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    1. #1
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      Avatar von Silberfeder
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      Anlehnung, Aufrichtung und v/a

      Hey Ihr,

      da das ja gerade im Kandarren-Thread angefangen wurde, mag ich hier separat darauf eingehen.
      Anlehnung, v/a*, Aufrichtung (relativ und voll).
      Viele Begriffe. Und, welche Reihenfolge?

      *


      Mal hört man erst v/a, dann daraus folglich eine Anlehnung, dann eine relative und zum Schluß die volle Aufrichtung.
      Andersrum:
      Anlehnung, v/a, relative, voll.
      Anlehnung, v/a, relativ. Ende.

      Ich persönlich bin der Meinung: Erst Anlehnung, dann v/a, dann relativ und dann Schluß.
      Ohne Anlehnung kann sich kein Pferd vertrauensvoll ans Gebiss herandehnen, was der Inhalt des v/a ist.
      Und ein Pferd, das sich nicht vertrauensvoll v/a dehnen und vernünftig untertreten kann, kann nicht in die relative Aufrichtung gehen und vermehrte Hankenbeugung zeigen.
      Eine volle Aufrichtung ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.

      Aber jetzt mal ganz blöd gefragt:
      Was ist Anlehnung?
      Ist es die federnde Verbindung zwischen Reiterhand und Pferd, egal welche Kopfhaltung das Pferd hat? Oder was?
      Aufrichtung? Hals Rund, Nase auf Brust? Hyperflexion? Oder eher doch Nase vor der Senkrechten und taktvolles und kraftvolles Mittreten?

      Na?

      Grüße
      Feder
      ~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
      sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
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    2. #2
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      Avatar von crinblanc
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      Bin grad ein bißchen im Stress- deshalb nur kurz: Ich persönlich zäume das Pferd von hinten auf. Will heißen: Erst die Voraussetzung für eine aktive HH- und damit für ein ausbalanciertes Vorwärts schaffen (möglichst noch vor der Erstbesteigung), dann kann ich überhaupt erst drüber nachdenken, was der Kopf sinnvollerweise tun sollte. Und das ist der Punkt, in dem grad junge Pferde oft schon in der Vorbereitung auf den Reiter oder in den ersten "Arbeitsstunden" ausgebremst werden.

      Lg, crinblanc

    3. #3
      Joy
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      vorwärts-abwärts sollte jedes Pferd am Anfang der Stunde geritten werden, junge Pferde erstmal gänzlich. Dann arbeite ich nach und nach zur Versammlung hin. Beim Vorwärts-Abwärts wirkt das Pferd "länger" und "flacher". Je mehr ich in die Versammlung reinkomme, wird das Pferd "kürzer" und "höher". Bei beidem und auch dazwischen gilt: Kopf leicht vor der Senkrechten - egal ob der Kopf vorm Bug ist oder höher.... der Rücken schwinkt mit.... der Schweif pendelt im Takt UND die Hinterhand arbeitet "AKTIV" mit.

    4. #4
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      Avatar von Silberfeder
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      Aber Vorwärts-Abwärts ist der Vertrauensvolle herandehnen an die Anlehnung, ans Gebiss.
      Doch was IST eine Anlehnung überhaupt?
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    5. #5
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      Avatar von crinblanc
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      Da wird´s spannend. (bin zurück aus der TK-Truhe).
      Und:
      an die Anlehnung, ans Gebiss.
      .... brauchts dafür ein Gebiß? Ich meine, nein.smiley_zwinker Und- noch krasser- bedarf es für gutes, gesundes Reiten zwingend einer Anlehnung?
      Je nach Reitweise und Ausbildung meine ich auch: Nein. Ein Pferd, das gelernt hat, sich selbst zu tragen, kann durchaus rückengesund am völlig losen Zügel durchs Leben gehen. Siehe gut ausgebildete Westernpferde, bestimmte Arbeitsreitweisen (ich denk nach wie vor bei sowas immer an den kleinen Camarquestinker, der mir die Schwäche für diese Rasse implantiert hat).
      Ich persönlich reite während der Ausbildung mit Anlehnung, versuche aber, meinem Pferd mit zunehmendem Ausbildungsstand immer mehr "Freiheit auf Ehrenwort" zu bieten.

      Um mein Telegrammposting oben etwas auszuführen: Nur ein Pferd, das vorwärts geht, kann sich überhaupt irgendwo herandehnen.
      Wenn es das (in der klassischen Ausbildung idealerweise schon ohne Reiter, am Kurzzügel) ansatzweise tut- und mit einer fühlenden Hand "belohnt" wird, ergeben sich (beginnende) Anlehnung, egal ob mit oder ohne Gebiß, und v/a fast zeitgleich.

      Lg, crinblanc
      Geändert von crinblanc (08.03.2010 um 17:52 Uhr)

    6. #6
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      Avatar von Silberfeder
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      Nein natürlich brauch es kein "Gebiss", aber das ist nunmal Lehrbuchauszug.

      Also, was ist Anlehnung?
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    7. #7
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      Anlehnung bedeutet: Anlehnung heißt, das Pferd geht eine leichte Verbindung zu den Reiterhänden ein. Es wird aus der Dehnungshaltung durch leichte, minimale Paraden an den Zügel geritten. (Nur in Verbindung mit Gewichts- und Schenkelhilfen)

      Bei fortschreitender Ausbildung wird das Pferd immer mehr in Anlehnung gehen. Es wird den Kopf "höher" nehmen, es wirkt erhabener.
      In der Ausbildungsskala ist die Anlehnung bei der Ausbildung die 3. Stufe.

    8. #8
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      Avatar von Silberfeder
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      Anlehnung, durchs Genick gehen, Nase an der Senkrechten.
      Was gehört hier wie weit zusammen (bei den ersten Schritten)?
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    9. #9
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      Avatar von crinblanc
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      Nochmal, auch kurz: Anlehnung hat für mich grad bei den "ersten Schritten" null und nichts mit dem Rahmen zu tun. Das kommt später. Erstmal geht es darum, daß das Pferd eine minimale (!!!), konstante Verbindung zu Reierhand duldet und sucht. Und da werden meiner Ansicht nach die größten Fehler gemacht. Genau das ist nämlich der Zeitpunkt, an dem der Reiter in der allergrößten Versuchung ist, dem Pferd zu früh durch eine durchhaltende Hand den Ansatz einer "Beizäumung" zu verpassen. Ich persönlich warte, bis mein Pferd mir die anbietet. (Wobei immer zu beachten ist- ich befolge bewußt nicht die Skala der Ausbildung in der vorgegebenen Reihenfolge, weil ich der Ansicht bin, daß es sich nicht um eine "Leiter", sondern zumindest in den ersten Punkten um ein "Geflecht" handelt.


      Und da wirds dann auch noch reitweisenbedingt unterschiedlich: Kein normales Pferd würde beispielsweise eine konstante Anlehnung an ein dünnes Rohhaut-Sidepull oder ein Bosal suchen. Das ist bei diesen Zäumungen auch nicht Sinn und Zweck. Deshalb sind Westernpferde sicher nicht mehr oder weniger gesund als der Rest der Welt...

      Lg, crinblanc

    10. #10
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      Avatar von Elly
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      Nur mal kurz für das Verständins:


      Oben bist du auf die relative bzw. "volle" (was ist das denn überhaupt?) Aufrichtung eingegangen.
      Das ist meiner Meinung nach falsch.

      Relative Aufrichtung ist die höchste, die wir erreichen können/(wollen) ohne das Pferd "zu pressen".

      "Relativ" bedeutet hier relativ zum Hankenbug gesehen. Heißt:

      Ist der Hankenbug eher gering -> weniger Aufrichtung. Ist der Hankenbug "extrem"-> höhere Aufrichung. Aufrichtung und Intensität der Hinterhand bedingen sich gegenseitig. Relative Aufrichtung ist die gut- die echte- Versammlung.

      Aktive (ich denke das ist die "volle"- die du meinst) Aufrichtung ist nicht proportional zu der Bewegung der Hinterhand. Heißt, - hier hat der Reiter eine zu harte Hand und "hilft nach". Das sollte natürlich im besten Falle nicht sein. Deshalb-> Relative Aufrichtung, da wollen wir hin.


      Übr. bin ich der gleichen Meinung wie du, Crin, was die Anlehnung betrifft. Ich denke es kann viel feiner sein, wenn das Pferd sich nahe zu frei trägt und der Reiter fast keine Hand braucht. Aber das zeugt natürlich von einer super guten Grundausbildung (!).

    11. #11
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      Pferde sollten immer vor leicht vor der Senkrechten geritten werden, egal ob beim V/A oder in der Versammlung!

    12. #12
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      Avatar von Silberfeder
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      Ja, die meinte ich Elly. In dem Artikel den ich las wurde allerdings von relativer und voller Aufrichtung geschrieben, weil eben das Pferd den allerhöchsten Punkt der Aufrichtung aufgezwungen bekommt.
      Das das nicht gut ist, kann sich jeder denken.
      Hierzu empfielt sich auch "Der Finger in der Wunde" und "Stimmen der Pferde", ein Buch und der Film dazu, die sich auf das Thema beziehen.

      Ich bin am überlegen wegen Pak, er ist ja der Sternensucher schlecht hin und bei jedem Geräusch ist seine Konzentration genau dort.
      Eine "federnde Verbindung" ist vorhanden, aber der Dicke begibt seinen Kopf nur äußerst selten "runter".
      Ich such mal grad zwo Bilder.

      Auf dem einen sieht man, wie er häufig läuft, nämlich relativ irgendwie, und auf dem anderen sieht man den meist nur kurz eintretenden Fall des Pferdes, das das macht, was Mami will (auch wenn er auf dem Bild nicht untertritt, war aber auch 2 Monate nachm Anreiten).
      Er verliert die Konzentration bzw. reißt den Kopf dann direkt wieder hoch.
      Selbst RL versteht das nicht, Zähne sind ja ok. Frage mich ob es noch an der Trensengebiss SAche liegt..
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    13. #13
      Joy
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      Was mir auf den Bildern sofort auffällt Feder...der Sattel erschlägt Dein Pferdchen.... ich finde, es kann auch an der Aufnahme liegen, dass der Sattel für Dein Pferd zu lang aussieht...auch sehr wuchtig. Wie gesagt, es kann auch an der Momentaufnahme liegen. Auf beiden Aufnahmen nimmt er kein Gewicht auf der Hinterhand auf, keine Schubkraft. Er scheint auf der Vorhand zu laufen. Wie gesagt, ich kann nur vom Augenblick auf den Fotos sprechen.

      Schau mal zum Vergleich auf das Bild von Co...(da ist sie auf dem Foto 28 Jahre) siehst Du den Unterschied?

    14. #14
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      Avatar von crinblanc
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      Du reitest ihn doch auch gebißlos?
      Läuft er da konzentrierter/weniger schreckhaft?
      Das war beim Tölpel anfangs der Fall, nachdem ich böser Mensch ihm die Pessoa- (! nö, die hat er noch von der Vorbesi), auf die er sich wonnig drauflümmelte, zumindest bis er angesichts einer Eidechse einen Herzinfarkt bekam , dann die Birne hochriß und nicht mehr diskutieren mochte- kommentarlos gegen ein Bosal eingetauscht hab.
      Merkwürdigerweise war er damit weit weniger "guckig".
      Und lümmeln konnte er auch nicht mehr. *grins*

      Wär vielleicht sowas wie ein Wanderreithalfter, wo du Zügel sowohl "oben" wie ein Sidepull und im eingehängten Gebiß als "Versicherung" einschnallen kannst (dann halt mit Doppelzügel reiten) eine Idee? (Silverado hatte sowas mal, glaub ich)

      Lg, crinblanc

      Edit: @Joy- das ist typisch für die Baumlosen. Schönheiten sindse nicht. Die Länge ist aber dadurch, daß kein starrer Baum vorhanden ist, kein Problem. Weit weniger noch als die Skirts beim Westernsattel. Und so thronig sehen die eben duch die Unterlage und die Polsterung aus. Da das ganze Zeugs aber so gut wie kein Gewicht hinter den 15 BW bringt, ist es unbedenklich. Man gewöhnt sich dran...

      Was die Fotos betrifft, klar könnte er weiter untertreten, aber nach 2 Mo. unter dem Sattel in einer Momentaufnahme kann man das nicht mit einem zugegebenermaßen supertollen alten Pony vergleichen, das konstant gymnastiziert und gearbeitet wurde.
      Geändert von crinblanc (08.03.2010 um 21:30 Uhr)

    15. #15
      Joy
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      Das Foto dient nur zum Sichtbaren Vergleich für Feder! Das ist klar, das Co "es besser kann"!

    16. #16
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      Avatar von crinblanc
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      Pferde sollten immer vor leicht vor der Senkrechten geritten werden, egal ob beim V/A oder in der Versammlung!
      Einspruch. Genau diese Aussage halte ich im Zusammenhang mit Silberfeders Frage nach den ersten Schritten für bedenklich.
      Natürlich wäre das das Ideal- und ist mit einem "ideal" gebauten Pferd sicher auch einfacher zu erreichen als mit einem mit problematischem Körperbau.

      Aber- ich kenne kein Pferd, das bei der ersten, zarten Kontaktaufnahme sofort weiß, daß der Kopf eine Handbreit vor die Senkrechte soll.
      Und grad bei den sogenannten "Freizeitrassen" gibt es Pferde, die dazu körperbaubedingt noch nicht oder auch nie in der Lage sind (ich rede jetzt beispielsweise von wenig Ganaschenfreiheit, oder auch einem Ansatz zum Hirschhals, einem mitgebrachten Unterhals etc.)

      Würde ich mich bei derartigen Pferden daran stören, daß die Kopflinie eben etwas weiter vor der Senkrechten ist, und den Kopf "irgendwie" dahin befördern, wo ihn die Reitlehre sehen möchte, wäre wohl Schluß mit "vertrauensvoll".
      Und im Zweifel würde das potentielle Jungpferd mit gequetschten Ohrspeicheldrüsen sicher nicht unbedingt motiviert mitarbeiten.

      Deshalb meine Aussage: "Der Rahmen ist erstmal Nebensache"
      Ein dickhalsiger Norweger darf bei mir gern das erste halbe Jahr auch 2 Handbreit vor der Senkrechten gehen- solange der Rücken da ist (und dazu ist Beizäumung nicht zwingend notwendig) und der Takt stimmt bzw. die HH (wieder im Rahmen der momentanen Möglichkeiten) aktiv ist. Mit zunehmender Ausbildung wird sich das betreffende Pferd, soweit es kann, der Senkrechten nähern.

      Natürlich sollte ich darauf hinarbeiten- aber eben nur im Rahmen der körperlichen Möglichkeiten des betreffenden Pferdes. Das hat für mich (statuslose Freizeitreiterin) oberste Priorität.
      Alles, was ein Unbehagen verursacht, ist absolut kontraproduktiv.

      Vermutlich "mußte" ich da auch früher umdenken als manch anderer- ich hab eigentlich nie ein Pferd mit "Idealbauweise" unterm Hintern gehabt.

      Lg, crinblanc

    17. #17
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      Avatar von Silberfeder
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      Heyho,

      Was mir auf den Bildern sofort auffällt Feder...der Sattel erschlägt Dein Pferdchen.... ich finde, es kann auch an der Aufnahme liegen, dass der Sattel für Dein Pferd zu lang aussieht...auch sehr wuchtig. Wie gesagt, es kann auch an der Momentaufnahme liegen. Auf beiden Aufnahmen nimmt er kein Gewicht auf der Hinterhand auf, keine Schubkraft. Er scheint auf der Vorhand zu laufen. Wie gesagt, ich kann nur vom Augenblick auf den Fotos sprechen.
      Der Sattel ist nicht so arg groß, wie er ausschaut.
      Pak kommt mit dem Teil ganz gut klar. Der vorrige Westernsattel der Vorbesi lag ihm ja, wenn er den Kopf Hochdrückte, sogar hinten auf den Beckenknochen auf.

      Ich weiß ja, dass die Foto's kein Paradebeispiel sind, habe ich ja auch geschrieben. Er war ja dort (Anfang April) gerade mal 2 Monate unterm Sattel, und da hatten wir ja keinen Platz zur Verfügung. Daher war es entsprechend schwierig da gut zu üben.
      Daran arbeiten wir ja.

      Du reitest ihn doch auch gebißlos?
      Läuft er da konzentrierter/weniger schreckhaft?
      Habe ihn ganz zu Anfang Gebisslos geritten und jetzt allerhöchstens auf dem Platz.
      Er läuft damit meiner Meinung nach nicht anders, im Sinne der Konzentration oder Schreckhaftigkeit.
      Ausprobieren im Gelände mag ich nicht, das finde ich fahrlässig.

      Wär vielleicht sowas wie ein Wanderreithalfter, wo du Zügel sowohl "oben" wie ein Sidepull und im eingehängten Gebiß als "Versicherung" einschnallen kannst (dann halt mit Doppelzügel reiten) eine Idee? (Silverado hatte sowas mal, glaub ich)
      _daumdreh Hö?
      Kenne ich garnicht..

      Bei meinem Sidepull habe ich die Möglichkeit, es als "Nasenriemen" einzuschnallen, sprich ein Ring wird zusammen mit dem Gebiss am Backenstück befestigt und der zweite Ring bliebe frei, für Zügel zum Beispiel.
      Dann könnte man immernoch entsprechend ins Gebiss einschnallen..
      Da hat man dann Sicherheit, und könnte es über das Sidepull versuchen.. wobei ich gerade eher weniger glaube, dass es Sinn macht, da das Gebiss ja trotzdem im Maul ist.

      crinblanc

      Pferde sollten immer vor leicht vor der Senkrechten geritten werden, egal ob beim V/A oder in der Versammlung!
      Einspruch. Genau diese Aussage halte ich im Zusammenhang mit Silberfeders Frage nach den ersten Schritten für bedenklich.
      Eben, das meine ich.
      Ein Jungpferd wird ja nicht direkt bei den ersten Malen Zügelkontakt suchen kurz vor die Senkrechte fallen und dort verweilen.
      Denke, da arbeitet sich sowohl Pferd als auch Reiter drauf hin.

      Grüßle
      Feder
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    18. #18
      Joy
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      Halt - Das das Pferd vor der Senkrechten geht - liegt am Reiter! Es ist wichtig, auch bei jungen Pferden! Lässt man das Pferd sich zum Beispiel am Anfang ständig hinter der Senktrechten laufen, wird es von Anfang an falsche Muskulatur bilden! Genauso wenn es den Kopf zu weit hinaus hebt!

    19. #19
      Queen of the Flies
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      Avatar von crinblanc
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      Bei einem jungen Pferd, das von Anfang an hinter der Senkrechten läuft, kann im Normalfall keine Rede von einem Remonten sein, sondern eher von einem Korrekturpferd.
      Es gibt tatsächlich Leute, die bringen das schon vor dem Anreiten durch falsches Longieren fertig....
      Und ich bleibe dabei- hinter darf selbstverständlich nicht sein- aber wie weit vor der Senkrechten ein Pferd laufen kann und darf- ich rede jetzt nicht vom kamelartigen durch-die-Gegend-passen-entscheide ich je nach Körperbau individuell.
      Was du mit "liegt am Reiter" meinst, erschließt sich mir in diesem Zusammenhang nicht. *kopfkratz*

      Lg, crinblanc

    20. #20
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      Avatar von Silberfeder
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      Naja wahrscheinlich:
      Viel Zügeleinwirkung + Riegeln = HdS
      Keinerlei Verbindung vom Pferd = Kamel, Hirsch oder ... naja.
      Erst durch die entsprechende nachtreibende Einwirkung vom Reiter wird das Pferd sich in die gewünschte Haltung begeben und ordentlich mittreten.
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    21. #21
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      Avatar von crinblanc
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      Achso, dann..

    22. #22
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      Feder: Du triffst den Nagel auf dem Kopf!

    23. #23
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      Wundervoll *lacht*
      Ich komme mir manchmal so ein wenig blöde vor.. weißt du ja noch, gelle?
      Feder und Formulierungen sind bei Pferden irgendwie... immer schwer *g*
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    24. #24
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      Hast Du super gesagt! Feder... Wirklich!

    25. #25
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      So Leute,

      ich oute mich jetzt mal und hoffe echt, ihr habt mal einen Tipp für mich.
      Ich weiß ansonsten nicht, was ich tun soll.

      Und zwar geht's um Pak, er geht definitiv nicht durchs Genick.
      Da das eine pauschale Aussage ich, beschreibe ich mal.

      Wenn ich mit Pak reite, egal jetzt ob draussen oder PlatZ/Halle, Pak läßt sich nicht ans Gebiss herantreiben.
      Um das zu erreichen reite ich viele Volten, Hand- und Tempiwechsel, sowie Schlangenlinien, Wendungn etc. :)
      Dabei halte ich eine federnde Verbindung zum Maul. Meist läuft Pak aber mit normaler Kopfhaltung. Wenn, dann läßt er sich kurz 'fallen', senkt also sein Haupt zur Senkrechten und wölbt den Rücken auf.
      Das ist aber nur kurz, nach dem Motto er "nickt" nur.
      Ich habe immer gedacht ich sei in dem Moment zu hart und würde nicht genug nachgeben, aber selbst wenn ich mehr nachgebe hilft das nicht.
      Er streckt sich auch manchmal runter, ich lasse die Zügel mitgehen, er nimmt den Kopf hoch und dann ist natürlich der Zügel wieder lang.
      Ich finde es halt komisch, ich habe es so gelernt, dass ich eine ganz leichte Verbindung zum Maul haben soll, hinten ordentlich nachtreibe und das Pferd tritt ans Gebiss heran, sucht den Kontakt.
      Aber bei Pak ist es egal, ob ich lange, enge oder federnde Zügel habe, ob ich treibe oder nicht. Er kommt einfach nicht zu diesem Punkt..

      Achja, sobald ich Dreiecker drin hab, egal wie lang, geht er durch's Genick, wölbt sich auf und tritt mit.
      Irgendwie macht mich das sehr traurig, und auch gewisse andere geschultere Personen die auch RU geben, sind verwirrt, dass er halt eine Verbindung nur mit "gerader" Kopfhaltung sucht.. ah wie beschreibe ich das?
      Eine RL hatte mal gesagt, ich solle die Zügel so annehmen, dass eine leichte Verbindug zum Maul besteht, wenn er normal läuft, und dann nachtreiben.
      Nichts passierte.
      Dann sollte ich die Zügel etwas kürzer nehmen, weil Sie vermutete, er könne sich nicht genug an den Zügel dehnen.
      Pferd wandert eher mit dem Kopf höher, der bleibt aber definitiv in normaler Haltung.
      Dann sollte ich außen immer wieder den Zügel annehmen und nachgeben, auch da ist der Kopp oben.
      Dann sollte ich die Zügel mal ein bisschen länger lassen als seine normale Kopfhaltung ist und halt ordentlich nachtreiben + Wendungen. Er geht nicht auf eine Verbindung ein.

      *schniff*
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    26. #26
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      sind verwirrt, dass er halt eine Verbindung nur mit "gerader" Kopfhaltung sucht.. ah wie beschreibe ich das?
      ... ich auch etwas, zugegebenermaßen.

      Meinst du in etwa die Haltung auf den Fotos oben? Und daß er sich nicht v/a an den längeren Zügel "dehnen" mag (kann), sondern sich eher verkriecht?

      Hast du sowas wie ein "Beweisfoto" oder Video?

      Lg, crinblanc
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    27. #27
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      Ich meine halt die ganz gewöhnliche Kopfhaltung, d.h. Hals und Kopf bilden in etwa einen 90° Winkel. Ich such mal.

      Ich finde das halt auch merkwürdig, denn Rücken wurde mehrfach gecheckt, baumlos-Sättel drücken nicht und er hat auch im Gegensatz zu früher keine Rückenschmerzen (sprich kann überall drücken, er zuckt nicht), Zähne wurden erst gemacht.

      So, habe ein Bild von August 2008.
      Da sind die Zügel zwar gerade durchhängend, aber es geht ja hierbei nur darum, dass man versteht, was ich meine.
      Geritten wird er da grade nur auf Sidepull, das war ja noch vor dem Unfall und "kurz nach dem 'anreiten'".

      Das zweite Bild ist im Januar 2009 aufgenommen, sehr kurz nach dem wir angefangen haben zu 'reiten'.

      Das 3. Bild zeigt uns im August 2009 auf unserem Reitplatz, wo unsere neue Platz-Vermieterin mich unterrichtet hat (Reitet Dressur bis M, Springen bis L).
      Da sieht man wieder, er streckt sich dann, ich gebe etwas nach (und der Kopf wandert nach oben). Wenn ich nicht nachgeben würde, wäre der Zug auf die Zügel durch ihn so, dass ich nach vorne gezogen würde. Er legt sich dann irgendwie so auf's Gebiss, keine Ahnung.

      Das 4. Bild ist Ende August 2009, auch auf unserem Reitplatz, immernoch unter der Reitplatz-Besi.
      Mein Sitz hat übrigens sehr darunter gelitten das die Besi immer gesagt hat ich soll auf's Pferd achten, nachtreiben, vorne mitspielen.
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    28. #28
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      Da sind doch schon gewaltige Unterschiede zwischen den Bildern- das letzte find ich garnicht schlecht. Wenn er bei aktiver HH in dieser Haltung bleibt (die ist nämlich gegenüber den anderen Bildern auf diesem "da")- und du ihn nicht tragen mußt, ist das doch schon ein Fortschritt.

      Für die Dehnung nach unten hat bei meinem Arabmix die Kurzzügelarbeit unglaublich viel gebracht.
      Er war es halt "englisch" gewohnt, sich bei durchhängendem Rücken in "Haltung" zu begeben und da zu bleiben, Hauptsache, oben war Ruhe.
      Dazu hab ich ihn gern auf einem halb-eckigen Zirkel gearbeitet, sprich, zur offenen Seite eine Art großes Stangen-L gelegt, durch das er dann im Schritt und später auch im Trab "maßnehmen" musste.
      Um die Kurve (Ecke) zu kriegen mußte er auf die "Spur" aufpassen, was wiederrum half, ihn von der inneren Schulter wegzubekommen.

      Aber vermutlich gibts da soviele Methoden wie Pferde.

      Lg, crinblanc
      Geändert von crinblanc (11.04.2010 um 09:29 Uhr)
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    29. #29
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      Es kann daran liegen, dass ich noch müde bin, aber deine Beschreibung will sich mir nicht bildlich zeigen smiley_confuse

      Du sagst auf dem letzten Bild sei es schon so nicht schlecht.
      Aber andererseits, mir fehlt da was.
      Schön, er hat eine tragende, aktive HH, aber wenn er seinen Kopf nicht v/a oder aber durch's Genick bringt, wird das Nackenband nicht gedehnt und der Rücken so auch nicht aufgewölbt. Oder?

      Ich möchte demnächst mal versch. Stangenarbeit machen, sprich Trabstangen, Cavalettis.
      Da müsste er sich ja rein theoretisch definitiv im Rücken aufwölben.

      Was ich schon mehrfach zur Debatte hatte, war, ob es reichen würde ein Geländetüddelpferd im Gelände locker und gemütlich zu reiten und regelmäßig vom Boden aus über den Rücken zu arbeiten (longieren, Stangenarbeit, Langzügel).
      Meinung?
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    30. #30
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      Schön, er hat eine tragende, aktive HH, aber wenn er seinen Kopf nicht v/a oder aber durch's Genick bringt, wird das Nackenband nicht gedehnt und der Rücken so auch nicht aufgewölbt. Oder?
      Stimmt. Aber wenn sich ein sinnvolles V/A entwickeln läßt, dann von allen Bildern am ehesten aus dieser Basis.
      Klar, Stangentreten aktiviert die HH- und gucken sollte er auch.

      Zu dem "Bild"- stell dir einfach einen halben Reitplatz o.ä. vor. Auf dem Zirkel, auf dem du longierst bzw. reitest, legst du an der einen Seite der Bande und an der komplett offenen Seite eine große, L-förmige Gasse- sprich, er muß sich nach der Ecke "einfädeln" und dann in der Stangen-L-Ecke spurig biegen (oder es zumindst versuchen). Das beschäftigt den Kopf, fördert das Gleichgewicht und die Geschmeidigkeit.

      (Ich glaub, Geitner macht sowas auch. Vielleicht findest du da ein Bild)

      Edit: So in der Art:http://www.moneyoptimal.de/php/img_v...1529305653.jpg, bloß hab ich die Stangengasse halt in die RP-Ecke gebaut.

      Lg, crinblanc

      Was ich schon mehrfach zur Debatte hatte, war, ob es reichen würde ein Geländetüddelpferd im Gelände locker und gemütlich zu reiten und regelmäßig vom Boden aus über den Rücken zu arbeiten (longieren, Stangenarbeit, Langzügel).
      Meinung?
      ..... sicher nicht die ideale Lösung- aber mehr, als 90% der Pferde in den unteren Klassen (ich sag mit ABSICHT nicht Freizeitreiterpferde, die machen sich nämlich die meisten Gedanken....) haben.
      Wenn dir im Moment eh nix anderes übrigbleibt, brauchst du dabei sicher kein schlechtes Gewissen zu haben, zumal du ja wirklich ne Feder bist.
      Trotzdem dranbleiben- bei meinem Englischtrottel hat es bis zum ersten ehrlichen V/A auch fast ein Jahr gedauert. Und wir hatten keine Reitunterbrechung.
      Geändert von crinblanc (11.04.2010 um 10:00 Uhr)
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    31. #31
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      Heyho,

      Ach, das meintest du. Ja, Geitner macht das auch. Wäre die neue RP-Besi nicht dazwischen gekommen hätte ich ja meine Stangen auch alle Gelb und Blau bemalt und das gemacht, aber ich durfte ja nur Mo-Do. da reiten gehen und nur nach Absprache.

      Ja, sinnvolles v/a entwickeln. Das will ich ja. Aber ehrlichgesagt weiß ich echt nicht mehr, wie wir da hinkommen sollen.
      Wie soll ich denn reagieren?
      Oft läßt er sich wirklich entspannt fallen, ruckt dann aber wieder hoch.
      Und am Ende der Reitstunde bzw. der Reiteinheit lasse ich dann ganz langsam die Zügel länger, eigentlich soll er sie ja rauskauen.. Aber er streckt dann seinen Hals einfach gen Boden.. Zügel lang, Kopf wieder oben. Das macht er dann alle paar Augenblicke. Es ist nicht möglich, da eine Verbindung zu haben.


      Das mit dem Longieren und der Bodenarbeit mache ich ja recht viel, damit der Rücken gut bemuskelt bleibt, und für den Pöter machen wir auch einiges.

      Aber ich denke man kann shcon irgendwo verstehen, dass man ratlos wird, wenn o.g. Reiterin und eine richtige RL mit Schein ein Fragezeichen über ihren Köpfen haben!
      Hatte schon die Idee, das mal wer anders reitet.. No Way, es wird runtergebuckelt was das Zeug hält. Pak ist da ein Monster. Kinder, Reitanfänger, alle kein Thema. Aber wirklich ernsthaft arbeiten geht nur mit mir (auch vom Boden).
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    32. #32
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      Avatar von crinblanc
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      Mhhhh- meine Stangen waren auch nicht gelb-blau. (Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch nie was von Dualaktivierrung oder Geitner gehört).

      Klar, die Ratlosigkeit kenn ich. Ich darf´s ja fast nicht sagen (und schon garnicht zur Nachahmung empfehlen), ich bin die erste Zeit im Fast-Renntrab im Chironsitz Berge und Steigungen raufgedüst, die Hände fast an den Knien (ohne dabei aber zu ziehen, im Gegenteil), um dem Trottel mal eine Idee vom V/A zu geben.
      Sowie ich die Hände in die normale Haltung schmuggeln wollte, war der Schädel oben und eingeklappt....

      Ist natürlich keine Dauerlösung-und nicht ungefährlich bei einem Pferd, das zum buckeln neigt- und man muß auf die HH aufpassen wie ein Schießhund, deshalb die Berge...


      Lg, crinblanc
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    33. #33
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      Avatar von Silberfeder
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      Hier gibt's ja nur Steigungen und Gefälle.
      Pak müsste eigentlich einen Popo wie ein Quarter haben :D

      Ich hab halt das Problem das Pak irrsinnig gerne sich umguckt.
      Ist mir besonders gestern wieder aufgefallen.
      Habe ihn mit einer großen Anstrengung meinerseits kurz in gewünschte Haltung bringen können, dann ging das Köpple wieder hoch und er beobachtete beim laufen die Umgebung. Aber halt nicht so guckig im Sinne ständig was taxieren und hin und her gucken, sondern halt so, wie wir Menschen auch.. umgucken halt. kA.. :(
      Das macht's natürlich auch schwer.
      Daher ja auch die Reithalle.. *hust*
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    34. #34
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      Avatar von Elly
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      Feder... ich versteh dich nur zu gut. das war bei uns auch nicht anderes. Nur war da das Problem eben def. der Rücken. (was bei Pak ja def. nicht ist)
      Ich habe es bei Votti so gemacht: Sobald sie auch nur ganz kurz den Kopf gegeben hat, bin ich durchpariert und habe sie gelobt. Da war ich aber schon sehr verzweifelt :-D
      Aber es hat funktioniert. Beim nächsten Mal kam sie schon ein bisschen schneller & dann habe ich die Phasen in denenen sie den Kopf unten hatte entsprechend verlängert. Zusätzlich habe ich viel mit Stangen gearbeitet. Mind. 3 Mal die Woche. Ob auf dem Pferd, oder vom Boden. Was auch gut ist, sind Papilonen & eine Plane. Hauptsache das Pferd hat einen Grund auf den Boden zu gucken;).

      Außerdemwar meine Haltung auf dem Pferd wichtig. Wollte ich ein v/A bin ich zunächst immer im Entlastungssitz geritten, und habe sie erst mit dem Kopf kommen lassen, bevor ich eine leichte verbindung hergestellt habe. Das heißt die 1. Idee den Kopf zu senken kam immer von ihr. Wollte sie nicht, konnte ich auch keine Verbindung aufbauen. Ich meine, konnte ich schon, nur das sah dann nicht mehr schön aus :-D

      Aber Pak ist schon ein anderes Problem. Vor allem weil er ja noch so jung ist. Einem älteren Pferd das v/a "wieder" beizubringen ist etas anderes.

    35. #35
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      Avatar von crinblanc
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      Wollte ich ein v/A bin ich zunächst immer im Entlastungssitz geritten, und habe sie erst mit dem Kopf kommen lassen,
      Genau das war auch meine Idee bei der Chiron-Aktion. Ging bei meinem halt mit Tempo am besten, weil er sonst seine Idee von "Kopf irgendwie dahin, wo die Tante will" wieder fein-säuberlich umgesetzt hat.
      So hab ich ihn mit der Hand "runtergelockt" (ganz wichtig- Nicht gezogen, geriegelt, gespielt oder wie man das sonstwie unschreiben mag) und dann nachgegeben-Nase unbedingt vor, egal wie weit erstmal- das Hauptproblem war bei ihm eben das konditionierte Einrollen und Rücken- Wegdrücken. In dieser Haltung wurde er 10 Jahre geritten- und mehrfach plaziert (*grusel*), bis es halt der Rücken nicht mehr mitgemacht hat, er einen bildschönen Beckenschiefstand entwickelte und anfing, sich zu wehren. Sowas landet dann bei mir...als unreitbar.

      Was ich mir bei Pak noch vorstellen könnte (vorsicht, Fachchinesisch)- anhand der Reit- und auch Freilauffotos- überprüfen müßte das allerdings jemand vor Ort:

      Blockaden auf der Blasenmeridian (lange Rückenmuskulatur) und im sog. "weißen Gürtel".

      Typisch dafür ist es, daß er eben nicht im Genick nachgeben mag, daß du evtl. manchmal das Gefühl hast, daß er vorn paddelt und hinten die Handbremse gezogen hat, die HH schon aus der Hüfte nicht wirklich vorschwingt- und auch die Tatsache, daß er am Rücken beim Abdrücken unempfindlich reagiert.
      Viele Pferde zeigen bei der Akudiagnostik (ein Unwort, ich weiß) erst Druckempfindlichkeiten, nachdem der Blasenmeridian "freigemacht" wurde.

      Ist aber nur ne Vermutung- um da was sagen zu können, müßt ich ihn live sehen und abfummeln... ;)- und das ist ein bißchen weit... vielleicht kannst du es beim nächsten Osteotermin mit ansprechen, falls dein(e) Therapeut/in da aufgeschlossen ist bzw. damit arbeitet.

      Lg, crinblanc
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    36. #36
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      Avatar von Silberfeder
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      Hm das werde ich mal ansprechen.

      Crin, er läuft ja beim freilaufen und auch an der Longe Phasenweise ganz super toll.
      Aber da sind ja keine Zügel, keine Verbindung auf die er eingeht.
      Mal mich auf den Rücken und noch Zügel zum Maul und ich ein Dressurpony.

      Hab deswegen halt immer gedacht es sei wegen mir, ich säße falsch oder wäre zu hart in der Hand, aber beide Frauen haben gesagt das sei ok, eigentlich (!) müsse er die Verbindung suchen.
      Aber da dann halt nur in normaler Haltung.
      Mir kommt das fast einprogrammiert vor (war ja lt. Vorbesi 'eingeritten', ich hab's aber definitiv negiert, meiner Meinung nach ist ein eingerittenes Pferd reitbar! Und das sofort, nicht nach 2 Monaten longieren, vorsichtig Satteln und Gewicht auflegen!).

      PS: Die Fotos sehen komisch aus von der Perspektive, hatte die Cam in der Longenhand smiley_gott
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      Geändert von Silberfeder (11.04.2010 um 12:00 Uhr)
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    37. #37
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      Avatar von crinblanc
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      Es kann durchaus sein, daß er versuchsweise "western" angeritten wurde (Hast du dir ein angeblich eingerittenes Pferd nicht vorreiten lassen bzw. Probegeritten?) und von daher üüüüberhapt keine Lust auf Gebiß hat (das sog. Schmerzgedächtnis). Möglichweise da auch einfach mal rumprobieren (aber das hat du schon, oder?)

      eine richtige RL mit Schein ein Fragezeichen über ihren Köpfen haben!
      Ist bei solchen Pferden, wenn Schema F nicht greift, leider die Regel....

      Und daß er frei teilweise "schön" läuft, spricht nicht unbedingt gegen die Blockadentheorie.
      In der TCM sind damit ja nicht zwingend fühl- und einrenkbare Wirbelblockaden gemeint, sondern Störungen des Energieflusses. Und die können durchaus abhängig von äusseren Faktoren mal mehr und mal weniger ins Auge fallen.

      Lg, crinblanc
      Geändert von crinblanc (11.04.2010 um 12:49 Uhr)
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    38. #38
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      Er wurde Western eingeritten und ich habe ihn auch Probe geritten. Aber im Nachhinein würde ich sagen, das Pferd hat definitiv unter Drogen gestanden. Der war absolut ruhig, hat keine Mucken gemacht, nichts.

      Wie müsste ich denn agieren, wenn die Zügelkontakt suchen-Methode ist bäh hier das Problem wäre?

      Energiefluss? Hm, klingt jetzt nicht so als hätte meine Ostheo damit was am Hut.. kA o.O
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    39. #39
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      Avatar von Elly
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      Wie müsste ich denn agieren, wenn die Zügelkontakt suchen-Methode ist bäh hier das Problem wäre?
      Sehr viel Geduld.... Aber du reitest ihn doch schon auf Sidepull, oder? Wenn ein Pferd erst einmal das Vertrauen ins Gebiss verloren hat, dann ist das echt schwer. Seh ich auch bei Votti. Du hattest ja beschrieben, dass er sich teilweise richtig "drauf legt". Das macht sie auch, sobald ich die Zügel nur aufnehme. Und hinter die Senkrechte kommt sie dann auch immer.

      Und wenn du erst mal gar nicht so sehr auf die Zügelführung eingehst? Vlt. kannst du am langen Zügel reiten, und ihn noch etwas auf Gewicht und Fokus trainieren. Dann viele Kreislinien und wenn er anfängt von selber den Kopf runter zu nehmen nimmst du erst die Zügel auf.

    40. #40
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      Avatar von crinblanc
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      Oder am Halsring.... Stangen, Bögen, Slalom.. und das Gebiß dabei einfach in Ruhe lassen. Das wär durchaus eine Option.

      Wenn er Stellung akzeptiert, evtl. Führen/Reiten in Stellung- das aber besser dann erst am Sidepull, bis er es auf winzige Impulse macht.
      Z.B. Wechsel zwischen leichter Innen- und Aussenstellung auf dem Zirkel.

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    41. #41
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      Avatar von Elly
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      Oder Halsring.... Vlt. noch besser. Auf dem Foto sieht´s jedenfalls schon gut aus. (!)

    42. #42
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      Werde ja putterrot hier *g*

      Habe mir jetzt vorgenommen erstmal nur am Ledergebiss ins Gelände zu gehen mit Halsring, werde dann ja sehen wie er läuft (und natürlich berichten).
      Videokamera ist auch wieder aufgeladen und demnächst vermehrt unser Begleiter.

      (Ich seh schon, am Ende reit ich doch Western lol dann müsst ichn Trainer wechseln :P)
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    43. #43
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      Avatar von crinblanc
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      Wieso wird der Halsring immer in die Westernecke gepackt? *grübel* Wir sind doch auch klassisch-normal ausgebildet.... (jedenfalls das, was ich für normal erachte)
      Wobei ich durchaus schon etwas intensiver in die Westernecke reingeschnuppert hab...

      Lg, crinblanc

      PS: Wart für eure Geländetests aber auf relaxtes Wetter. Wenn du jetzt wegen Sturm und Aufregung blöderweise reingreifen mußt, kann ihm das den Spaß ziemlich verderben.
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    44. #44
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      Wir haben es hier nicht stürmisch... *grübel*

      Halsring habe ich nicht in die Westernecke gepackt, das war eher darauf bezogen, dass wenn Pak wirklich auf die Weise tickt und das mit dem Halsring gut klappt, sich western halt eher anbieten würde zu vertiefen, als "Englisch".
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    45. #45
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      Ja- das kann ich mir bei seiner Art, (oder dem, was ich bislang mitbekommen habe), gut vorstellen.
      Es gibt halt Pferde, die mit Dauerfeuer-Hilfen nix anfangen können. Verständlich.
      (Ich kriege bei dem Begriff "Mit den Hilfen einrahmen" und vor allem der Auslegung davon regelmäßig Zustände. Ich weiß zwar, was im Idealfall gemeint ist, aber ich finde, daß in der herkömmlichen RW- wenn ich FN schreib, gibbet ja wieder ne Debatte, schon allein die Fachsprache sehr schweißtreibend klingt. Was möglicherweise auch zur schweißtreibenden Umsetzung verleitet.)

      Wobei die Unterschiede bei der Grundausbildung eigentlich minimal sind. Auch W-Pferde werden ja nicht von Anfang an über Neckreining geritten- das kommt erst viel später.

      Nicht stürmisch *Neid* hier ist es kalt, nass und eklig. Gestern hats sogar graupelig geschneit.

      Lg, crinblanc
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    46. #46
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      Heyho,

      hier ist's grad auch kalt und immer wieder feucht, aber halt weitestgehend windstill *g*

      Kennst du die 4-Türen-Methode?
      Die hat man mir in den wenigen Reitstunden, die ich nahm, ans Herz gelegt.
      Am Anfang gibt es 4 Türen, Vorne/Hinten und Links/Rechts. Eine Tür ist immer offen. Die anderen muss man schließen. Will man rückwärts, muss man also vorne, rechts und links schließen (Zügel annehmen und treiben).
      Irgendwie so war das. Äußert sich dann später noch weiter für Seitengänge etc.
      Nach der Logik habe ich es versucht, aber kam bei Pak nicht weit.
      Mittlerweile sind wir ja gemischt hängen geblieben, einige Dinge klappen besser wie ich es beim Englisch-RU gelernt habe, einige Tipps von meiner Westerntrainerin damals sind aber auch Gold wert.
      Hätte ich VERNÜNFTIGE Westernreiter und nicht soviel Spaß am springen hätte ich Pak wohl in die Schiene gestopft (sieht gut aus, und die Sättel sollen ja besser liegen für's Pferd).
      Aber Turnierambitionierte Cracks wollen das Pony halt rund machen, und zwar schnell.
      Daher bleibe ich auf der Schiene "alles ausprobieren". Wie man sieht, bin ich damit weit genug gekommen. Sich definitiv in eine Richtung zu klären kann man ja immernoch, so hat's eine vom NHS gesagt.

      Gruß
      Feder
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