Total überfüllte und enge Käfige, unmengen von kranken und verletzten Tieren - so ergeht es den Kaninchen aus Mastanlagen.(Die Mastanlagen besitzen das Gütesiegel der Gütergemeinschaft Ernährung (GGE).) Die unvermeidbaren Folgen sind Krankheiten, die sich rasend schnell verbreiten, und druch die Enge werden die Tiere in Kannibalismus und Selbstverstümmelung getrieben. Die Hauptlieferanten der Kaninchenproduzenten in Tschechien und Italien sind Edeka, Real, Globus und Kaufhof (Metro).
Durch Proteste von VIER PFOTEN reagiert Real endlich. Edeka schweigt hingegen nach wie vor, und schiebt das gescheiterte Gütesiegel der GGE vor. Doch der Handelskonzern Metro zieht zusammen mit seiner Einzelhandelstochter Real Konsequenzen: Die Handelsbeziehungen mit dem tschechischen Käfigbatteriegiganten "Rabbit Stepanov" und dem Hauptlieferanten von Metro und Real wurden gekündigt.
VIER PFOTEN hatte schon vor 3 Jahren grausame Bilder der tschechischen Firma veröffentlicht. "Edeka und Co sollten sich nun die unangenehme Frage gefallen lassen, warum nach Jahren der angeblichen Kontrolle immer noch katastrophale Tierschutzbedingungen herrschen", so Marcus Müller von VIER PFOTEN.
VIER PFOTEN fordert nun den letzten großen Händler auf, eindlich Farbe für Tier- und Verbraucherschutz zu bekennen und Kaninchenfleisch aus tierquälerischer Käfigkaninchenhaltung aus dem Sortiment zu verbannen. Diese Tierquälerei gehört bei Rewe, Lidl, Tegut, Aldi Süd und Famila schon der Vergangenheit an.
Metro sollte konsequent sein und auch chinesische Kaninchen aus dem Programm nehmen, denn das Leben in chinesischen Käfigbatterien ist ebenso grausam wie das in Tschechischen.
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