Tierrechtsorganisation wendet sich an Innenminister Huber
Erfurt .Seit der Tragödie von Sachsenburg laufen in Thüringen Gespräche über eine neue gesetzliche Regelung für Hundehalter. „Rasselisten“ werden diskutiert, Innenminister Peter Huber kann sich einen Sachkundenachweis für Halter einiger Hunde vorstellen. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. wandte sich jetzt mit der Bitte an Huber, den „Hundeführerschein“ für alle Rassen einzuführen. Denn Unfälle passieren aufgrund der Unwissenheit der Halter, ganz unabhängig von der Rasse eines Hundes. Der „Hundeführerschein“ ist in der Schweiz bereits Pflicht.
„Jeder Hund kann aggressiv werden und Menschen angreifen, wenn er falsch gehalten und sein Verhalten falsch interpretiert wird!“, erläutert Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA. Doch der sachgemäße Umgang mit Hunden lässt sich erlernen. Der prominente Hundetrainer Martin Rütter bestärkte kürzlich in einem Interview mit Welt Online das Konzept des „Hundeführerscheins“: „Unfälle passieren, weil die Besitzer keine Ahnung von den Tieren haben. Da ließe sich mit einer relativ kurzen Schulung der Grundkenntnisse viel verbessern.“ Weitere Informationen finden Sie auf www.haustiere.peta.de.
Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25, Mobil 0176 / 64812091, NadjaK@peta.de
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