eingeschläfert worden. das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Das Tier hatte den Halter unvermittelt in der Wohnung angegriffen und den 24-Jährigen massiv in die Unterarme gebissen. Trotzdem gelang es dem verletzten Mann noch, das Tier in ein angrenzendes Zimmer zu sperren.

    Kurz darauf traf die Polizei in der Wohnung ein, auch das Ordnungsamt des Landkreises wurde informiert. Die fünf Polizisten, darunter Ralf Becker, Leiter des Streifendienstes des Polizeikommissariats Varel, brauchten zunächst nicht tätig werden, weil der Hund in dem angrenzenden raum eingesperrt war. Der erheblich verletzte Hundehalter wurde inzwischen im Krankenhaus Varel ambulant behandelt. Nach Schilderung des Vorfalls und Bewertung der Gesamtumstände wurde die Tötung des Tieres durch einen Tierarzt angeordnet. Der Halte holte den Hund, der sich mittlerweile beruhigt hatte, aus dem angrenzenden Raum und stülpte ihm einen Maulkorb um. Dann wurde der Hund gegen 15.30 Uhr durch den Tierarzt eingeschläfert.

    Die Polizei hatte beim Betreten der Wohnung im Wohnzimmer des Hundehalters eine geringe Menge Rauschgift (Marihuana) aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ordnete eine Durchsuchung der Wohnung an, die führte indes nicht zum Auffinden weiterer Betäubungsmittel.

    Das Rauschgift wurde sichergestellt und gegen den 24-Jährigen ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes eingeleitet.

    Aussender: nwzonline.de
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