Meiner Meinung sind Bandagen oder Gamaschen an einem Pferd, das nicht springen, Extremleistungen im Gelände vollbringen oder in Sparten wie schnellen Westerndisziplinen, Polo etc. eingesetzt werden, überflüssig wie ein Kropf.
Pferden, die greifen oder streifen hilft man in dem meisten Fällen effektiver durch eine korrekte Hufbearbeitung bzw. entsprechendes Aufbautraining als durch Polsterung.
Es gibt sicher Ausnahmen, die aufgrund ungünstigen Körperbaus oder wegen gesundheitlicher Probleme einen Schutz brauchen, aber die entsprechen sicher nicht der Anzahl an verwickelten Pferden, die man sieht.
Weitere Ausnahme: Junge Pferde, die noch mit dem Gleichgewicht zu kämpfen haben, ob an der Longe oder beim Einreiten.
Das sollte aber bald nicht mehr nötig sein.
Und eines können Gamaschen, Bandagen und Co. sicher nicht, auch wenn die Hersteller gern damit werben- Erschütterungen absorbieren.
Auch beim Stützeffekt, zumindest unter Belastung, hab ich so meine Zweifel.
Würde man so fest bandagieren, daß der wirklich zum Tragen käme (und dann bis über den Fesselkopf), müßte man so fest anziehen, daß das auch wieder nicht ohne wäre (Stichwort Durchblutung).
Ich hab zwar i-wo noch ein beeindruckendes Sortiment an "Sehnenschonern", Hufglocken und Westernboots- das hat alles mein Tölpel mitgebracht, der lt. Vorbesi ohne nicht laufen konnte, weil er sich ständig trat.
Nach einer Beschlagsumstellung und nach 6 Wochen Umstellung auf barhuf (mit dauernden, kleinen Korrekturen) war das vergessen.
Ich hab das Zeug (ausser den simplen Fleecebandagen bei einer Verletzung duch Schlag von Oma) nie gebraucht. Und er hat sich nicht ein einziges Mal getreten.smiley_zwinker
Lg, crinblanc
(PS: Ich hab gelogen. Ich habe Bandagen. Da konnt ich wegen des Halloween-Prints nicht widerstehen....Fledermäuse und Mondsicheln)











































































































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