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  • Verschwinden Magdeburger Tiere im Tierhandelssumpf?

    Magdeburg. Während Zoodirektor Kai Perret darüber schweigt, dass aus seinem Zoo 13 bedrohte Pinguine fehlen, berichtet heute die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. von weiteren Tieren, die von Magdeburg aus an den dubiosen Tierhändler Werner B. abgeschoben wurden.

    Dokumenten zufolge (die PETA vorliegen) sind 2008 zwei männliche Luchse an die Privatadresse von Herrn B. in Bad Bentheim verkauft worden. Und das, obwohl dieser seinen Handel schon seit 2006 eingestellt hat.

    PETA vermutet erhebliche Rechtsversöße, und prüft deshalb derzeit rechtliche Schritte gegen den Tierhändler und den Zoodirektor. „Wenn Zoodirektor Perret nichts über den Verbleib seiner Tiere weiß, hat er als Zoodirektor klar versagt!“, so Frank Albrecht, Zooexperte von PETA. Als Mitglied des europäischen und des Weltzooverbandes sei der Zoo Magdeburg dazu verpflichtet, seine Tiere nur an zoologische Einrichtungen abzugeben.
    Um den Missbrauch nicht zu unterstützen, fodert PETA die Bevölkerung dazu auf, keine Zoos mehr zu besuchen.

    Quelle: tierschutznews.ch
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