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  • Wilderei im Lavanttal: Härtere Strafen gefordert

    Mit einem Kleinkaliber-Gewehr "knallt" ein unbekannter Wilderer im Raum St. Paul im Lavanttal Rehe ab – die "Krone" hat exklusiv berichtet. Doch jetzt wird der Irre selbst zum Gejagten. Polizisten und die betroffenen Jäger wollen den Schützen auf frischer Tat ertappen. Unterdessen gibt's bereits die ersten konkreten Hinweise.

    "Wir gehen allen Hinweisen genauestens nach", heißt es bei der Polizei Lavamünd, die gemeinsam mit den Kollegen in St. Paul nach dem Wilderer fahndet. Mehr als zehn Rehe soll der Unbekannte bisher in der Nacht mit einem Kleinkaliber- Gewehr "abgeknallt" haben.


    "Der Täter ist absolut provokant unterwegs und legt die Kadaver mit abgetrennten Köpfen so ab, damit sie ja jeder sehen kann", so der Ermittler: "Die Jäger werden daher auch in jener Zeit in den Revieren unterwegs sein, in denen die Jagd ruht, also in der Nacht."
    Schockiert über den neuerlichen Fall von Wilderei in Kärnten zeigt sich Jagdreferent Uwe Scheuch: "Ein waidgerechter Jäger würde so etwas nie machen. Ich fordere daher viel härtere Strafen für Wilderei."


    Aussender: krone.at
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