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  • Sommerzeit: Hitzetipps fürs Haustier

    Es ist Sommerzeit: Temperaturen über 30 Grad wecken nicht nur bei Menschen die Sehnsucht nach Erfrischung.

    Nadja Kutscher von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. gibt Tipps, wie man seinem tierischen Gefährten das Leben bei Hitze erleichtern kann:


    Für Hunde gilt als wichtigste Maßnahme: Weg mit dem Winterpelz! Ob Mischling oder Rassehund, Scheren bringt dichtbehaarten Tieren schnell Erleichterung. Vorsicht bei hautempfindlichen, hellen Rassen: Hier ist das Eincremen mit Sonnencreme auf Schnauze und Ohren nötig, um den Hund vor Sonnenbrand zu schützen. Ein nasses Kinder-T-Shirt am Leib sorgt bei vielen Hunden für Begeisterung und kühlt den Körper beim Spaziergang, der während der kühleren Morgen- und Abendstunden stattfinden sollte. Ein schnell zubereitetes Erdnussbutter- oder Bananeneis schmeckt allen Hunden und ist zudem noch gesund. Rezepte finden Sie auf PETAs „Dog Blog“. Auf keinen Fall dürfen Tiere im Auto zurückgelassen werden: Da sie nicht schwitzen, können Hunde schon nach wenigen Minuten durch Hitzeschlag zu Tode kommen!“ Anzeichen für Überhitzung beim Hund sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Taumeln oder Krämpfe. Auch Bewusstlosigkeit kann auftreten. Wenn Sie einen Hund im eingesperrten Auto sehen, zögern Sie nicht, sofort die Polizei zu rufen – vielleicht retten Sie ihm damit sein Leben! Das überhitzte Tier muss sofort in den Schatten gebracht werden. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte dem Hund dann zuerst langsam die Beine, dann der Körper mit nassen Tüchern gekühlt werden. Bieten sie ihm handwarmes, keinesfalls eiskaltes, Wasser zum Trinken an. Anschließend muss das Tier sofort in die Tierarztpraxis, auch wenn sein Zustand sich durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen verbessert hat. Viele Hundehalter unterschätzen die leider oftmals tödlichen Auswirkungen der Sommerhitze auf ihre Vierbeiner. Aus diesem Anlass verteilt PETA auch dieses Jahr ein Poster mit Warnhinweisen – zum Aufkleben in Tierarztpraxen, Supermärkten oder Autofenstern. Weitere Informationen finden Sie auf www.peta.de/hotdogs.

    Während sich wild lebende Kaninchen in ihre kühlen Gänge zurückziehen können und Meerschweinchen in ihrer südamerikanischen Heimat in kühlen Bergregionen leben, sind diese hitzeempfindlichen Tiere in Gefangenschaft auf uns angewiesen. Das Gehege in der Wohnung sollte daher niemals in der Sonne stehen. Auch ein Freigehege kann sich schnell aufheizen, natürliche Beschattung durch Bäume und Sträucher ist hier der beste Schutz. Eiswürfel oder Kühlakkus in ein Handtuch gewickelt sorgen für zusätzliche kühlende Stelle. Hamstergehege gehören nicht auf die Fensterbank, Plastikröhren und -höhlen bieten keinen Schutz gegen Hitze. Ein Schlafhaus aus Keramik und ein Sandplatz zum Abkühlen (Sand vorher in Kühlschrank stellen) dagegen schon. Viele Vögel lieben eine Dusche mittels einem Pumpsprüher für Blumen. Zwingend ist auch für sie der schattige Platz zum Zurückziehen.

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