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    1. #1
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      Gebisslos Reiten - Gebisslos Glücklich

      Hallo, bin noch recht neu hier in diesem Forum. Möchte meine Erfahrungen mit und um den LG-Zaum (Glücksrad) teilen.
      Habe meinen Friesen auch auf LG-Zaum umgestellt! Einfach super!! Fürs Pferd und für mich!!!
      Mein Friese und auch ich sind so enspannt wie nie, seit dem mein dicker kein Stahl mehr im Maul hat.

      In den Zeitungen:

      Reiter Revue International -Ausgabe Juni 2011 - Frei Schnauze -
      Pegasus Freizeit im Sattel - Ausgabe Juli 2011 - Gebisslos Glücklich -
      wird gut und genau erklärt Gebisslos Glücklich, LG-Zaum und Co

      Lohnt sich zu lesen! Schön zu lesen und herauszufinden welche Gebisslose Variante zu wem und seinem Tier passt!
      Wenn ihr die Ausgaben nicht mehr bekommt, kann man auf der Lehmenkühler's LG-Zaum unter Presse Berichten nachlesen.

    2. #2
      Queen of the Flies
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      Avatar von crinblanc
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      Hallo-

      ich glaub, Glücksrädler gibt´s hier noch nicht.

      Gebisslos-Reiter reichlich.

      Ich persönlich hab das Sidepull deutlich lieber. Feines Reiten sollte keine Hebelwirkung "brauchen".

      (Abgesehen davon find ich das Ding ehrlich gesagt dafür, was dran ist, entsetzlich teuer... )

      --- Automatische Beitragszusammenführung ---

      Edit: Ein was-passt-zu-wem hab ich da auch nicht gefunden, dafür nicht fundierte Behauptungen und keine brauchbaren Erklärungen dazu.
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    3. #3
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      Avatar von Silberfeder
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      Glücksräder nimmt eh kaum noch einer. Die Blums aus Holland kosten nur 25€ und sehen auch schöner aus :P

      Ansonsten, ich reite auch gebisslos, auch mit Sidepull. Hebelwirkung muss nicht sein.
      Aber ich kenne viele aus anderen Foren, die schwören auf das Teil, eben wegen seiner "Vielfalt".
      ~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
      sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
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    4. #4
      Queen of the Flies
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      Avatar von crinblanc
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      Feder- böseböseböse- du mußt BETONEN, daß es sich um die legal importierte Variante des blümchens handelt- also die patentrechtlich ungeschützte mit der "Anzug"- öse. Ob man die nutzen muß/will, bleibt ja jedem selbst überlassen. *grins*

      Ich bin tatsächlich mittlerweile bei einer Bekannten mit beiden geritten- null Unterschied, ausser der Optik (mir schien die Blume auch zierlicher) und dem Preis.
      Fands aber weder/noch besonders toll.... halt wie ne kastrierte Hackamore, und schon die mocht ich nicht. *achselzuck*

      Aber ich kenne viele aus anderen Foren, die schwören auf das Teil, eben wegen seiner "Vielfalt".
      Ob´s tatsächlich die Vielfalt ist- oder eher die Tatsache, daß man damit ein Pferd ebensoschön einrollen kann wie mit der mech. Hackamore (hach, geht er damit schön am Zügel....) und nicht so schief angeschaut wird, als täte man es damit... *flööt*
      die Sidepull-Funktion ist jedenfalls grad bei den seitwärtsweisenden Hilfen einem "richtigen" Sidepull unterlegen- daß ein SP Doppelringe hat, hat ja nu Gründe ;).

      Nee, ich kenn auch Leute, die wunderbar damit reiten- aber ebensoviele, die sich mittels Hebelchen in die Tasche lügen....
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    5. #5
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      Avatar von Silberfeder
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      Ich wär hier noch für einen "Hilfreich" oder "Danke"-Button.

      Genau die meine ich. Die Blum kann man statt mit den üblichen 6 Ringen plus Mittelring mit einem zusätzlichen als "Hebel" kaufen, das andere wurde sehr amüsant verboten wegen Patentrechten vom Hersteller des LG-Zaums.

      Aber wie gesagt, deutlich günstiger ist es, und nicht so klobig. Wer den zus. Ring nicht mag, kann ihn sich fast überall abschweißen lassen.
      Kenne auch arg viele, die machen sich das Glücksrad oder das Blum selbst. Man braucht nur wen, der schweißen kann.
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    6. #6
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      Jedem das seine, denke das viele sich am Anschaffungs Preis stören, da sie nicht wissen wenn es nicht so toll wie bei mir klappt, dass man das Glücksrad dann nach 14 Tagen natürlich top i.O. zurück an die Erfinderin schicken kann, bekommt ledeglich 10 Euro Gebühr abgezogen und erhält den rest Kaufpreis zurück.
      Natürlich nur das originale Glücksrad ( LG-Zaum)!
      Vorsichtig mit Kopien es besteht ein Patent für den LG-Zaum!!
      Natürlich heißt es immer, wo kein Kläger, da kein Richter. Aber das kann auch böse ins Auge gehen.

    7. #7
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      Avatar von Silberfeder
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      Nun, Friesi: Solange du etwas selbstgebautes nicht vertreibst, kann dir der Hersteller herzlich wenig.
      Du kannst dir, wenn du geschickt bist, auch einen Porsche GT 2000 bauen. Du darfst nur nicht das Porsche Zeichen drauf klatschen oder ihn als sowas verkaufen, ganz einfach.

      Wer sich also einen Ring und Speichen im Web bestellt, einen KFZ-Mechaniker an den Haaren ranzieht und die zusammenschweißen läßt, hat sich was eigenes gebastelt.
      Will man das später dann verkaufen, darf man natürlich nicht hinschreiben "Glücksrad" oder "LG-Zaum" sondern muss es umschreiben mit "Gebisslose Zäumung, dem Glücksrad nachempfunden".

      Wäre ja noch schöner wenn das nicht ginge, schau doch mal bei Ebay nach baumlosen Sätteln. Du findest mind. 5 Hersteller, die Sättel verkaufen, die 100% aussehen wie der Barefoot Cheyenne.
      Heißt nur eben anders.

      Die Importware aus Holland, dieses Blum, wurde leider wie gesagt als Copyright-Gründen verboten einzuführen. Dies gilt aber nicht für die 6+1 und die 6+2 Variante.

      Mit all diesen Varianten begeht man keine Verstöße gegen irgendwelche Copyrights etc.

      Und ehrlich: Ich würde mir eher ein eigenes bauen oder für knappe 30€ das 6+1 aus Holland importieren, als 100€ für das meines Erachtens auch vieeeeel zu groß angelegte Glücksrad auszugeben
      Besonders putzig finde ich übrigens auch die "Warnung" der Hersteller:

      Zugegeben: Es gibt günstigere gebisslose Zäume als den LG-Zaum auf dem Markt …

      „Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig
      schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte ...“.


      aber John Ruskin (1819-1900), ein englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph hätte es nicht besser formulieren können!

      Vorsicht, es ist wieder eine Fälschung, mit dem Namen *sun weehl bridle* oder mit deutschem Namen: *Sonnenradzaum* im Umlauf. Damit sie diese dreiste Fälschung erkennen, hier ein paar Foto´s von dem nachgebauten und minderwertigen Zaum.


      ...


      ...Es handelt sich dazu auch noch um sehr schlechte und qualitativ sehr minderwertige Fälschungen, die sowohl dem Reiter als auch dem Pferd schwere Schäden zufügen können.


      ...



      ...Mittlerweile gibt es eine weitere Fälschung, die in den Niederlanden hergestellt wird,
      das sogenannte " Blum Hackamore mit 7 Ringen" oder auch das
      " Marylot blum hackamore ". Diese dürfen nicht vertrieben werden,
      Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich geahndet...
      (Quelle: Lehmenkuehler`s LG-Zaum - WARNUNG)


      Hier wird klar, dass es dem Hersteller auch sehr stark darum geht, Konkurrenten auszustechen und sich in den Vordergrund zu spielen.
      Nur, weil andere Hersteller ähnliche Zäume herstellen, sind diese nicht minderwertiger oder schlechter als die Glücksräder.

      Noch schöner wäre es, wenn nun irgendwer kommt, Sidepulls, Bitless Bridles etc. schützen zu lassen.
      Ich bin stark am überlegen, eine gebisslose Zäumung, die ich für eine (etwas schwierige) Kundin erstellte (war viel Arbeit) patentieren zu lassen, diese wirkt ähnlich wie ein Bitless Bridle, hat aber auch eine leichte Hebelwirkung auf das Genick und die Nase.
      Was glaubst du, wie lange es dauert, bis die Leute das dann nachbauen?
      Solange es aber deutliche Unterschiede in der Form gibt, kann ich niemandem was.

      Seit Bericht meiner Flechtanleitungen gibt es viele, die mir mein Gewerbe streitig machen wollen. Das ist wahnsinnig spannend, wie schnell diese aber auch wieder wegen mangelnder Qualität und Glaubwürdigkeit wieder aufhören.
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    8. #8
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      Avatar von Bianca
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      Brav Feder. Du bist so gereift in kurzer Zeit. Top.

      Sie hat in allen Punkten recht. Ich weiss das nur zu Gut, da ich selber auch schon Produkte abgesehen jetzt von Tiernahrung vertrieben habe.

      Markenware aus den USA und und und.

      Ich bin mir auch fast sicher das hinter dem Thread auch selber der Hersteller steckt. Warum? Weil ich das erste Thema geloescht habe wo direkt zum Shop verwiesen wurde.
      Ich finde es ziemlich erbaermlich sich in Foren an zu melden um Produkte zu bewerben. Dieses Forum habe ich erstellt, damit Tierhaltern, welche ihre Tiere viell. nicht artgerecht halten auf den richtigen Weg zu leiten und nicht, damit sich Leute anmelden um fuer irgendwelche Produkte zu werben, wo der Hersteller noch nicht mal Ahnung davon hat, was als Copy durchgeht und was nicht.
      DAS NUR EINMAL DAZU.

      Feder kann davon ein Lied singen wie es ist, wenn man was eigenes tolles hat und andere wollen einem das Leben schwer machen. Das beste in der Situation ist, ruihg bleiben und lachen. Denn wer sich meldet sind Neider und die meisten machen es ohne Sinn und verstand.

      Ich bin gespannt was friesi noch dazu zu sagen hat. Ich moechte auch mal anmerken, falls mein Verdacht richtig liegt und eventuell hinter friesi der Vertreiber selber liegt, das so etwas wie du machst auch Strafbar ist ;-) Gegen die Nutzungsbestimmung verstossen.
      LG Bianca
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      ICH BIN FüR DAS VERANTWORTLICH, WAS ICH SAGE
      NICHT JEDOCH FÜR DAS,WAS DU VERSTEHST...

    9. #9
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      Avatar von Silberfeder
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      Kannst du Gedanken lesen, Bianca?
      Und Danke! :)

      Aber, um einmal auf das eigentliche Thema, nämlich "Gebisslos reiten = Glücklich reiten" zurückzukommen:

      Es gibt ja schon diverse gebisslose Zäumungen, welche alle anpreisen, das Beste zu sein.
      Eigentlich kann man das aber nicht so pauschalisieren, wie es einige Hersteller tun.
      Das Sidepull z.B. wirkt seitlich ein, auf den Nasenrücken. Die Urform besteht ja aus Rohhaut oder Leder, welches unter Umständen sehr scharf sein kann. Daher kam ich auf die Idee, mir aus weichen PP-Seilen eigene Sidepulls zu basteln, welche mittlerweile schon in Italien, Luxembourg (wink an Sisco), Norwegen und England benutzt werden. Und in Deutschland.
      Der Grund: Ich habe ein bestehendes Produkt betrachtet und im Sinne des Pferdes überarbeitet.

      Pauschalisieren kann man über gebisslose Zäumungen leider garnicht.
      Es gibt diverse, die kämen mir einfach nicht an mein Pferd, dazu gehören
      ..Bitless Bridle; Die Wirkung ist mir etwas zu "konträr", außerdem ist es eindeutig zu viel Gebändel am Pferdekopf. Weniger ist mehr.

      ..Hackamore; Zwar gebisslos, aber nicht viel sanfter als eine Kandare. Es fehlt nur die Stange im Maul. Viel zu wenig Pferde können auf Kandare laufen, dementsprechend auch auf Hackamore nicht, für die Menge an Pferde, die damit gequält werden. Aber: "Der läuft damit so schön an der Senkrechten und läßt sich jederzeit bremsen!" - Ja warum bloß? Ein Hebel hat eine Wirkung, und dieser Hebel wirkt: Nase nach hinten damit Druck wenn von Nase und Genick.

      ..Bändele von Rai; Da kann man das Pferd auch nackt reiten. Das Material ist steif und hart, schneidet ein und ist schlecht verarbeitet. Sinn steckt da kaum hinter. Ein Knotenhalfter bringt mit eigenen Zügeln mehr.

      ..Bosal; Hier fehlt mir eindeutig die Schar freudiger Trainer, die jemandem die richtige Nutzung näher bringen. Es ist an der Nase mit Rohhaut umwickelt, was scharf einwirken kann, da der Zaum auch über Hebelwirkung arbeitet. Da es hier im Umkreis von mind. 200km keinen geeigneten Trainer gibt, wird so ein Ding niemals den Kopf eines Pferdes, das ich kenne und davor schützen kann, berühren (da die Besitzer auch nicht entsprechend reiten können).


      Ich würde das Blum/Sonnenrad/Glücksrad gerne einmal ausprobieren, um auch über die eigentliche Wirkung des Zaums genauer mich äußern zu können, aber da wir grad eh nicht reiten dürfen und er auf Sidepull und Halsring super läuft, spar ich das Geld lieber und kauf ihm eine Packung Leckerchen.

      Im übrigen, an die lieben Leser dieses Threads:
      Bitte geht mit einem gebisslosen Zaum immer erst auf einen eingezäunten Bereich reiten. Nicht jedes Pferd akzeptiert soetwas von anfang an, und eine Diskussion im Gelände, womöglich in voller Fahrt Richtung Landstraße, kann für das Reiterpaar schmerzhaft enden.
      Nicht jedes Pferd läuft mit jedem Zaum, daher ist es immer praktisch, sich sowas ausleihen zu können.
      Und: Nur weil kein Gebiss drin ist, sind gebisslose Zäumungen sanft und gut zum Pferd. Auch hier gilt: Der Zaum ist so scharf wie die Reiterhand.
      So kann eine mech. Hackamore mit langen, geraden Anzügen in der Hand eines sehr guten Reiters sanft wie eine Feder sein (;)), und ein Sidepull (welches gerne als der sanfteste gebisslose Zaum vermarktet wird) bei falscher Verschnallung die Atemwege des Pferdes blockieren, die empfindlichen Knorpel zerstören oder die Nase wundscheuern (bei zu harter Hand).

      So, ich geh jetzt ein Gedicht schreiben! :D
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    10. #10
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      Avatar von crinblanc
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      Vorsichtig mit Kopien es besteht ein Patent für den LG-Zaum!!
      völlig richtig. Aber, wie Feder schon oben erläutert hat, eben nicht für die "Blume" mit Zusatzring. Die darf völlig offiziell nach D importiert werden. Welche Ringe davon der einzelne zu nutzen hat oder nicht, wird Frau L. nicht beeinflussen können. Ebenso Eigenbauten für den Privatgebrauch.

      Ganz ehrlich: Ich hab wie oben geschrieben schon beide in der Hand gehabt und bin damit geritten, zwischen der minderwertigen Kopie und dem strahlenden Original besteht in der Nutzung kein Unterschied.

      Und: Ich empfehle den (legalen!!!) Holland-Import oft und gern, wenn ich gefragt werde. Selber möchte ich weder/ noch.

      Hebel an einer Zäumung- egal ob mit oder ohne Gebiß- haben für mich, wenn überhaupt, nur einen vernünftigen Sinn: Wenn das Pferd ohne Hebel tatsächlich soweit ist, sich selbst zu tragen und die seitwärtsweisenden Hilfen nicht mehr über Stellung am inneren Zügel gehen (bzw. das Pferd das Neckreining kennt und beherrscht)- dann möglicherweise, um die Hilfen zu verfeinern, analog zur Kandare in der klassischen Reitweise.

      Dann würd ich mir aber eher ein hübsches Sidepull für "alltags" anschaffen und als "Dressurzaum" sowas wie den Glücksstern oder die Barockhack. Find die Sachen erstens deutlich hübscher und hochwertiger (dafür, daß sie auch noch deutlich günstiger sind...) - darüber, daß die B-hack sogar etwas längere Anzüge hat, bräuchte man sich bei dem Ausbildungsstand von Reiter und Pferd keine Gedanken machen ;). Und man hätte ein "reinrassiges" Sidepull und eine "Anzug"-Zäumung separat- wär für mich ehrlicher.

      (Btw: Ich rede ausdrücklich vom Glücksstern von Reitsport Groskorth, NICHT vom Starbridle, das find ich schrecklich!)

      Ich bin gespannt was friesi noch dazu zu sagen hat. Ich moechte auch mal anmerken, falls mein Verdacht richtig liegt und eventuell hinter friesi der Vertreiber selber liegt, das so etwas wie du machst auch Strafbar ist ;-) Gegen die Nutzungsbestimmung verstossen.
      Nee, Bianca, das glaub ich zwar nicht, aber es ist seit einer kurzen Zeit auffällig, daß auch in anderen Foren plötzlich auf diese Tour "Werbung" für Produkte der Herstellerin gemacht wird- und sich grad in Gebißlos-Threads neuerdings massig schlecht getarnte LG-Jüngerinnen breitmachen.

      Deshalb sofort mein Verweis, daß die "legale" Variante gemeint ist. Ätsch.
      Geändert von crinblanc (30.07.2011 um 16:53 Uhr)
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    11. #11
      Admina
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      Avatar von Bianca
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      Zitat Zitat von crinblanc Beitrag anzeigen

      Deshalb sofort mein Verweis, daß die "legale" Variante gemeint ist. Ätsch.
      smiley_lach

      ick mag dich und deine Art durch und durch :b-love2:
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    12. #12
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      Avatar von Elly
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      Hebel an einer Zäumung- egal ob mit oder ohne Gebiß- haben für mich, wenn überhaupt, nur einen vernünftigen Sinn: Wenn das Pferd ohne Hebel tatsächlich soweit ist, sich selbst zu tragen und die seitwärtsweisenden Hilfen nicht mehr über Stellung am inneren Zügel gehen (bzw. das Pferd das Neckreining kennt und beherrscht)- dann möglicherweise, um die Hilfen zu verfeinern, analog zur Kandare in der klassischen Reitweise.

      Dann würd ich mir aber eher ein hübsches Sidepull für "alltags" anschaffen und als "Dressurzaum" sowas wie den Glücksstern oder die Barockhack. Find die Sachen erstens deutlich hübscher und hochwertiger (dafür, daß sie auch noch deutlich günstiger sind...) - darüber, daß die B-hack sogar etwas längere Anzüge hat, bräuchte man sich bei dem Ausbildungsstand von Reiter und Pferd keine Gedanken machen ;). Und man hätte ein "reinrassiges" Sidepull und eine "Anzug"-Zäumung separat- wär für mich ehrlicher.
      Ganz meiner Meinung.

      Ich halte mich im Moment definitiv zu wenig in Online-Foren auf, als dass ich jeh von diesen „nachgemachten“ LG-Zäumen gehört hätte- geschweige denn von gefälschten Accounts die Werbung für Selbrigen machen. (wie lachhaft ist das denn?)
      Wobei man Frau L. ja auch durchaus verstehen kann. Wenn ich mit meiner patentierten Erfindung meinen Lebensunterhalt verdienen müsste, dann würde ich auch versuchen den Leuten meine Variante schmackhaft zu machen, als der Konkurrenz das Feld zu überlassen. Ich meine, seien wir mal ehrlich: Sie hatte die Arbeit mit dem Teil, hat es vermarktet, es populär gemacht & dann kommt da so ein Fuzzi aus Holland und baut es nach. Das ist das selbe System mit dem Marken jedes Jahr Millionen-Einbußen haben, dank Plagiaten aus fern Ost. Ich könnte meine Filme & meine Musik auch durchaus günstiger „kaufen“. Tu’ ich aber nicht, weil ich die Künstler unterstützen möchte.

      Doch das bleibt jedem selber überlassen.



      Grundsätzlich hat sich meine Meinung zur Hebelwirkung geändert. Dadurch dass ich mich in letzter Zeit sehr viel mit den alten Reitmeistern beschäftigt habe (gerade Baucher & Racinette) finde ich, dass zu einem gewissen Teil auch die Hebelwirkung einen berechtigten Platz in der klassischen Reiterei hat. Dem Pferd wird damit beigebracht im Genick nachzugeben & sich selbst zu tragen. Je nach Pferdetyp kann das sicherlich auch durch ein normales Gebiss erlernt werden oder durch einen Sidepull. Doch das bedarf einer wirklich feinen Pferdenase, oder einem in der Ausbildung fortgeschrittenem Pferd. Es bringt aber nichts einem abgestumpften Pferd Monate lang das Nachgeben mit einer Wassertrense beizubringen, wenn man mit einer Kandare einmal diesen „Aha“- Effekt erzielen kann, den man mit der Trense vielleicht nie haben wird, da das Pferd stumpf geworden ist. Das schließt ja nicht aus, dass das Pferd nun die gleichen Hilfen mit der Wassertrense nicht mehr beachtet. Es sieht sie nun aus einem anderen Blickwinkel und kann nun richtig drauf reagieren. Ich fange also an dem Pferd durch die Kandare (ohne Kinnkette!) die Mechanik beizubringen. Dem Pferd die richtige Stellung zu zeigen. (Natürlich kann man auch hier viel falsch machen, wenn man nicht wirklich wert auf einen lockeren Unterkiefer legt - Maulspalte leicht geöffnet) Wie Crin schon richtig schrieb, kann man mit einer Kandare aber keine lateralen Hilfen geben. (was ja in der Klassik auch im weiteren Sinne nicht getan wird! - Ich lenke mein Pferd durch „Neckreinig, Fokus & evt. auch durch den Schenkel und vor allem durch Vorstellung.- Doch auch für die seitwärtsführenden Hilfen kennt die Dressur eine Lösung- die Unterlegtrense, die dem Pferd die laterale Biegung nahe legt. Was mich nun an diesem System stört, ist die Tatsache, dass das Pferd nun viel Metall im Maul hat. Und dies ist für mich die größte Veränderung seit dem frühen 19. Jahrhundert. Wir versuchen unsere Pferde nun gebisslos zu reiten & trotzdem die Ansprüche der klassischen Dressur zu erfüllen. Nun das tuen wir indem wir experimentieren. Der LG-Zaum ist eins dieser Experimente. Was wäre die Reiterei wenn nicht früher schon Fehler gemacht wurden. Entweder dieser Zaum wird sich als nützlich ergeben, oder er wird in ein paar Jahren vergessen sein. Was man nur nicht machen darf, von vorne herein Partei ergreifen. Das war auch mein Fehler. Es ist immer besser sich frei zu machen von allem und einzig und allein auf das Verhalten des Pferdes zu achten. Nicht auf das was Online-Seiten schreiben, „Freunde“ einem nahelegen oder sogar was einem von Trainern geraten wird. Das Pferd ist und beleibt der beste Lehrer. Und wenn man empfindlich auf das achtete was es einem sagt, dann wird man herausfinden was für einen Zaum man verwenden muss. Für mich persönlich gibt es noch nicht die perfekte Alternative zum Gebiss. Man brächte eine Zäumung, die sowohl das Nachgeben im Genick als auch die seitliche Biegung ermöglicht. Quasi eine Kombination aus Side-Pull (der im Übrigen auch nicht immer eindeutig wirkt) und einer leichten Hack.

      Im Verlauf der Ausbildung kann es dem Pferd dann später möglich sein nur mit Sidepull zu gehen. Was für mich derzeit eine der feinste Methoden darstellt, da ich keinerlei Einengung im Nasenbreich habe. Sei es durch Kinnketten oder durch verkreuzte Gurte. Was beim LG Zaum aber der Fall ist! Ebenso bei der Hack. Jedoch nicht bei einer normalen Kandare ohne Kinnkette. - Was meiner Meinung nach auch der Grund ist warum die Reitmeister diese Zäumung benutzen. (Nur eine gebisslose, mechanische Zäumung kommt der Zeit rein physikalisch noch nicht ohne einen Verschluss um das Pferdemaul aus.)
      Ich verteufle die Hebelwirkung nun nicht mehr. Sehe aber, dass sie viel zu oft missbraucht wird.

      Außerdem übersehen die meisten Reiter, dass schon ein normales Gebiss eine Hebelwirkung hat. Allein durch die Kopfform. Die Reiterei hat also noch nie ganz auf den Hebel verzichtet.
      Geändert von Elly (30.07.2011 um 20:20 Uhr)
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    13. #13
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      Grundsätzlich hat sich meine Meinung zur Hebelwirkung geändert. Dadurch dass ich mich in letzter Zeit sehr viel mit den alten Reitmeistern beschäftigt habe (gerade Baucher & Racinette) finde ich, dass zu einem gewissen Teil auch die Hebelwirkung einen berechtigten Platz in der klassischen Reiterei hat. Dem Pferd wird damit beigebracht im Genick nachzugeben & sich selbst zu tragen. Je nach Pferdetyp kann das sicherlich auch durch ein normales Gebiss erlernt werden oder durch einen Sidepull. Doch das bedarf einer wirklich feinen Pferdenase, oder einem in der Ausbildung fortgeschrittenem Pferd. Es bringt aber nichts einem abgestumpften Pferd Monate lang das Nachgeben mit einer Wassertrense beizubringen, wenn man mit einer Kandare einmal diesen „Aha“- Effekt erzielen kann, den man mit der Trense vielleicht nie haben wird, da das Pferd stumpf geworden ist.
      Offenbar hatte ich immer das Glück, feinnasige Pferde zu haben.
      Ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen, während der Ausbildung auf eine Kandare/gebißlose Hebelzäumung zurückgreifen zu wollen.

      Das Nachgeben erarbeite ich bereits mit dem Kappzaum am Boden, besonders über Beigung/Stellung und Seitengänge. Bei mir ist es auch "üblich", daß meine Pferde z.B. das SH beherrschen, bevor ich den ersten Galopp in einer Reitbahn andenke. Das dauert zwar länger, dafür bekommt man einen ausbalancierten Schaukelgalopp ohne Mopedeffekt in den Ecken geschenkt.
      Und das Selbst-Tragen werd ich nicht durch eine bestimmte Zäumung erarbeiten können- wenn die Basis stimmt, gehts auch locker ohne.

      Bei wirklich stumpfgerittenen Pferden kann es der sinnvollere Weg sein, das ist richtig. Aber auch nur dann, wenn der Reiter weit genug ausgebildet ist, um absolut zügelunabhängig zu reiten, mit der Hand nicht (nie! in dem Fall, ausser beim vielzitierten LKW) rückwärts zu wirken und vor allem zu bemerken, wann das Pferd sich tatsächlich trägt und wann es anfängt, sich zu verkriechen. Und das trau ich leider den wenigsten zu...

      Quasi eine Kombination aus Side-Pull (der im Übrigen auch nicht immer eindeutig wirkt) und einer leichten Hack.
      Nein. Keine Zäumung kann absolut eindeutig wirken, genau deshalb ist ja ein Zusammenspiel der Hilfen erstrebenswert.
      Die Kombination übrigens hat ja grad Baucher in der mit-Gebiß-Variante versucht, umzusetzen.
      Das vertrackte ist auch hier- wenn das B-Hebelchen tatsächlich eine merkliche Wirkung zeigen soll, sollte ein Reithalfter eingeschnallt werden. Was dem lockeren Kiefergelenk wieder entgegenwirkt.

      (Ist meine Erfahrung mit der B-Trense)

      Nochmal: Einen Hebel in einer wirklich erfahrenen Hand hab ich nie verteufelt. (Nur haben die erfahrenen Hände leider oft Nachahmer und Bewunderer, in deren Händen der Kram zum Folterinstrument verkommt).

      Was mich aber ärgert, ist, daß speziell das LG damit beworben wird, man könne reiten "wie mit Gebiß" (wieso holen sich die Leute dann überhaupt eine gebißlose Zäumung?), es sei superpferdefreundlich und absolut idiotensicher- und das ist es nicht, zumal der "leichte Hebel" immer wieder als Standardverschnallung empfohlen wird.

      ..Bosal; Hier fehlt mir eindeutig die Schar freudiger Trainer, die jemandem die richtige Nutzung näher bringen. Es ist an der Nase mit Rohhaut umwickelt, was scharf einwirken kann, da der Zaum auch über Hebelwirkung arbeitet. Da es hier im Umkreis von mind. 200km keinen geeigneten Trainer gibt, wird so ein Ding niemals den Kopf eines Pferdes, das ich kenne und davor schützen kann, berühren (da die Besitzer auch nicht entsprechend reiten können).
      .. da halte ich allerdings ein Knotenhalfter für deutlich "schärfer".
      Und- wieso sollte Rohhaut schärfer sein als andere Materialien?
      Die einzige aufgeriebene Bosalnase, die ich je gesehen hab, war darauf zurückzuführen, daß die Frau das Teil beim Reitsport"discount" in recht minderer Qualität gekauft hatte- und da keiner darauf kam, ihr zu sagen, daß das Teil erst geformt werden muß.
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    14. #14
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      Offenbar hatte ich immer das Glück, feinnasige Pferde zu haben.
      Ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen, während der Ausbildung auf eine Kandare/gebißlose Hebelzäumung zurückgreifen zu wollen.
      Brauchte ich bis jetzt auch nicht. Aber ich kenne einige Pferde die tatsächlich stumpf im Maul sind wie ein eingeschlafener Fuß.
      Versteh mich nicht falsch, ich bin nun kein Mensch, der hingeht und unbedingt auf Kandare reiten will, wenns nicht auch anders geht. Aber es wäre für mich durch aus ein Mittel wenn ich einmal ein solches Pferd reiten sollte.

      Das Nachgeben erarbeite ich bereits mit dem Kappzaum am Boden, besonders über Beigung/Stellung und Seitengänge. Bei mir ist es auch "üblich", daß meine Pferde z.B. das SH beherrschen, bevor ich den ersten Galopp in einer Reitbahn andenke. Das dauert zwar länger, dafür bekommt man einen ausbalancierten Schaukelgalopp ohne Mopedeffekt in den Ecken geschenkt.
      Und das Selbst-Tragen werd ich nicht durch eine bestimmte Zäumung erarbeiten können- wenn die Basis stimmt, gehts auch locker ohne.

      Klar, das gehört alles dazu. Aber irgendwann lernt das Pferd ja auch mal im Genick nachzugeben. Und das passiert nun mal mit Gebiss oder mit Sidepull. Ich stelle dafür z.B meine Hände auf den Sattel und lasse sie anstehen ohne zu ziehen. Wenn das Pferd kurz nachgibt, lass ich die Zügel komplett los. Dann kommt die laterale Biegung, ich nehme nur einen Zügel an bis das Pferd den Kopf leicht rum gibt ect. pp. Was das SH angeht gebe ich dir absolut Recht. Das alles führt zu Schwung & Gleichgewicht und dann kommt die Versammlung von alleine. Alles geht vom Pferd aus, vom Reiter darf nichts erzwungen werden.
      Ich reite ja auch komplett ohne Anlehnung. Deshalb komme ich auch nicht in Versuchung zu ziehen. Sei es mit Trense, Sidepull oder Hack. Und das muss man sich immer wieder vor Auge führen.
      Natürlich hab ich auch mal den Fehler gemacht mit Anlehnung zu reiten. Folge war, dass Ed sich auf den Zügel gelegt hat, ich immer mehr in der Hand hatte und überhaupt nicht glücklich war. Er wurde zu schnell, unkontrolliert und das Gegenteil von leicht. Dann hab ich mich hingesetzt und überlegt wo mein Problem liegt. Hab mir noch mal ein paar Kapitel von Barbier durchgelesen und mich dann wieder auf die konstante Zügellänge zurück berufen. Die wird nicht verändert und die Finger öffnen und schließen sich, lassen kein „auf den Zügel Lehnen“ zu. Und ganz wichtig- immer auf ein korrektes Nachgeben im Genick achten und immer wieder drauf bestehen. Und was hab ich heute? Ein Pferd, dass leicht ist, sich selber trägt und es macht einfach Spaß. Ich hab wirklich nichts in der Hand, und pariere ohne Zügel aus dem Galopp in den Stand durch. Also ja ich bin davon überzeugt dass es funktionieren kann wenn man sich selber immer wieder ermahnt. Um zügelunabhänig zu reiten muss man kein „Profi“ sein- als solcher bezeichne ich mich ja auch nicht! Und wenn man zügelunabhänig reiten kann, dann hab ich auch nichts gegen eine Hack um meine Hilfen noch ein wenig zu verfeinern oder einfach um meine Hand zu überprüfen. Sollte ich nämlich doch zu hart damit sein, zeigt mir das mein Pferd sofort. Mit einem Sidepull lässt es sich unter Umständen nicht so leicht erkennen.




      Das vertrackte ist auch hier- wenn das B-Hebelchen tatsächlich eine merkliche Wirkung zeigen soll, sollte ein Reithalfter eingeschnallt werden. Was dem lockeren Kiefergelenk wieder entgegenwirkt.
      Warum ein RH? Ich brauche ne Kinnkette bzw. einen Kinnriemen. Und der wirkt in der Tat dem lockeren Unterkiefer entgegen, das hab ich ja auch geschrieben. Genau wie der LG-Zaum- weil er quasi von unten parallel zum Zug quetscht. Das ist der Nachteil, vollkommen deiner Meinung. Baucher hat aber die Kandare später ohne diese Kette verwendet und erhielt so nur den reinen Druck auf die Zunge bzw. den Laden. Um es zu fixieren hat er es etwas weiter oben ähnlich wie beim Kappzaum mit einem zusätzlichen Riemen fixiert.


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      Stimmt.

      Aber ich glaube grundsätzlich sind wir eh der gleichen Meinung ;).
      Geändert von Elly (31.07.2011 um 16:51 Uhr) Grund: was vergessen...
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    15. #15
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      Warum ein RH? Ich brauche ne Kinnkette bzw. einen Kinnriemen. Und der wirkt in der Tat dem lockeren Unterkiefer entgegen, das hab ich ja auch geschrieben. Genau wie der LG-Zaum- weil er quasi von unten parallel zum Zug quetscht. Das ist der Nachteil, vollkommen deiner Meinung. Baucher hat aber die Kandare später ohne diese Kette verwendet und erhielt so nur den reinen Druck auf die Zunge bzw. den Laden. Um es zu fixieren hat er es etwas weiter oben ähnlich wie beim Kappzaum mit einem zusätzlichen Riemen fixiert.
      Sorry, Mißverständnis, ich meinte das gebrochene B-Gebiß. Eine Kandare kann (oft mit Vorteil ;) blank und ohne Kinnriemen verwendet werden.
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    16. #16
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      Achso, ich hab mich schon gewundert, wo auf einmal der „B-Hebel“ her kam. :) Das B-Gebiss unterscheidet sich, meiner Meinung nach nicht wirklich von einem normalen gebrochenen Gebiss. „Der Hebel“ wird ja ohnehin eher als eine art „Oberbaum“ verwendet. Nach unten hin hat man nur den Gebissring.

      Und, das Zitat von der Seite finde ich sehr gut, wo kein Kraftarm- da kein Lastarm & somit keine Hebelwirkung.

      Ich hab von der (Kandare*Baucher I. « Reiten fuer Feinfuehlige) Kandare geredet.
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