Solche Pferde habe ich auch dazwischen. Sie haben im ersten Winter eine Decke aufbekommen, so haben sie es schadlos überstanden.
Meine Stute war lange in Boxenhaltung gewesen, als die Pferde dann umgezogen sind habe ich auf Offenstall umgestellt. Robin ist ja von Anfang an daran gewöhnt, ihn hat es nichts ausgemacht. Patronka hatte im ersten Jahr eine ganz schlimme Lungenentzündung gehabt. Nun lebt sie auch seit 4 Jahren im Freien und hat seitdem viel weniger gesundheitliche Probleme als vorher in Boxenhaltung.
Am † 18.06.2005 hat das Herz eines einmaligen Mythos aufgehört zu schlagen und die Chronik wurde geschlossen - Für immer. Klettwitz, Juni 2005 (B.O. 18.6.05) Wir sehen uns im nächsten Leben, doch den Weg dahin müssen wir nun alleine gehen (Stephan W.)
Solche Pferde habe ich auch dazwischen. Sie haben im ersten Winter eine Decke aufbekommen, so haben sie es schadlos überstanden.
Soweit hatte ich leider nicht gedacht. Und 2ter Fehler war, sie nicht reinzutun als sie stundenlang im Schneesturm stand und einfach nicht in Unterstand freiweillig ist. Dachte mir die wird schon wissen wann sie rein muss, aber leider wusste sie das nicht. Aber man lernt daraus. smiley_sad
Am † 18.06.2005 hat das Herz eines einmaligen Mythos aufgehört zu schlagen und die Chronik wurde geschlossen - Für immer. Klettwitz, Juni 2005 (B.O. 18.6.05) Wir sehen uns im nächsten Leben, doch den Weg dahin müssen wir nun alleine gehen (Stephan W.)
Klar! Jeder lernt dazu.
Ich hole Apart, Co und Lobster auch bei Mistwetter früher rein. Sie haben allerdings Paddocks und Laufboxen - also auch innen viel Bewegung und Luft.
Apart und Lobster haben jedes Jahr Winterdecken auf. Apart würde an Gewicht verlieren und Lobster hat so feines Winterfell - es ist eher etwas längeres Sommerfell - mehr nicht. Beide frieren sehr schnell.
Hey,
bei Pak hatte ich ja auch arge Bedenken, ob das mit dem Winter so klappt, da er ja beim Regenwetter mit Regendecke im Wind so fror.
Aber er ist ein richtig dickes Plüschmonster geworden und total zufrieden mit 24 Std. Möglichkeit, draussen zu sein.
Bei Bedarf kann er immer in die offene Box!
Robusthaltung ist aber doch eigentlich wie in der Natur, also ohne feste Unterstände, oder?
Mit Unterständen ist ja Offenstall?
Belehrt mich smiley_skeptisch
Liebe Grüße
Federchen
~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
Tucholsky
www.trensenwunder.de
Offenstallhaltung ist auch Robusthaltung. Das andere ist hardcore und auch verboten, Pferde draußen zu lassen ohne die Möglichkeit sich trocken zu stellen oder mal trocken und weich ablegen zu können.
Ah, verboten ist das auch noch?
Ich muss gestehen, wir haben auf unseren Weiden auch nirgendwo Unterstände.. Halt Bäume.. aber die Schnüffeltiere stehen da ja auch nur im Sommer und wenn´s nicht nass ist.
Ist das auch verboten?
Dann kenne ich nämlich keinerlei Pferde- und Gesetzesgerechte Weide hier..
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Tucholsky
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Soweit ich weiß ist das auch verboten! Ich habe allerdings auch nicht auf allen Koppelabschnitten unterstellplätze. Die stehen also im Sommer auchmal 2 - 3 Wochen ohne Hütten da, allerdings bieten Bäume schutz. Aber wenn man die Pferde so beobachtet, die stehen beim großten Sauwetter lieben draußen, anstatt rein zu gehen.
Am † 18.06.2005 hat das Herz eines einmaligen Mythos aufgehört zu schlagen und die Chronik wurde geschlossen - Für immer. Klettwitz, Juni 2005 (B.O. 18.6.05) Wir sehen uns im nächsten Leben, doch den Weg dahin müssen wir nun alleine gehen (Stephan W.)
Feder: lies mal hier:
Ein Witterungsschutz muss unabhängig vom rassespezifischen Typ vorhanden sein, wenn
Pferde ganzjährig oder über einen längeren Zeitraum ganztägig auf der Weide gehalten
werden. Auch in anderen Fällen muss geprüft werden, ob ein geeigneter Witterungsschutz
erforderlich ist. Nicht notwendig erscheint dieser z. B. dann, wenn die Witterung so ist oder
die Zeiträume für die Weide so kurz bemessen sind, dass die Pferde den Witterungsschutz
nicht aufsuchen würden oder wenn sie nur so kurz auf die Weide verbracht werden, dass
Leiden oder Schäden nicht auftreten können.
Der Witterungsschutz erfüllt nur dann seine Funktion, wenn er alle Tiere gleichzeitig vor
ungünstigen Witterungseinflüssen schützen kann.
Lies 3. Haltung
3.1. Weide und Auslauf
3.1.1. Witterungsschutz
Quelle: BMEVL
Geändert von Joy (18.12.2009 um 18:37 Uhr) Grund: Fehler im Linki
Das sagt ja nichts spezifisches aus.
Riesige Bäume sind im Hochsommer ein Witterungsschutz, denn sie verleihen kühlen Schatten. Somit wäre dem ja entsprochen.
Und sobald es sauig wird kommen die ja auf den Hofeigenen Offenstall, woe Sie SEHR viel Unterstellmöglichkeiten haben.
PS: Hab eine Weide falsch gescholten, die Hat nicht nur zig Bäume sondern auch einen Unterstellplatz!
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o.k. es geht ja weiter:
....ein künstlicher
Witterungsschutz (Gebäude) errichtet wird, genügt im Sommer, als Schutz vor Sonne
und ggf. Belästigung durch Insekten, eine Überdachung ohne Wände.
Die Anforderungen, die an den Liegebereich in einem Offenlaufstall gestellt werden, sind
sinngemäß auch auf den Witterungsschutz anzuwenden (vgl. 2.1.3, 3.2 sowie 4.4).
Bei größeren Pferdegruppen sind mehrere kleine Unterstände einem großen Unterstand vorzuziehen.
Die Zugänglichkeit muss auch rangniedrigen Tieren möglich sein.....
Quelle: BMELV
Die Leitlinien vom BMELV haben auch vor Gericht bestand und werden vom Gericht auch genutzt

Ja, ein Unterstand ist Pflicht, auch wenn sich viele Ställe daran (noch) nicht halten, auch wenn die Pferde häufig lieber Bäume vorlieb nehmen.
Meine Pferde gehen bei Regen übrigens durchaus in den Unterstand.
Bei dem Winterwetter draußen verbringen Ranza und Co. ihre Nächte auch in der Box, ich habe selbst immer etwas Angst, dass sie bei der Glätte ausrutschen und sich irgendetwas brechen - das wäre eine Horrorvorstellung für mich.
Zudem muss ich mich beim Putzen am nächsten Tag nicht so abmühen. *lacht* Obwohl das Argument ohnehin marginal ist.
Liebe Grüße
Ich lasse meine am tag ca. 4 bis 5 Stunden auf den großen Auslauf - dann haben sie aber auch kein Bock mehr, trotz Bäume. Ich lasse sie in den Stall, den sie dann erstürmen.
Nur Indira, Gauner und Mandy die gehen in ihre Paddocks und bleiben da stundenlang, die anderen gehen nur zum Saufen raus.
Hier ein Bild von Gauner - der findet Schnee und die Kälte klasse:
gaunerschneeflehm.jpg
Ganz robust halte ich die Bande im Winter nicht- schon allein Oma zuliebe.
Nachts sind sie in großen Paddockboxen- eigentlich ein abgetrennter Laufstall, weil die alte Dame nachts und vor allem beim Breischlürfen ihre Ruhe möchte.
Tagsüber sind sie bei fast jedem Wetter auf dem Auslauf (Ausnahme: Wintergewitter und Orkane ;) ), bei solchem Wetter:tiiierschutzxs.jpg kriegt Oma entweder eine ungefütterte Regendecke drauf, oder im Stall dann eine Abschwitzdecke als "Bademantel". Sie wälzt sich halt immer noch gern im frischen Schnee, und das macht mit Mantel keinen Spaß. Kriegt sie also nur bei längerem Aufenthalt oder Regen/Schnee mit saukaltem Wind. Aber wie man sieht, findet sie Winter immer noch ganz witzig.schneewalze2s.jpg(Ich find das Bild so g**l, ein Oldtimer-Schneepflug)
Ansonsten werden der alten Dame halt Heucobs, Müsli, Rübenschnitzel und Co. reingeworfen bis zum Abwinken smiley_lol.
Die anderen beiden kommen ohne spezielle Futter- und Deckenmaßnahmen gut klar.
Lg, crinblanc
Geändert von crinblanc (17.02.2010 um 08:15 Uhr)
Deine Omafütterung kenne ich... so ist meine Seniorenfütterung auch!
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