Hallo Lisa,
das mit dem Trab stimmt soweit ich weiss.
Beim Aufbau wird die gesamte Kondition gekräftigt und somit auch die Bauchmuskulatur trainiert.
Aber wie defizite entstehen weiss ich nicht.
hi, ich habe mich nun dazu entschieden kein pferd zu kaufen, ich glaube, das das nicht richtig wäre…
ich bin einfach zu unerfahren…
jedoch möchte ich noch einiges wissen…
wie sieht das mit dem muskelaufbau bei pferden aus?...
ich meine, eigentlich wurden sie ja nicht dazu erschaffen, leute rum zu tragen…
stimmt es, der trab die ideale gangart um muskuläre defizite auszugleichen?...
und bitte wie entstehen solche defizite?...
Hallo Lisa,
das mit dem Trab stimmt soweit ich weiss.
Beim Aufbau wird die gesamte Kondition gekräftigt und somit auch die Bauchmuskulatur trainiert.
Aber wie defizite entstehen weiss ich nicht.
Hallo Lisa, mit einem Pferd zu warten, finde ich völlig in Ordnung. Defizite entstehen durch falsches Reiten, Krankheit, falsche Haltung und natürlich wenn sie lange nicht geritten werden.
Der beste Muskelaufbau ist im Schritt Bergauf und Bergab zu reiten. Schritt ist hervorragend zum Muskelaufbau. Trab zwar auch, aber Trab ist mehr für Kondition... Ein Pferd muss mit Defiziten ordentlich longiert oder geritten werden. Evtl. muss man ganz von vorne anfangen, wie bei einem jungen Pferd.
Was möchtest Du denn genau wissen, Lisa.
hallo joy...
also hauptsächlich würde mich interessieren wie man bei einem fohlen anfängt?...
ok, es wird dann kein fohlen mehr sein, aber wie faengt man da an?...
ich meine da kann man sich doch nicht gleich hinten drauf setzen und los...
.... wie man anfängt?
Beim ersten Pferd (wenn es denn gleich ein Jungpferd sein muß) am besten mit Hilfe einer erfahrenen Person, der du vertrauen kannst.
Generell kommt bei mir erstmal Vertrauensaufbau, wie z.B. Spazierenlaufen, leichte Bodenarbeit, bei reiferen Pferden auch Kurzügelarbeit. Nebenher wird das Pferd dabei gymnastiziert- und zumindest bei Gelände, wie ich es hier habe, bemuskeln die Jungpferde schnell. (Berg- und Tal- Schritt. Ich bemuskele dabei auch immer... grins..).
Später kommt dann das Longieren dazu, aber nicht allzu oft. Grad bei jungen Pferden, die sich noch nicht ausbalancieren können, ist der Zirkel eine nicht zu unterschätzende Belastung. Dazu kommt, daß das Skelett in dem Alter, in dem normalerweise angeritten wird, noch nicht "fertig" ist. Stichwort Wachstumssymphysen.
Dabei sehe ich auch, wie das Pferdchen in bestimmten Situationen reagiert, ob es "vom Kopf her" schon soweit ist (ich bin Fan des Spät-Anreitens, was nicht heißt, daß meine Pferde bis zum 4, 5 Lebensjahr halbwild rumlaufen).
Davon mach ich abhängig, wie ich mit diesem speziellen Pferd weitermache.
Je mehr Vertrauen und Selbsverständlichkeit im Umgang schon vorhanden ist, wenn´s "ernst" wird, desto leichter wird das Anreiten.
Über die komplette Grundausbildung könnte jetzt jede von uns einem Roman schreiben, nehme ich an. Vermutlich sogar über jedes einzelne Pferd.
Lg, crinblanc
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