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    1. #1
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      Am liebsten würd ich alles hinschmeißen :(

      Hi !

      Ach Leute, es ist alles so doof ! Ich brauch einfach mal Menschen bei denen ich mich ausheulen kann ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und von denen ich auch weiß, dass sie es verstehen.

      Ich habe ja nun meine Ausbildung angefangen und habe nach kurzem Hin- und Her beschlossen mein geliebtes Pony in seinem trauten Heim zurückzulassen. In meinen Augen war es einfach das Beste so. So schien es mir zumindestens.
      Ich habe mein liebes Pony in die Obhut meiner Schwester gegeben unter dem Vorbehalt ihn regelmäßig am Wochenende reiten und pflegen zu dürfen und auch ein Mitspracherecht bei der Wahl seiner Reitbeteiligung und sonstigen Haltungs- und Pflegemaßnahmen zu haben. Schließlich möchte ich ihn ja nach meiner Ausbildung wiederhaben. Es ist immerhin MEIN Pony. Nur kann ich mich momentan eben nicht mehr so um ihn kümmern wie ich es wollte.
      Nun ja... so immerhin die Theorie, die Praxis zeigt mir nun leider das grausame Gesicht.
      Zunächst ist meine Reitbeteiligung abgesprungen, die einfach nicht mit meiner Schwester klarkommt. Das war für mich schon ein herber Verlust. Sie kam super mit meinem Liebling klar, war verantwortungsbewusst, reiterlich gut ausgebildet und hat ihn dementsprechend SEHR gefördert ! Sie war quasi meine Versicherung, dass alles gut läuft während ich mich nicht kümmern kann.
      Nun hat meine Schwester neue Reitbeteiligungen angeheuert. Kennenlernen durfte ich die nicht, sie hat die Termine so gelegt, dass ich nicht bei der Auswahl beteiligt sein konnte. Das frustet mich schon sehr. Ich möchte schon gerne wissen, was das für Leute sind, die in Zukunft mein Pony quälen.
      Von der Erzählung her dürften die aber noch in Ordnung sein. Eine hat meine Reitbeteiligung als liebevoll und verantwortungsbewusst bestätigt, immerhin ein Lichtblick.

      Doch zu meinem Schrecken meldete sich nun eine als Aushilfe, die ich selbst kenne und um Gottes Willen NICHT auf meinem Pony sehen will. Die Liebe hat es nun endlich geschafft ihren Gaul dermaßen kaputt zu reiten, dass der bis auf weiteres nicht mehr einsetzbar ist aufgrund von schwerer Lahmheit durch systematisches Rückenkaputten. Laut meiner Reitbeteiligung besteht sogar Verdacht auf Kissing Spines.
      Die Alte ist dermaßen am Riegeln und am Prügeln und wenn sie das grad nicht tut am sinnfreien Rumjuckeln bis zum Gelenkverschleiß... Aufwärmen ist ja auch völlig überbewertet.
      Zunächst war ich mir mit meiner Schwester darüber einig, dass die nicht auf mein Tier kommt.
      Doch wie ich im Nachhinein erfahren habe ist die Alte sogar Probe geritten !!!! Und meine Schwester zieht inzwischen sogar ernsthaft in Erwägung sie als Aushilfe zu gebrauchen, wenn sie keine Zeit haben sollte !!
      Ich habe sie darauf angesprochen und ihr meine Bedenken aufgezeigt. Sie hat sich darauf aber nur zickig gegeben und sagte, dass sie jetzt das Sagen hätte und wenn ich nicht einverstanden wäre, sollte ich mich doch bitteschön selber um den Gaul kümmern oder wir verkaufen ihn eben.
      Ich denke, man kann nachvollziehen, wie wütend ich deswegen bin.

      Leider ist es nicht nur das. Denn hin und wieder fragt meine Schwester doch dämlich nach meinem Rat. z.B. wegen dem Aussuchen einer Decke und eines Gebisses - da hab ich also plötzlich wieder was zu melden ?!
      Hingegen legt sie sich wieder vollkommen quer wenn ich ihr empfehle zunächst einmal mit Dreieckszügeln zu reiten um sich selbst wieder auf aktuellen Stand zu begeben und den Ausbildungsstatus meines Tieres zu bewahren. Sie ist ja viel zu gut für sowas. Aber die Reitbeteiligungen müssen ja Ausbinder anlegen, obwohl die das mindestens genauso gut drauf haben - nämlich gar nicht...

      Zudem muss ich mir nun wochenends ständig Steine in den Weg legen lassen, warum ich ihn denn jetzt nicht reiten könnte. Sie weiß genau, dass ich reiten möchte, verlegt aber alles so, dass er an dem Tag schon unwiderruflich bewegt wird und ich dann höchstens zu seiner zweiten Bewegung in den Stall kann.

      Ich bin einfach nur erschrocken über ihre Kaltherzigkeit und ihre Querstellerei... so habe ich mir das nicht vorgestellt. Rauskicken aus dem Geschäft kann ich sie nicht, denn meine Mutter möchte, das jemand aus der Familie an seiner Pflege beteiligt ist, sonst dreht sie den Geldhahn ab...
      Ich bin momentan einfach wieder am Zweifeln ob das alles so richtig ist oder ob ich meinen Pony da gerade nur Bockmist antue. Am liebsten würde ich so schnell wies geht wieder nach Hause und alles wieder selbst in die Hand nehmen.

      Traurige Grüße, Soylent
      Geändert von SoylentGreen (01.11.2010 um 19:14 Uhr)

    2. #2
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      Avatar von Silberfeder
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      Oh Soy!

      Ich bin maßlos schockiert, sowas von einer SCHWESTER!
      Das ist unter aller Sau, das ist ja fahrlässige "Sachbeschädigung" (deutsches Strafrecht, Jaja), was deine Schwester da vorhat, und Erpressung. Entweder du hälst die Gosch, oder du verlierst dein Pferd.

      Sprich doch bitte mal ernst mit deiner Mutter, SO geht das nicht.

      Hattest du nicht eine Alternative bei dir da oben, wo du Chivas hinstellen könntest?
      Selbst wenn du nicht so häufig reiten könntest, so könntest du dir wenigstens eine vernünftige RB suchen und das alles im Blick behalten.

      Wenn alle Stricke reißen, mach einen Vertrag, mit deiner Mutter und deiner Schwester, in dem festgehalten wird, dass RB-Termine mit dir abzusprechen sind, du DEFINITIV am WE reiten kannst (nicht: darfst!) und dass das Pferd SO geritten wird, wie DU es für richtig hälst.

      Sind RBs denn so notwendig?
      Ich meine, wenn du wochenends reitest und deine Schwester unter der Woche 1-2 Mal, dann ist das zwar nicht sonderlich viel, aber mehr als ausreichend.
      Lieber so, als dass du da Möchtegern Cowboys auf dem armen Kleinen hocken hast :(

      Ach Mensch, fühl' dich gedrückt, das ist echt eine bescheidene Situation..
      ~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
      sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
      Tucholsky

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    3. #3
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      Danke, Feder, dass du dir die Zeit genommen hast das alles zu lesen :)

      Meine Mutter ist da völlig außen vor. Sie sagt dazu nicht viel, außer dass der Arme wegmuss wenns so nicht klappt. Sie ist zwar an und für sich auch meiner Meinung in einigen Dingen, hält sich aber gekonnt raus oder hält zu meiner Schwester. Ich will auf jeden Fall nochmal mit ihr reden, aber ich verspreche mir nicht viel davon. Vielleicht aber kann sie helfen.

      Die Alternative wäre da, aber absolut nicht optimal. Ich kann nur vom Hof, wenn die anderen Wache auf dem Hof halten. Bin ich alleine, kann ich also nicht weg. Ich bin so total abhängig vom Gutdünken meiner Kollegen und ich schätze, dass ich ihnen irgendwann total auf den Nerv falllen würde mit meinem Pferdchengebrüll. Wenn ich frei habe, fahre ich nach Hause und das möchte ich auch so beibehalten. Da wäre also auch keine Zeit. Und dann ebe noch das Problem, dass ich sofort eine RB finden müsste, weil ich nicht die Zeit hätte mich genug um ihn zu kümmern und das ist schlecht wenn man so wenig Connections hat. Ich hätte also keine Zeit richtig zu suchen sondern müsste mich mit dem was da ist zufrieden geben. Für alles andere inklusive Vorstellen beim Schmied und Tierarzt wäre gesorgt, aber das ist ja nicht alles. Er kann ja nicht nur doof vor sich rumstehen.
      Er ist es gewohnt täglich bewegt zu werden.

      Das Problem ist eben, dass meine Schwester sobald ich versuche mich durchzusetzen dicht macht und sagt, dass ich mich dann eben alleine kümmern müsse und sehen solle wo ich bleibe oder wir ihn eben verkaufen sollen. Ich bin also quasi gezwungen mich ihren wenn auch unfairen Mitteln zu beugen... :( Das frustriert mich ja gerade so.

      RB müssen sein. Ich habe ja nicht das ganze Wochenende frei. Nur einen Tag... Das wäre dann 3 mal Bewegung pro Woche, also eindeutig zu wenig für ihn. Ich bin ja auch damit zufrieden, dass wir RB nehmen. Aber ich möchte mitentscheiden dürfen und auch sehen, was für Leute das sind.

      Das einzige, was ich jetzt noch positives sehe, ist, dass ich während meine Schwester ihn betreut wenigstens noch die Chance habe zu überwachen, was mit ihm geschieht. Was ja nicht gegeben wäre, wenn ich ihn verkaufe. Deswegen finde ich den Status jetzt immerhin noch besser...

      Ich bin total in der Zwickmühle. Und es nervt mich total von meiner Schwester dermaßen hintergangen und enteignet zu werden.

    4. #4
      Diplomatin - Arabinfizierte
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      Avatar von Silberfeder
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      Wie alt ist deine Schwester denn?

      Vielleicht kannst du Ihr ja über diese Gefühlsebene kommen. Hat Sie etwas, dass Sie sehr mag (Freund, Haustier, Auto, Hobby), mit dem du Ihr auf dieser Schiene kommen könntest?

      Auf deinen Lehrhof konntest du ja nicht mit unterkommen, ne?
      Ach Mensch, stell ihn zu mir, ich hätte wen, der ihn täglich bewegt, longieren, Bodenarbeit, reiten.. smiley_pfeiff

      Ich finde es auf jedenfall abartig, dass da von deiner Familie so gefühllos vom verkaufen gesprochen wird, haben die denn alle keinerlei Bindung zu Chivi?

      Und wie wäre die radikale Methode mit "Muddern, wenn du mich nicht unterstützt, schmeiß ich die Schei** Lehre und sehe zu, dass es meinem Pferd wieder besser geht"?
      Sprich GEgendruck, der klar macht, dass dir das Wohl des Pferdes wirklich WICHTIG ist?
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    5. #5
      Queen of the Flies
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      Avatar von crinblanc
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      Blöde Situation.

      Ich würd eher an was Offenstall-artiges denken und die Reiterei dafür einschränken, macht sicher weniger kaputt als mit irgendwelchen RB´s ausgebunden im Kringel eiern (grusel).

      Ich kenn kein Pferd, dem mit vernünftigen Haltungsbedingungen 3x Reiten/Woche "zu wenig" sind- was soll denn pasieren, wenn er Herdenanschluß und Bewegungsmöglichkeit hat? Er wird vllcht. ein bißchen Kondition abbauen, wär das so schlimm?
      Falsches Reiten kann da viel mehr schaden....

      Andere Möglichkeit: Auf deinem Lehrhof werden doch Reitstunden für Kids gegeben?
      Vielleicht kannst du ihn ja leihweise, solang du da bist, für den Betrieb anbieten- da hättest du wenigstens ein Auge drauf, der Betrieb ein feines Lehrpony, er wäre bewegt und könnte sich sein Futter teilweise selber verdienen. Und die Haltung beschreibst du da ja sehr positiv.

      Da müßtest du halt klarmachen, daß du zwischen "mein Pferdchen" und Arbeit unterscheiden kannst. Ist halt möglicherweise jetzt zum Winter hin eher ungünstig in einem Ferienbetrieb.

      Lg, crinblanc
      Some people say I'm bananas,
      I'm sure I don't know what they mean.
      My goldfish are really pirhanas.
      Things aren't quite what they seem...

    6. #6
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      Avatar von Elly
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      Das ist wirklich eine doofe Situation.

      Was hattest du denn sonst für ein Verhältnis zu deiner Schwester? Ich nehme an sie geht dann noch zur Schule, sonst würde sie die Zeit ja auch nicht haben.
      I'll get used to this eventually
      I know, I know
      where'd the days go when all we did was play
      and the stress that we where under wasn't stress at all
      just a run and a jump into a harmless fall.

      - (Paolo Nutini)

    7. #7
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      Huhu,

      ich komme gerade erst von der Arbeit heim, deshalb erst jetzt meine Antwort.

      Also, sofern das nicht schon zuvor gesagt wurde: Gibt es keine Möglichkeit, dein Pferd zu dir zu holen? Ich weiß ja nicht, aber gibt es bei euch nicht irgendeinen Bauern, der ein paar Pferde hält?

      Mit RB bin ich auch beschissen. Ich meine, da sitzt nicht nur jemand drauf, nein, er kümmert sich um dein Tier und beschäftigt sich mit ihm, intensiver, als jedes Reitstundenkind es je tun würde. Also kann er auch viel mehr kaputt machen.

      Aber vorher würde ich deiner Schwester die Leviten lesen. Sie kann nicht über deinen Kopf über dein Pferd verfügen, das kann's nicht sein! Hast du denn an deinem alten Stall Leute, denen du Chivi anvertrauen würdest? Also, ich meine nicht zum Reiten, sondern zum Verfügen über RBs und so weiter?

      LG

      *dichmaldrück*





    8. #8
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      @Feder: Meine Schwester ist 25... und die Gefühlsebene ist bei ihr irgendwie nicht vorhanden. Jedenfalls könnte ich ihr so nicht kommen.

      Meine Mutter sieht das Pferd vielleicht alle Jubeljahre. Meine Schwester ist ja erst seit Beginn meiner Lehre erst wieder dabei. Vor ein paar Jahren noch war das Tierchen alles für sie. Jetzt ist er anscheinend nur noch irgendein Gaul.
      Ich denke "entweder oder" fruchtet bei meiner Mum nicht. Da ist sie eiskalt. Würde wohl eher dazu führen, dass sie nur noch engstirniger wird. Sie versteht ja aber auch meine Einwände, das ist es ja nicht. Sie will sich nur nicht einmischen. Und da sehe ich eben das Problem. Aber fernab ist meine Schwester wohl einfach etwas zu alt als dass sie sich von meiner Mutter wirklich unter Druck setzen lassen würde.

      @Crin: Ich will ihn irgendwo nicht einfach aus seinem Alttag herausreißen. Er fühlt sich sehr wohl wo er jetzt ist. Er hat seine pferdigen Freunde, seinen bekannten Stall und das bekannte Gelände. Es ist ja schließlich auch mit Stress verbunden ihn hier einzugliedern. Aber... was mir besonders Angst macht, ist, wenn er krank wird. Ich kann dann nicht bei ihm sein und es kann auch niemand bei ihm sein, den ich telefonisch terrorisieren kann und den ich kenne. Ich will nciht blindlings irgendner Uschi vertrauen, die ich gar nicht richtig kenne.
      Ich will an und für sich, dass er da bleibt wo er ist. Es geht ihm gut dort. Und die RBs scheinen soweit nett zu sein und sich gut zu kümmern. Zumindestens merke ich Chivas keine Unzufriedenheit an und er ist auch nicht völlig steif beim Reiten. Aber ich will eben mitbestimmen dürfen, das reicht mir schon vollkommen.

      Ich darf mein Tier nicht mit auf den Betrieb nehmen, meine Ausbilder sind dagegen, sie fürchten ich würde ihn vernachlässigen oder/und in ihren Reitbetrieb abschieben ;) Fern davon: Der Hof ist wirklich klasse ! Aber... einfach zu aufregend für Chivas. Viel zu viele Maschinen. Und dann noch die bösen Kühe ! Der kriegt hier einfach nen Rappel, das kann ich ihm nicht antun.

      @Elly: Wir haben ein eher wechselhaftes Beziehungskistchen. Mal kleben wir wie die Kletten und im nächsten Moment fliegen eben wieder die Fetzen, auch mal sehr heftig. Ich habe sie schonmal mit Genuß aus dem Haus geekelt. Wir sind einfach grundauf verschieden. Sie ist halt ne Furie und ich bin eher ruhig, aber gern auch fies und ruhig.

      @Schlange: Es gibt hier nur den einen Westernhof, der für mich in Frage käme. Allerdings habe ich mir das inzwischen auch etwas anders überlegt, seit ich die Trulla da mit Kippe im Maul durch die Stallungen habe gehen sehen. Ich bin zwar auch Raucher, aber das ist mehr als grob fahrlässig.

      Meine Ex-RB käme in Frage, aber die hat sich nun anderweitig orientiert. Leider. Aber sie hat mir versprochen ein Auge auf Chivi zu haben. Das ist immerhin etwas.



      Na ja... ich habe nun zumindestens schriftlich versucht etwas meine Finger im Spiel zu haben. Ich habe einfach mal ein Zettelchen mit meinen Wünschen, Bitten, Tips etc. in den Schrank gelegt. Und ich werde das auch zukünftig tun. So kann ich Anweisungen über meine Schwester hinweg machen und sie kanns net verhindern ;)
      Ich werd einfach weiter beobachten.
      Solange es bei den zwei RBs bleibt und die sich darum bemühen anständig zu reiten, ist alles gut. Na ja fast... Irgendwie werde ich meiner Schwester schon klar machen, dass es eben doch mein Pferd ist und sie nicht einfach machen kann was sie will. Ich denke insgeheim weiß sie das auch. Sonst würde sie mich ja net darum bitten ihn scheren zu lassen, ne Decke zu kaufen und ein Gebiss anzuprobieren. Sind ja alles Dinge, die sie prinzipiell auch selbst machen könnte...

    9. #9
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      Ach, verdammt.
      Ich habe schon wieder das Gefühl "reiß' dir dein Pferd unter den Nagel, schnell, bevor's zu spät ist!", wenn ich das lese. smiley_sad
      Irgendwie hab' ich ein ganz übles Gefühl, was die neuen RBs angeht - es wäre ja nicht das erste Mal, dass lammfromme Pferde durch RBs zu unreitbaren "Ungeheuern" werden (ich denke da nur an eine Freundin von mir, in deren Stall wurde ein Privatpferd im Wald durch eine RB so verheizt (Wettrennen), dass es sich total aufregte, wenn es in Richtung Waldrundweg ging...keine Ahnung, was aus der Geschichte wurde, aber an sowas muss ich immer denken).
      Hab' auf jeden Fall zwei Augen auf Chivas und auf das, was die Damen mit ihm treiben. Deine Schwester meine ich nicht mal im Speziellen, wenn du sagst, dass sie im Prinzip die Rollenverteilung kennt, dann denke ich, dass sie so vernünftig ist, gut zu Chivas zu sein. Und die RBs... naja, vielleicht haben sie sich beim Probetermin gut geschlagen und waren deiner Schwester sympathisch? :/





    10. #10
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      Das Risiko hat man ja leider immer, wenn man RBs anheuert. Aber in meinem alten Stall werde ich ja stets darüber informiert, was meine RB's so treiben. Die Einsteller kriegen ja auch ne Menge mit und wenn was schief läuft, landet alles früher oder später bei mir. Hatte ja lange genug Zeit um Kontakte zu knüpfen. Das ist eben das Gute daran.

      Ich habe es ja leider auch schon so erlebt wie du es geschildert hast. Eine RB hat dermaßen Mist gebaut, dass mein armes Tierchen Sattelzwang bekam. Jedes mal wenn ich den Sattelgurt beim Satteln festmachen wollte, zitterte er nervös und schmiss sich, wenn man ihn falsch beührt hat, zurück.
      Oder der Kram mit der Trense, falls ihr euch noch an meinen Thread im anderen Forum erinnert. Er ist ja immer vehement dem Zügel ausgewichen.
      In der Waschbox lief auch genug schief. Man konnte ihn da nur noch rückwärts reinbekommen.
      Oder die alte "ich komm nicht und sage nicht Bescheid"-Geschichte. Auch sehr beliebt.
      Alles inzwischen Geschichte. Aber schlimm genug, dass es überhaupt passiert ist.

      Vielleicht kann ich mich ja auch mal am Wochenende jeweils mit einer RB treffen. Dann lerne ich sie selbst mal kennen. Das wäre ja mal ein Anfang.

    11. #11
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      Oder die alte "ich komm nicht und sage nicht Bescheid"-Geschichte. Auch sehr beliebt.
      Oh, ja - davon habe ich auch genug gehört. :/

      Vielleicht kann ich mich ja auch mal am Wochenende jeweils mit einer RB treffen. Dann lerne ich sie selbst mal kennen. Das wäre ja mal ein Anfang.
      Genau, das wäre ja nicht schlecht. Dann kannst du sie direkt auf's Pferd setzen und schauen, ob die Mädels wirklich so gut sind wie deine Schwester meinte. smiley_smile
      Ich denke, das wäre ein ganz guter Kompromiss für den Anfang... es ist natürlich extrem blöd, dass du nirgends einen passenden Stall finden kannst. Mal abgesehen davon, dass ich dein Argument total gut nachvollziehen kann, dass du ihn nicht aus seinem Alltag rausreißen möchtest (sehe ich genauso!).





    12. #12
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      Hallo ich melde mich mal wieder aus der Versenkung !

      Meine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden: Mein Pferdchen ist fett geworden. Er war zwar sonst auch nicht gerade ein schlankes Füchschen, aber momentan ist er einfach bombig fett und das im Winter...
      Das Wieso: Wir haben ihn dieses Jahr nicht geschoren. Die RBs und meine Schwester wollten, sollten ihn leicht bewegen, damit er mit dem dicken Fellchen nicht zu arg schwitzt bei den knackigen Temperaturen. Daran haben sie sich auch mehr als gut gehalten. Da floss letztendlich gar kein Schweißtröpfchen, weil die RBs sich größten Teils im Schritt mit dem Pferd zu gange machten (die Anweisung meiner Schwester war nämlich nur kurze Trab und Galopppassagen... das wurde offensichtlich zu wörtlich genommen).
      Das Pferd, davon unbeirrt, fraß Heu als bereite er sich auf eine 10-jährige Eiszeit vor.
      Ergebnis: Ne maßgeschneiderte Wampe.
      Nun bin ich fieberhaft am Überlegen was dagegen getan werden kann und was im Rahmen der Möglichkeiten steht.
      Zur Zeit existiert die Idee im Stall ein Netz über das Heu zu spannen, um die Pferde dazu zu zwingen langsamer zu fressen, denn nicht nur mein Gaul ist fett...
      Meine Schwester und ich wollen mit den RBs reden, dass das so nicht weitergehen kann und er mehr bewegt werden muss. Natürlich kann ich von keinem verlangen ihn so fertig zu machen, dass jemand ne Stunde länger als gewöhnlich im Stall stehen muss, aber ein gesundes Mittelmaß muss möglich sein.
      Zudem möchte ich den Hafer abdrehen und jegliches Zufutter (letzteres geht mir sowieso auf den Sack).
      Ich überlege auch ihm ne Fressbremse zu kaufen... spätestens im Sommer wird er die bitter nötig haben.

      Am liebsten würde ich ihn zu mir holen, aber die Möglichkeit habe ich nach wie vor nicht.

      Zudem nun auch das, was ich von vornherein erwartet hatte: Das blöde Rumgejuckel ohne Dreiecker hat einen schönen mächtigen Unterhals herangezogen. Tolles Teil. Der war gerade recht schön und mühsam zurückgegangen und nun... DAS ! Aber meine Schwester sieht natürlich nach wie vor auch nicht ein, dass es sinnvoller wäre mit Dreieckern zu reiten...

      Immer noch ein netter Begleiter: Die Verhaltensherumzickereien. Da möchte ich auch noch unbedingt mit den RBs reden. Man kann ihn kaum mehr am Kopf putzen, weil er ständig droht sich zurückzuschmeißen. Beim Satteln auch totale Verspannung. Das kommt sicher nicht davon, dass die beiden so grob sind, das sind sie wirklich nicht, eher das krasse Gegenteil. Aber ich denke genau das löst es eben aus... die Unsicherheit durch diese Tüdelei. Er weiß einfach gar nicht mehr wo er steht.

      Tja... meine Schwester will an und für sich alleine mit den RBs reden. "Kritik von zwei Seiten kommt ja aggressiv an".
      Ich will ja nicht kritisieren. Ich will nur erklären wie es besser geht. Ich will niemanden Vorreiten lassen und Noten verteilen. Ich will nur einfach, dass wir uns mal zusammensetzen und ich einfach mal erzählen kann, wie was und warum gemacht werden soll. Meine Schwester gibt da so Halbwahrheiten ab um die RBs bloß zu halten. Aber wir sind doch hier in der Position den RBs Hilfe zu stellen. Es redet ja keiner davon sie in Grund und Boden zu reden.

      Na ja... das wars erstmal wieder von mir :)

    13. #13
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      Hey,

      ouw, das klingt ja nicht gerade spaßig. -.-

      Zum Futterproblem können dir crin und Feder bestimmt viel mehr erzählen als ich, weil unsere Pferde diesbezüglich immer gut eingestellt waren und ich nie damit groß Probleme hatte. Zum Glück!

      So eine Fressbremse mit dem Netz finde ich eigentlich ganz gut, man muss nur gucken, dass die Pferde das Netz nicht wegreißen oder sich daran verletzen können. Aber ich denke, im Handel gibt es bestimmt vorgefertigte Netze?

      Mit den Dreieckern musst du dich durchsetzen, würde ich sagen. Ich mag die Dinger eigentlich nicht, aber wenn sie sinnvoll sind (was sie ja hier eindeutig sind), dann haben sie durchaus ihre Berechtigung. Erklär' deiner Schwester, dass sie drangehören. Kann doch nicht sein, dass sie so stur und uneinsichtig ist.

      Immer noch ein netter Begleiter: Die Verhaltensherumzickereien. Da möchte ich auch noch unbedingt mit den RBs reden. Man kann ihn kaum mehr am Kopf putzen, weil er ständig droht sich zurückzuschmeißen. Beim Satteln auch totale Verspannung. Das kommt sicher nicht davon, dass die beiden so grob sind, das sind sie wirklich nicht, eher das krasse Gegenteil. Aber ich denke genau das löst es eben aus... die Unsicherheit durch diese Tüdelei. Er weiß einfach gar nicht mehr wo er steht.
      Arghs... das ist blöd. Wenn du mit den RBs redest, sag ihnen doch, dass Pferde nicht aus Zucker sind und zusammenbrechen, wenn man sie ein bisschen fester anpackt (ihr wisst, wie ich das meine). Schließlich sind die RBs in dem Moment die Ranghöheren, er muss sich ihnen unterordnen. Rumtüddeln und ganz vorsichtig drauflegen und dann zwanzig Mal nachschauen, ob's Pferdi denn jetzt auch zufrieden ist, würde mich als Pferd auch gehörig nerven. *lacht*
      Drauf mit dem Ding, dann normal gurten und dann bekommt das Pferd alternativ ein Leckerchen.
      Ich denke mal, dass seine Kopfzickereien auch daherrühren. Ist ja klar, ein Pferd fühlt sich eher gekitzelt und belästigt, wenn man mit einer "Schmusebürste" (oder wie die Dinger heißen) hauchzart über's Fell fährt.


      Ich wünsch' dir schon mal viel Glück und vor allem viele Nerven für das Gespräch. :)

      LG





    14. #14
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      Ja ich hoffe auf so eine Art riesiges Heunetz, sowas muss es doch geben.
      Meine Schwester will ihn in der Zwischenzeit schonmal für einen Zweieroffenstall anmelden. Da gibts zwar weniger Bewegungsmöglichkeit, aber auch weniger Heu. Ich hoffe nur da wird irgendwann mal was frei...

      Na sie sieht es einfach nicht... ich könnte ihr die Videos zum Vergleich vorhalten, aber selbst da wird sie wohl nichts erkennen (wollen). Meine Schwester ist da auch an und für sich nicht die Schlimmste. Sie reitet ihn zwar nicht am Zügel, dafür aber viel vorwärts abwärts. Das eigentlich Problem ist die RB ohne Dreiecker. Da macht er den Hirsch.
      Aber so gesehen: Da ihn ja sonst niemand richtig über den Rücken reitet, kann er ja so trotzdem schlecht seine Muskeln halten.

      Ja genauso wollte ich den RBs das auch mal klarmachen. Er braucht nicht hinter jeder Ecke ein nervöses Tätscheln und ein Motivationleckerchen. Er ist motiviert, wird nur nicht befriedigt. Muss nicht x-mal beruhigt werden, er braucht diesen ständigen Streichel- und Stimmeinlagekram nicht. So hypernervös ist er nun auch wieder nicht. Es reicht klare Ansagen zu machen und sich ein oder zweimal ein paar Schmuseminuten zu gönnen. Dann weiß er woran er ist und tritt selbstsicherer auf. Sattel drauf, bisschen plappern, Gurt zu, wortlos abklopfen, dass er die Verspannung löst, fertig. Nicht immer nochmal zum Kopf hin und ach armes Chivilein, hier hast du das 20. Leckerli für heute... der fühlt sich doch auch noch für den Scheiß belohnt. Er kennt das alles, er hats nun doch schon ein paar Jährchen hinter sich und ließ sich schon seit einigen Jahren wieder super satteln. Am Kopf putzen fand er noch nie super, aber wenn mans nett macht hat ers auch mal wahnsinnig gern. Man muss nur einfach mal selbst etwas sicherer sein.

      Ach mich nervt das einfach alles. Das sind Dinge, die man alle mit den RBs hätte klären können bevor es so weit kommt.

    15. #15
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      Hey Soy,

      fühle dich einfach mal gedrückt, ok?

      Ich glaube genau deine Aussagen sind der Grund niemals nie jemand anderen auf mein Pony zu lassen.. entweder läufts falsch oder nicht gut genug, glaube ich, und das nervt doch auf Dauer.

      Ey Schlange, warum werde ich bez. Futter ranzitiert? Hö? Höööö? Mein Pferd ist nicht... fett.

      Naja.. stimmt schon.
      So sah Pak bei 1,5kg Kraftfutter tägl. auf 900m² Auslauf aus ohne Weide:


      Und so jetzt, bei 500g (könnten auch 600g sein) Hafer/Gerste-Nösenberger-Gemisch made by Feder:


      Heu im Netz ist schonmal eine tolle Idee, wobei du da echt schauen musst, wie groß und wo hin.
      Auf garkeinen Fall darf das Heunetz mit den Hufen erreichbar sein (Hat Chivi Eisen?), hänge es lieber irgendwo auf.
      Dann gibt es diverse Unterschiede in der Maschengröße, die natürlich das Fresstempo eingrenzen.
      Diese hier hatten unsere 6:


      Die fände ich aber als Fressbremse zu groß. Bei uns waren da auch recht schnell Löcher drin, ist aber halt ein Netz für 120€ für Riesige Rundballen und bei uns eher als Schutz gedacht, damit nicht alles rumfliegt.
      Theoretisch, im Offenstall, wäre natürlich ein Heunetz, das für alle Parteien erreichbar ist, prima.
      DAs läßt sich sogar mit etwas handwerklichem Geschick selbst basteln.
      Dazu benötigst du entsprechend Netz (das kann z.B. auch so dieses größermaschige Schafszaunnetzzeug sein, aus Nylon glaube ich, oder halt schauen), ein Holzbrett in entsprechender Größe.. Du befestigst das Netz nun sicher an dem Brett (Befestigungsrnder mit Schienen befestigen) und kannst es aufhängen. Und das in beliebiger Größe.

      Von Google:
      http://hof-hochholt.de/blog/wp-conte.../heunetz_2.jpg

      Oder, was auch sehr gerne gesehen wird.. kennst du von den Supermärkten, diese EURO-Gitterboxen mit denen manchmal Zeug angeliefert wird? Jede Masche ist in etwa Faustgroß.
      Oben drauf ein schweres Metallgitter in ausreichender Größe, und die Pferdchen können fressen, fressen, fressen durch die Gitter, und durch die Schwere drückt sich der Deckel mit Runter. Übrigens gut für Allergiker.

      Aus das-araberforum.de von sangi 02:
      Jedenfalls solltest du mit den Mädels oder mit deiner Schwester genau reden. Zur Not stellt halt einen Trainingsplan auf, wenn sich Eure RBs nicht bessern wollen. Chivas braucht ja nicht mordsmäßig was leisten, aber zumindest sollte er das, was an KRaft und Energie reingesteckt wird, auch verbrauchen und nicht ansetzen.
      Es reicht ja theoretisch schon, wenn er 2x die Woche richtig durchgearbeitet wird und den Rest der Woche eher locker. Ist zwar auch nicht das optimalste, aber immerhin besser als ein schlendernder Hirsch mit Fettschwabbel.

      Gruß
      Feder
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      sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
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    16. #16
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      Ey Schlange, warum werde ich bez. Futter ranzitiert? Hö? Höööö? Mein Pferd ist nicht... fett.
      Darum:

      weil unsere Pferde diesbezüglich immer gut eingestellt waren und ich nie damit groß Probleme hatte. Zum Glück!
      Ich musste nie groß mit dem Futter rumtüddeln und wenn ich so lese, was ihr alles über Futter schreibt/diskutiert/plaudert, habe ich den Eindruck, dass ihr in der Beziehung einfach "mehr in der Materie" drin seid. Nicht gleich als Angriff auffassen, mein Gott. :)

      Ach mich nervt das einfach alles. Das sind Dinge, die man alle mit den RBs hätte klären können bevor es so weit kommt.
      Eben, das denke ich auch. Aber so ist das (leider), wenn man andere Leute auf's eigene Pferd lässt - da kann man verdammt froh sein, wenn der Partner oder zumindest jemand aus der Familie oder dem engeren Freundeskreis reitet und das macht, was man gern hätte. -.-'

      Einen Trainingsplan halte ich übrigens für eine tolle Idee, sofern man sich dann auch dran hält. Wenn nicht, ist's im Prinzip für die Katz'.





    17. #17
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      Ach so. Ja, wenn man die Pferde in kleinen Privatställen hält, ist es eher selten das wer anders einem die Futterfrage abnimmt.
      Von dem Sinne her hast du Recht.

      Soy, ganz nützlich zu wissen wäre: Was bekommt Chivas eigentlich? Also welche Menge wovon?
      Und im Gegenzug, wieviel Arbeitet er (wieviele Tage die Woche, wieviel was)?

      Ansonsten bringen da nämlich die meisten Tipps auch nur heiße Luft.
      Du schriebst ja, Hafer und anderes Zeug was dich eh nervt. Was'n das?
      Was kriegt er für Leckerli? Wenn er welche bekommt, dann halt nur Futtermöhrchen klein geschnibbelt, die machen nicht so fett wie das Zuckerzeug. Da gibts 10kg für 3€ beim Raiffeisen, und selbst 1 kg für 89ct beim Lidl verträgt der Leckerli-Süchtige Geldbeutel.
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    18. #18
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      Also das Heunetz ist denke ich die Lösung, da die Pferde ihr Heu von einem Futtertisch bekommen. Da sind breitere Gitter angebracht durch die sie bequem den Hals stecken und fressen können. Für die Rangniederen ist extra nochmal Heu vor der Boxentür also quasi auf der Stallgasse aufgelagert worden. Da gibts dann zwei Unterstände (zur Stallgasse hin), die zusammen genauso viel Platz bieten wie der Futtertisch.

      Chivi bekommt an Hafer ne halbe Schippe, ich glaube die volle Schippe umfasst 1 kg, ergo kriegt er 500 g + Mineralfutter. Denke ich ist derzeit einfach zu viel. Er leistet nichts also brauch er auch keinen Hafer.
      Und dann eben zich Leckerlis.... Sowohl Obst und Gemüse als auch die Zuckerdinger. Ich will beides streichen. Es muss einfach nicht sein, dass er ständig was kriegt. Einmalig im Eimer n Apfel oder ne Möhre oder ne Banane tuts ja auch. Er stirbt nicht, wenn ers nicht kriegt.
      Heu gibts soweit ich weiß 3 mal am Tag satt... Zur Zeit stehen da glaube ich 7 oder 8 Pferde im Offenstall, leider von sehr unterschiedlicher Größe. Ich kann also schlecht sagen, wie viel er nun tatsächlich frisst. Wohl zu viel ;) ....
      Er wird in der Woche 4 mal fest von den RBs geritten. 2 mal im Unterricht (Einzel- und Gruppenunterricht) und dann beim Mounted Games und dann einmal Freestyle quasi. Meine Schwester reitet ihn am Wochenende oder auch nicht.... am Wochenende reite ich ihn, wenn ich frei habe freitags und samstags.

    19. #19
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      Zum Futterproblem können dir crin und Feder bestimmt viel mehr erzählen als ich, weil unsere Pferde diesbezüglich immer gut eingestellt waren und ich nie damit groß Probleme hatte. Zum Glück!
      Ja. Könnte ich. Von Berufs wegen- weil die meisten Einsteller nämlich null Ahnung von Fütterung haben, sich auf den Stallbesitzer verlassen- und wenn dann was nicht passt oder sie in Eigenregie wechseln, dastehen wie der Ochs vor´m Berg. ;)

      @Soylent Green: Bist du sicher, daß er soooo krass viel fetter geworden ist? Du schreibest, er war die letzten Winter geschoren- da wird die "Plüschfalle" optisch viel ausmachen. Oder merkst du es massiv z.B. am Sattelgurt? (Ein Loch ist mit Plüsch auch bei meinen drin).
      Angesehen davon, er wird ja grad eher bewegt als gezielt trainiert- sprich: Muskeln bauen sich ab- er wirkt also bei gleichem Gewicht weniger definiert.

      Kraftfutter wirst du wohl problemlos streichen können- wichtig ist dann ein Mineralleckstein (falls er den annimmt), ansonsten diese Mineralwürfel in Leckerliform, muß auch nicht jeden Tag sein, aber 2-3x/Woche. So kannst du sicher sein, daß er zumindest grundversorgt ist. Am Heu würd ich ausser Netz drüber nicht schrauben, schon garnicht im Winter bei einem OS-Pferd- wenn die Pferde es vertragen, könnt ihr es auch (höchstens zu einem Viertel) mit gutem Futterstroh mischen (langhalmig und ungespritzt).

      Fressbremse im Winter fände ich nur vertretbar, wenn es ABSOLUT zwingende Gründe gäbe- ein bißchen Speck gehört nicht dazu. Das Teil schränkt halt auch den Sozialkontakt deutlich ein. Im Sommer für den (rationierten) Weidegang kein Thema, da ist eh alle Welt mit Fressen beschäftigt.

      Ansonsten- nicht ins Hemd machen- mit dem Sommerfell wird das gleich ganz anders aussehen.

      Zu Dreieckern und Co sag ich mal nix....

      Lg, crinblanc
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    20. #20
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      Ja. Könnte ich. Von Berufs wegen- weil die meisten Einsteller nämlich null Ahnung von Fütterung haben, sich auf den Stallbesitzer verlassen- und wenn dann was nicht passt oder sie in Eigenregie wechseln, dastehen wie der Ochs vor´m Berg. ;)
      Ja, das glaube ich dir. Was mas machst du eigentlich beruflich?

      Zu Dreieckern und Co sag ich mal nix....
      Ich sag' mal so, bei keinen so guten Reitern haben die Teile durchaus ihre Berechtigung, auch wenn ich jedes Mal einen kollektiven Herzkaspar bekomme, wenn ich zu eng gezurrte Dreieckszügel sehe (und glaubt mir, die habe ich in letzter Zeit viel zu oft gesehen!). Und im Grunde genommen hasse ich jegliche Halsverlängerer (heute wieder gesichtet - Hannoveraner, wunderschönes Tier, mit HV eingerollt und mit hängender, zur Seite rausgestreckter Zunge und einer Reiterin, die mit Sporen ordentlich draufhaut... ich hätte heulen können!) und Stoßzügel, weil sie einfach als absolute Absicherung, dass das Pferd nicht den Kopf hochstreckt, benutzt/missbraucht werden.
      Ich weiß nicht, wie es mit locker verschnallten Dreieckern ausschaut, weil ich noch nie welche benutzt habe. [/ot]

      Edit:

      Seht ihr bei der "Besucher kamen auf diese Seite"-Liste auch den "Pony quälen"-Tag? *.*





    21. #21
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      Was mas machst du eigentlich beruflich?
      Thp.

      Ich sag' mal so, bei keinen so guten Reitern haben die Teile durchaus ihre Berechtigung,
      Ab hier ist das meine persönliche Meinung, ich möcht niemanden angreifen, nur klären, weshalb ich eine tiefe Aversion gegen jegliches Gestrippe unterm Reiter hab...

      Hör ich immer wieder- nur konnte das bislang keiner plausibel begründen. Spätestens wenn man sich die Anatomie/Physiologie und die Grundlagen der Bewegungslehre ansieht, hat die These, daß ein wie auch immer ausgebundenes Pferd dauerhaft den Rücken aufwölben kann, wenn ein Reiter drausitzt, der offensichtlich nicht in der Lage ist, die HH zu aktivieren (sonst bräucht er die Dinger nicht), keinen Bestand mehr. Was bei Dauer-Reiten mit Ausbindern ohne Korrektur sicher erreicht wird, ist allerdings eine Überlastung der Vorhand. So gesehen hat der Kramms an der Longe (bei einem guten Longenführer!!!) eher eine Berechtigung als unterm Sattel.
      Ich halt das "dann geht der auch bei Anfängern über den Rücken" eher für eine Ausrede gestresster Vereinsreitlehrer, die es sich gern einfach machen....smiley_grins

      Auf deutsch- eine Spannbogenkonstruktion kann nur erreicht werden, wenn vorne Schwung von hinten ankommt. Und auch dann durch eine fühlende Reiterhand, nicht durch Gestrippe.

      Lg, crinblanc
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    22. #22
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      Ich kann nicht genau sagen, ob er nun wirklich reell viel mehr wiegt. Aber er sieht eindeutig total undefiniert aus. Er hat nen Bauch wie jeder gute Fußipappi nach 30 Jahren Biertraining. Der Hals ist eindeutig breiter in der Unterhalsmuskulatur geworden. Den hatten wir nach harter Arbeit erstmals wieder etwas abtrainieren können. Es fällt einem nun einfach total ins Auge.
      Es ist nicht nur das Plüschfell... er ist wirklich fett und unförmig.

      Um mich mal wegen der Dreiecker zu erklären: Ich möchte gar nicht, dass er die für immer und ewig dran hat. Bei der einen RB, die noch mitreitet sehe ich die Fortschritte, die ich mir durch die Dreiecker erhofft habe. Sie reitet erstmal vorwärts und kümmert sich weniger um ihre Handeinwirkung. Der Gaul läuft ja bereits vorwärts abwärts und bringt sich schon selbst an den Zügel und läuft über den Rücken, wenn sie die Flossen still hält und Keulen dran hat. Sie bringt erstmal Takt und Losgelassenheit ins Pferd. Und die Reitlehrerin fördert sie dabei die Hilfen kennenzulernen, sodass sie optimal darauf vorbereitet wird ihn bald ohne Dreiecker reiten zu können.
      Die andere RB ohne Dreiecker versucht unter allen Auffahrten das Pferd einfach an den Zügel zu bringen. Teilweise verfällt sie bereits ins Riegeln. Da ist kein Takt und keine Losgelassenheit. Da ist nur ein Pferd, das durch die Halle starkst und sich vehement dem Zügel entzieht. Das macht für mich keinen Sinn. Soll sie doch erstmal daran arbeiten, das Pferd vorwärts und locker zu reiten, anstatt da gleich mit der Hand ranzugehen.
      Der Gaul ist so weich im Maul, da brauch man net ziehen und ruckeln und vorne herumarbeiten. Es reicht zu treiben, ein bisschen zu spielen und die Pfoten aufrecht und still zu halten. Und deswegen würd ich ihr am liebsten die Dreiecker reinhauen. Dann macht der Liebe nämlich den Hals eigenständig rund, reicht schon wenn die Teile total locker eingeschnallt sind und du musst nur gegentreiben, damit er nicht in den Boden läuft. Dann lernt sie erstmal die Basics fertig zu bringen, bevor sie da an ihm herumwerkelt.
      Dieses blöde Geziehe macht ihn auf Dauer nur hart im Maul und unnachgiebig, vor allen Dingen die falsche Reaktion auf sein Kopfhochgereiße... ich will nicht, dass er da schon wieder reinkommt. Nicht nochmal mit dem neuen Gebiss !!! Ich weiß dann einfach nicht mehr, was ich ihm da sonst noch ins Maul geben soll. Irgendwann kann man ihn gebisslos reiten, weil er mit den Teilen net mehr klarkommt und dann find mal Leute, die die Handeinwirkung dafür haben...

      Also des Mineralfutter möchte ich natürlich weitergeben... ich dachte man könnt ihm dann eine Hand voll Hafer und etwas Obst oder Gemüse dazugeben, damit ers frisst und auch die gewohnte Belohnung nach dem Reiten hat.

    23. #23
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      Die andere RB ohne Dreiecker versucht unter allen Auffahrten das Pferd einfach an den Zügel zu bringen. Teilweise verfällt sie bereits ins Riegeln. Da ist kein Takt und keine Losgelassenheit. Da ist nur ein Pferd, das durch die Halle starkst und sich vehement dem Zügel entzieht. Das macht für mich keinen Sinn. Soll sie doch erstmal daran arbeiten, das Pferd vorwärts und locker zu reiten, anstatt da gleich mit der Hand ranzugehen.
      Sowas würd ich kategorisch in guten Unterricht schicken (scheint ja bei der anderen zu fruchten) oder nicht mehr auf mein Pferd lassen. Das ganze mit Hilfszügeln entschärfen zu wollen, würde mir nicht in den Sinn kommen.
      Musst aber du wissen. ;)
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