Der Einsatz von englischem Vollblut in der Warmblutzucht und die Geschichte der Rennpferdezucht in England


Nun teilen sich gerade bei der Anpaarung an englische Vollblüter die Züchter in zwei Lager: Die Verfechter von Blut, als Saft der Leistung schafft und die Kritiker, welche die direkten Nachkommen, die sogenannte F1-Generation, also den Halbblüter zwar als Zuchtpferd durchaus für geeignet halten, jedoch bemängeln, dass beim Vollblutpferd weniger die Korrektheit des Gebäudes und des Fundaments als wichtigstes Kriterium zählt, sondern sein Generalausgleichsgewicht, also das Blei in den Satteltaschen, welches als zusätzliches Gewicht im Rennen wiegt, denn je erfolgreicher, siegreicher und somit schneller ein Vollblutpferd auf der Rennbahn ist, desto höher ist auch sein GAG – vergleichbar ist das etwa mit dem Index, mit welchem in der Warmblutzucht eine Leistungsprüfung abgeschlossen wird und so zählt das erreichte GAG bei Vollbluthengsten als Hengstleistungsprüfung im Rennsport und auch hier gilt: Je höher das GAG, desto erfolgreicher und begehrenswerter ist der Hengst.

Was aber nutzt dem Warmblutzüchter ein schneller Hengst als Vererber, wenn das von ihm zu erwartende Fohlen gar keine Rennen laufen soll, sondern aus einer Warmblutstute geboren wird und vielleicht eine Karriere im Parcours oder Dressurviereck angestrebt wird? Und umgekehrt, was nutzt die siegreiche englische Vollblutstute, wenn der Vater ihres Fohlens ein Warmbluthengst werden soll, bei dem es weniger auf seine schnellen Beine im Bezug auf seine zu erreichende Höchstgeschwindigkeit im Galopp ankommt, sondern eher darauf, wie schnell er sie zu heben mag, um keine Hindernisstange im Parcours damit zu berühren oder darauf, wie elegant er sie zu heben und aufzusetzen, beziehungsweise zu werfen vermag?

Das Geheimnis liegt in der Leistungsbereitschaft, dem Ehrgeiz und der eisenharten Konstitution, auf die beim Vollblutpferd seit Anbeginn seiner gezielten Zucht als Rennpferd der größte Wert gelegt wurde, denn nur ein leistungsbereites und ehrgeiziges Pferd, das nicht aufgibt, sondern kämpft und fähig ist, in Höchstgeschwindigkeit über das Geläuf zu galoppieren und vor der Konkurrenz die Nase in der Ziellinie vorn zu haben und somit auch zu siegen, bringt seinem Besitzer das Geld zurück, welches er investierte ... und um Geld geht es im Rennsport.

Natürlich hat das Vollblutpferd gewiss auch noch andere gute Seiten, die man in der Warmblutzucht als Vorteil werten kann, aber inzwischen ist das englische Vollblut als nicht mehr nur als Veredler wichtig, wie in den sechziger Jahren, als man vor allem schwere Pferde zur Verfügung hatte und aus denen nun ein Sportpferd züchten wollte, denn in den heutigen modernen Reitpferdezuchten ist das Zuchtziel eines edlen Sportpferdes überwiegend erreicht worden und rumpfige Quadratpferde mit kurzen Röhren und Fesseln sieht man kaum noch.

Statt dessen sieht man in den Dressurvierecken, in den Parcours und auf den Vieseitigkeitsstrecken sowieso, fast ausschließlich elegante Edelpferde, die sich schwungvoll zu bewegen wissen und sich längst nicht mehr wie eins Meteor über die Stangen wuchten, sondern feserleicht darüberfliegen zu scheinen - doch es nutzt das perfekteste äußere Erscheinungsbild, das korrekteste Exterieur, das Vermögen zu den besten Grundgangarten und den höchsten Sprüngen nichts, wenn das Pferd keinen Ehrgeiz zeigt, die falsche Einstellung zur Arbeit hat und somit keine Lust zur Kooperation mit seinem Reiter entwickelt.
Nicht umsonst sind gerade im Vielseitigkeitssport, wo es auf auf die richtige Einstellung gepaart mit Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Kampfgeist und Ehrgeiz des Pferdes ankommt, vor allem sehr blutgeprägte Pferde im Einsatz, die ihr Galoppiervermögen und ihre Härte, auf die der der englische Vollblüter ca. seit dem 17. Jahrhundert selektiert wird, nicht selten einer Vollblutmutter oder einem Vollblutvater oder sogar noch mehr Bluteinfluss der Ahnen verdanken.

In den sechziger Jahren war jedoch der Faktor an Veredlerblut und der Wunsch nach sportlicheren und langlinigeren, im klaren Rechteckformat stehenden Pferden, die etwas mehr Platz „für den Wind unter dem Bauch“ hatten und die kurzen Röhren und die kräftigen Fundamente der bislang vorwiegend für den Gebrauch in der Landwirtschaft gezüchteten Pferde abzulösen vermochten vor allem der Grund, warum man den Landespferdezuchten verstärkt englische Vollblüter zuführte - denn war das Pferd bislang im schweren Wirtschaftstyp gestanden und vor allem landwirtschaftlich oder als Zugtier vor der Kutsche genutzt worden, verlor es dort zunehmend an Bedeutung, während der Reitsport nach leichteren, edleren und sportlicheren Pferden verlangte und so züchtete man eben um und nutzte die noblen und langbeinigen Veredler aus dem Rennsport zur Modernisierung und Anpassung der Zucht an die neuen Ansprüche.

In Holstein waren es zum Beispiel der 1958 in Irland geborene Marlon xx v. Tamerlane xx (GB) – Maralinni xx (GB) v. Fairford xx) und der 1961 in England geborene Ladykiller xx v. Sailing Light xx (GB) - Lone Bleech xx (GB) v. Loaningdale xx), während in Hannover Der Löwe xx, geboren 1944 v. Wahnfried - Lehnsherrin v. Herold) zu einem der wichtigsten Vollblutvererber wurde.
Heute ist die moderne Sportpferdezucht, was den Adel des Deutschen Reitpferdes betrifft, wohl nicht mehr unbedingt auf Veredlerblut aus den Rennställen angewiesen, doch auf die positiven Einflüsse, die das englische Vollblut auf die Warmblutzucht einst nahm, schätzt man noch heute und so verzichtet auch heute noch keine Warmblutzucht auf Blutzufuhr vom englischen Vollblut.
Nun sprach ich bereits die geteilte Meinung zum Einsatz von englischem Vollblut in der Warmblutpferdezucht an und so ist die Meinung der Kritiker und Gegner auch nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die F1-Generation, der Halbblüter, aufgrund seiner oft sehr ausgeprägten Sensibilität nicht immer ganz leicht zu bedienen und zu reiten ist, wobei ich selbst feststellen durfte, dass alle Halbblüter, die ich reiten durfte stets auf der richtigen, nämlich auf meiner Seite, kämpften, wenn man sie nicht versuchte zu brechen oder zu viel Druck auf sie auszuüben, sondern sie einfühlsam ritt und man sich auch mal kompromissbereit zeigte.

Die Vorteil des Einsatzes von Vollblut ist sicher, dass man bei Pferden, welche insgesamt zu gedrungen wirken oder zu sehr in die Richtung des Quadratpferdes gerückt sind eine Verbesserung in Richtung Rechteckpferd erhält und der Vollblüter mit der großen Schulter- und Kruppenpartie auch hier positiven Einfluss nehmen kann und Fohlen aus Müttern mit kurzen Fesseln und Röhren profitieren ganz sicher auch, wenn der Vater ein Blüter ist und seine Vollblutbeine hier Abhilfe schaffen.

Dass man als Dressurreiter manchmal mit einem etwas tiefer angesetzten Hals zurechtkommen muss und Halbblutpferde teilweise nicht immer die gewünschte Bergauftendenz zeigen, sondern eine „kratzende Galoppade“ haben können, macht die Versammlung nicht immer so leicht und wenn ich gefragt würde, was mich eventuell an einem Vollblut-Nachkommen aus einer Warmblut-Mutter stören könnte, dann wäre es sicher nicht der vielleicht etwas temperamentvollere Charakter, sondern eher die Probleme des Rennpferdgebäudes, wenn man es denn als Reitpferd nutzen möchte.
Obwohl auch vielfach bewiesen wurde, dass englische Vollblüter neben ihrer Schnelligkeit durchaus auch sehr gute Reit- und Springpferde sein können. So wird der Weltrekord im Hochsprung mit 2,47 m seit Februar 1947 von dem Englischen Vollblüter Huaso xx (geboren1933 v. Faithful xx a. d. Henry Lee xx (ARG) – Tremula xx) gehalten und der Hengst Brillant xx (geboren 1949 v. Organdy xx – Bereitschaft xx v. Athanasius xx) wurde 1952 Dritter im Deutschen Galoppderby und gewann mit Willi Schultheis das Deutsche Dressurderby in Hamburg, sowie mit der Schultheis-Schülerin Rosemarie Springer im Jahr 1960 und 1961 die Deutsche Meisterschaft in der Dressur der Damen.
Was auch nur noch wenige wissen ist, dass der Springreiter Fritz Thiedemann, der mit seinem schweren Holsteiner Wallach Meteor zur Legende im Parcours wurde, seine erste Olympische Medaille 1952 in der Dressur-Mannschaftswertung holte, wo er mit dem Vollblüter Chronist xx (geboren 1942 von Marcellus xx und der Chronik xx v. Ferro xx) Bronze errang.

Trotzdem bleibt das Zuchtziel des englischen Vollblutpferdes natürlich in erster Linie ein eher frühreifes Pferd, das entweder antrittsschnell im Einsatz für kürzere Distanzen und schnellere Sprints sein soll oder ein ausdauernd für Rennen ab 2.200 m Renndistanz.
Um so ein Pferd zu züchten gelten im Prinzip auch keine anderen Regeln als in der Warmblutzzucht, wo passende Anpaarungen der Schlüssel zum Erfolg sind und natürlich die etwaigen Turniersiege der Eltern die Hoffnung des Züchters auf ähnlich erfolgreiche oder sogar noch erfolgreichere Nachzucht nähren und so bedeutet Zuchtdisposition im Lager der Warmblutzucht kaum etwas anderes als bei den Vollblutzüchtern, außer dass es hier um die gezeigte Rennleistung der Elterntiere geht und die meist doch deutlich früher verlangt wird, als beim Warmblüter, wodurch natürlich auch entsprechend früher eine Beurteilung der Qualität als Rennpferd möglich ist, als das beim Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferd der Fall sein kann. Doch Zucht ist eben auf beiden Seiten trotzdem auch eine Sache der Anpaarungsgedanken und so werden Pedigrees auf passende Faktoren verglichen und entschieden, ob eventuell auf Inzucht gesetzt wird und so bestimmte präpotente Vorfahren, deren bekannte Erbmerkmale so vielleicht gesteigert werden könnten, potenziert werden sollen oder man lieber Outcross-Zucht betreibt und durch die Anpaarung von Elterntieren, die in den ersten Ahnenreihen wenige oder sogar keine gemeinsamen Vorfahren haben, die genetische Variabilität des Nachkommens erhöhen will.
Und doch gibt es einen großen Unterschied zwischen der Zucht des englischen Vollblutpferdes und der Warmblutzucht, denn abgesehen davon, dass die Inanspruchnahme eines Zuchthengstes in der Vollblutzucht in der Regel sehr viel teurer ist, als es die Decktaxen in der Warmblutzucht sind und für führende Hengste mit entsprechender Rennleistung und/ oder erfolgreicher Nachzucht durchaus fünf- und sechsstellige Summen bezahlt werden müssen, wenn man sie für die eigene Stute zu nutzen wünscht, ist die in der Warmblutzucht heute schon fast üblich gewordene künstliche Besamung für englische Vollblutpferde verboten – zumindest, wenn die Nachkommen aus der Anpaarung im Rennsport eingesetzt werden sollen, denn die nicht durch Natursprung gezeugten englische Vollblutfohlen sind sind für das General Stud Book nicht eintragungsberechtigt und dementsprechend auch nicht in Rennen startberechtigt.

Die These welche wohl gegen die KB spricht ist diejenige, dass wenn ein Hengst sein Ejakulat unaufbereitet und im vollen Umfang direkt in die Stute gibt, es auch nur ein Spermium, nämlich das stärktste von allen die Eizelle erreicht, während bei einer Insemination von aufbereitetem und in vielleicht 5 bis 10 Portionen aufgeteiltem Samen nun auch 5 bis 10 Samenfäden die Eizelle erreichen und ein Fohlen zeugen können, welche die Natur dafür nicht vorgesehen hatte ... abspechen kann ich nicht, dass das nicht ein berechtigter Grund für die Ablehnung der KB ist, obwohl sich gerade in der Vollblutzucht, wo vielleicht der Hengst in Paris zuhause ist und die Stute in Baden Baden die Frage stellt, ob man die Stute den Strapazen einer längeren Reise aussetzen will oder dann doch lieber zur zweitbesten Wahl greift und den Hengst nutzt, der nicht so weit weg steht.
Doch wer Wert darauf legt, dass er sein Vollblutfohlen zwei Jahre später auch auf dem Turf laufen sieht, der wird sich für den Natursprung entscheiden müssen, denn seit 1793 führt kein Weg am General Stud Book vorbei, wenn man englische Vollblutpferde züchten möchte, weil sich ist die Pferderasse über die Eintragungsberechtigung in eben jenes General Stud Book definiert.

Neben der Voraussetzung, dass das einzutragende Pferd aus einer Natursprunganpaarung gezeugt sein muss, sind mindestens über acht Generationen im Pedigree nachzuweisen,
dass alle Vorfahren reine Vollblüter waren.

Wird diese Bedingung nicht erfüllt, gilt das Pferd selbst bei einem nachweisbaren 99 prozentigen Vollblutanteil lediglich als Halbblüter oder kann in Deutschland nach dem ehemaligen §4 der Deutschen Rennordnung für Rennen zugelassen werden, nach welchem nach dem zweiten Weltkrieg die Pferde behandelt wurden, deren Identität in den Wirren des Krieges unterging und später nicht mehr nachweisbar war und deren Nachkommen erfolgreich Rennen liefen. Konnte die Abstammung solcher Pferde nicht mehr eindeutig geklärt werden, aber sie entsprachen vom äußeren Eindruck einem Vollblutpferd, ging man davon aus, dass sie es auch mit größter Wahrscheinlichkeit sind.
Ein weiterer Grund, neben fehlendem Nachweis von acht Generationen reiner Vollblutahnen, dass das General Stud Book die Eintragung eines Pferdes verweigern darf, ist die Ablehnung aus politischen Gründen, wie das zum Beispiel bei den Nachkommen der Stute Asterblüte des Gestüts Schlenderhan geschah, denn deren Vater Pharis wurde 1940 in Frankreich von deutschen Truppen mit Waffengewalt geraubt.
Pharis Züchter und Besitzer Marcel Boussac, setzte nach dem Krieg durch, dass die Nachkommen von Pharis in Deutschland nicht als Vollblüter gelten, sondern als §4-Pferde zu behandeln seien. Erst im Lauf der achziger Jahre wurde in dieser Angelegenheit eine gütliche Einigung herbeigeführt.
Obwohl nach dem Reglement des General Stud Book also sehr strenge Regeln im Bezug auf den Reinerhalt des englischen Vollblutes erlassen wurden, sind als Stammväter der englischen Vollblutzucht drei importierte Hengste, orientalischer Abstammung genannt:

  • Byerley Turk, hinter dem vermutlich ein Achal-Tekkiner, bzw. ein Turkmene vermutet wird, da es keine Angaben zu seiner Rassezugehörigkeit gibt, die seine Abstammung zu klären vermochten
  • Darley Arabian, ein Arabisches Vollblut
  • Godolphin Arabian, der zuweilen auch unter dem Namen Godolphin Barb in den Analen der Vollblutzucht auftaucht, weil er vermutlich ein Berber war


Diese drei Vererber wurden im späten 17. / frühen 18. Jahrhundert in England mit einheimischen leichten Warmblutstuten angepaart und noch heute lassen sich alle heute lebenden englischen Vollblüter in direkter mütterlicher Linie auf ca. 30 Stammütter sogenannte Gründerstuten zurückverfolgen, deren heute bedeutendste eine Fuchsstute ist, die laut dem General Stud Book Old Bald Peg hieß und die Tochter eines reinblütigen Araberhengstes, der vermutlich Sultan hiess und eine Berberstute gewesen sein soll. Erstmal im Studbook erwähnt wurde sie aufgrund der Eintragung ihrer Tochter Old Morocco Mare vom Hengst Morocco Barb, die 1655 geboren sein soll. Geht man also davon aus, dass Old Bald Peg 5 bis 10 Jahre alt war, als ihre Tochter registriert wurde, kann man ihr Geburtsjahr auf 1645 bis 1650 schätzen. Ihr Name lässt ahnen, dass sie vermutlich markante weiße Abzeichen an Beinen und am Kopf hatte, denn eine Blesse heisst in englischer Sprache bald-faced.

Glaubt man einer neueren auf einer DNA-Analyse basierenden Studie, ist Darley Arabian in direkter männlicher Linie über seinen Nachfahren Eclipse, dem es als ersten Vollbluthengst gelang in 18 Rennen, die er allesamt gewann, eine Gewinnsumme von über einer Million US Doller zusammenzugaloppieren und der ungeschlagen von der Bahn in die Zucht verabschiedet wurde, Stammvater von 95% aller heute lebenden Englischen Vollblüter.
Dass bei diesen Studien die im 19. Jahrhundert geäußerte Sorge als begründet angesehen werden kann, dass wegen zu weniger Individuen, die von noch weniger Vorfahren abstammen, die Rasse bald unter den Folgen von Inzucht zu leiden hätte, ist wohl Fakt, denn zu Beginn der Vollblutzucht bis ca. 1750 wurden ungefähr 100 Araber-Hengste verschiedener Provenienzen eingesetzt, aber bis auf die genannten drei Stammväter sind alle in der Hengstlinie nach spätestens 100 Jahren (um 1800) wieder verschwunden.
Ob der Grund für dieses Verschwinden der gleiche ist, der im 19. Jahrhundert dazu führte, dass der Versuch erneut Arabische Vollblüter einzukreuzen rasch wieder eingestellt wurde, nämlich der, dass die Nachkommen aus diesen Kreuzungen, die man heute wohl als Angloaraber bezeichnen würde, einfach nicht schnell genug waren und gegen die reinrassigen englischen Vollblüter im Rennen keine Chance hatten?