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    1. #1
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      Avatar von Silberfeder
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      Vorhandwendung

      Hey,

      sagt mir mal einer, welche Hilfen die richtigen sind?

      Ich zitiere mal:

      Einseitig belastende Gewichtshilfe: Der Reiter belastet die Seite mehr, auf der sich auch der seitwärts-treibende Schenkel befindet. Möchte man also eine Vorhandwendung von der rechten auf die linke Hand reiten, so belastet der Reiter die linke Seite stärker, indem er vermehrt den linken Gesäßknochen beansprucht.
      Annehmende Zügelhilfe: Das Pferd wird gestellt, indem der innere Zügel leicht verkürzt wird.
      Verwahrende Zügelhilfe: Ein zu starkes Stellen des Pferdes wird dabei durch den verwahrenden äußeren Zügel verhindert.
      Seitwärts-treibende Schenkelhilfe: Mit dem leicht nach hinten gelegten inneren Schenkel treibt der Reiter die Hinterhand des Pferdes Schritt für Schritt um die Vorderhand des Pferdes herum.
      Verwährende Schenkelhilfe: der äußere Schenkel des Reiters liegt verwahrend am Pferd um so ein übereiltes Herumtreten der Hinterhand um die Vorderhand zu vermeiden.
      Lt. den Hilfen würde man ein Pferd mit dem Kopf zur Bahnmitte wenden.

      Ich kenne es so: Außenstellung, äußeres Bein treibt.

      Nu?
      An der Hand machen wir das schon lange, unterm Sattel letztes Jahr angefangen. So wie ich es kenne.

      Naaa?

      Grüßle
      Feder
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    2. #2
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      Avatar von crinblanc
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      Schließt sich doch nicht völlig aus... im Text wird ja nur von linker und rechter Hand, also von innen und aussen geredet, nicht von Hufschlag und Bahnmitte.
      Stell dir das einfach auf ner großen Wiese ohne Bande vor...
      Und ja, klar stell auch ich mein Pferd nach innen, sprich, wenn ich eine VH-W. von der re auf die li. Hand reite, nach rechts.

      Lg, crinblanc
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    3. #3
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      Avatar von Silberfeder
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      Ich hätte vllt. den Vortext noch kopieren sollen, da stand, man solle das Pferd auf dem 2. Hufschlag zum halten bringen und dort wenden.
      Und gemäß dem kann das mit dem obigen Text nicht irklich klappen, esseidenn das Pferd schafft es seinen Po an der Bande vorbei zu quetschen.
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    4. #4
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      Nein. Wenn du auf der rechten Hand bist, auf mittels Vorhandwendung auf die linke möchtest und dann mit dem linken Bein und der "linken Gewichtshilfe" die Seitwärtshilfe gibt, dann dreht man den Hintern des Pferdes in die Bahnmitte.

      Ich habe es so gelernt, dass man das treibende Bein nicht etwas nach hinten nimmt, sondern das verwahrende, also in dem Fall das rechte Bein. Damit "steuert" man, mit dem anderen treibt man ja schon, da brauch man nicht steuern.
      Das Pferd wird nach Außen gestellt, hier also nach links. Zügelhilfen wie gehabt (eben nur "Handwechsel"). Und rum mit dem Pferdehintern.

    5. #5
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      Avatar von Silberfeder
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      Ja doch, so mein ich das Soy.

      Links ist die Bande, Pferd ist nach links gestellt, rechtes Bein verwahrt, linkes treibt, links Gewicht.
      Ja?
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    6. #6
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      Avatar von crinblanc
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      Ist doch grad das gleiche- "Innen" ist immer die "hohlgestellte" Seite, egal ob und wo da eine Bande ist.
      Wenn ich also auf der rechten Hand im Konterschulterherein unterwegs bin, ist die linke Seite meines Pferdes "innen", obwohl der Bahnmitte abgewandt.

      Und mit dem 2. Hufschlag dürft es auch kein Problem geben- so wie ich es kenne, ist der (lt. Vorschrift) immer mindestens eine Pferdelänge von der Bande weg. In der Praxis noch n Tacken weiter.

      Lg, crinblanc
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    7. #7
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      Avatar von Silberfeder
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      Danke, jetzt habe ich Matsche im Kopf.. :(
      Immer diese Nudeln!

      Ne im ernst, dank fehlendes RU mit entsprechenden RL ist es für mich immer eine Überlegung was "rechte" und "linke" Hand in der Halle bedeuten würde, bzw. wo da grad welches Körperglied liegt.
      Daher bin ich jetzt noch verwirrter.
      Aber wenn meine Aussage korrekt war, ist das gut x)
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    8. #8
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      Avatar von crinblanc
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      Das ist auch ein Knoten-im-Hirn-Thema. Und denk NIE während den beliebten 4 Schlangenlinien mit Volte in Gegenrichtung jedesmal auf der Mittellinie über innen und aussen nach. Ich schwör dir, wenn du das tust, hängst du an der Bande. Oder wirst eingeliefert... *lach*

      Lg, crinblanc
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    9. #9
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      Avatar von Silberfeder
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      Aber mal eine andere Frage:
      Ich hab ja wie gesagt nicht viel im RU gelernt, da die meisten doch eher Selbstläuferpferde hatten und man immer nur irgendwie durchgeschaukelt wurde.

      Innenstellung/Außenstellung: Was kommt eigentlich zuerst und wann wechselt man? Und vorallen - ist es nicht eigentlich egal?
      Klar, auf gebogenen Linien sollte das Pferd sich in Bewegungsrichtung stellen, aber ich habe auch oft gehört, man solle sein Pferd für den Galopp nach aussen Stellen?
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    10. #10
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      Avatar von crinblanc
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      Wenn du gradeaus reitest, gibt´s normalerweise keine Stellung.
      Wenn du abwechselnd leichte Stellung verlangst, kannst du das "Abtauchen" in die Dehungshaltung fördern. Merkst du ja beim FIS. (Für nicht-LKler: Führen in Stellung).
      Das Galoppieren in Aussenstellung fällt entgegen jedem FN-Konzept besonders jungen oder Bahn-unerfahrenen Pferden oft leichter, grad beim Angaloppieren auf der "schlechten Hand"- Durch eine leichte Konterschulterhereinstellung entlaste ich die zur Bahnmitte weisende Schulter, die ja vorschwingen soll. (Du siehst, ich vermeide die Begriffe "innen" und "außen". Würde grad hier nur Verwirrung stiften ;)). Gleichzeitig wird das zur Bande zeigende Hinterbein, das ja die Hauptlast trägt, stärker gefordert- voila- dem Pferd die pöhse Hand plausibel gemacht....
      Ich benutz das aber eher als leichten Einstieg- ein weiter ausgebildetes und ausbalanciertes Pferd wird eh eher die Innenstellung wählen.
      Und nee- egal ist das absolut nicht. Die Stellung ist maßgeblich für die Belastungsverteilung und damit für die Bewegungsdynamik.

      Lg, crinblanc

      (Über Stellung MIT Biegung referier ich jetzt lieber nicht....)
      Geändert von crinblanc (31.07.2010 um 10:30 Uhr)
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    11. #11
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      Avatar von Silberfeder
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      Jemand Hunger auf Nudeln?
      Die gibts in meinem Kopf nämlich zu Hauf!

      Ich werd es einfach so weiter machen, wie zuvor, denn so war es richtig. Vorhandwendung ist ja an der Hand sicher, ich werde es auch bald vom Sattel wieder regelmäßiger machen..

      Wenn du gradeaus reitest, gibt´s normalerweise keine Stellung.
      Meine SB meinte aber, Pak müsse gestellt laufen! Geradeaus!
      Geändert von Silberfeder (31.07.2010 um 10:59 Uhr)
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    12. #12
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      Avatar von crinblanc
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      Frag sie´mal, ob ihr Pferd nicht selber gradeaus laufen kann...
      Klar sollte der Reiter eingreifen/sinnvoll entgegenwirken, wenn sich das Pferd verwirft, aber sonst- keine Ahnung, was die Frau meint.
      Wie oben gesagt, als "Lektion" sollte Stellung jederzeit abrufbar sein, aber beim "normalen" Gradeausreiten.... mpfff... ?
      Ich glaub, die Nudeln hast nicht DU im Kopf.

      Lg, crinblanc
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    13. #13
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      Avatar von Silberfeder
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      Ok, dann werden mir die Nudeln halt rein gemacht.
      Ich beschreibs mal:

      Ich reite ganze Bahn und bin auf der langen Seite, mache ein paar Tritte erbärmlichen Schenkelweichens (besagter Motz-Tag mit Rückenweh) und sie brüllt nur, ich solle ihn ordentlich stellen, als ich wieder gerade war.
      Als Sie ritt, ritt sie auch nur ganze Bahn, einmal komplett, und laberte auch was von wegen er müsste sich stellen lassen.
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    14. #14
      Queen of the Flies
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      Avatar von crinblanc
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      Ok- aber sie sagte nicht, er müsse geradeaus grundsätzlich in Stellung laufen.
      Daß ein Pferd gelernt haben sollte, sich stellen und ansatzweise auch biegen zu lassen, bevor überhaupt Bahnfiguren geritten oder in der Bahn galoppiert wird- da gehe ich mit ihr konform. Bis ich meine Süße das allererste Mal in der Bahn galoppiert hab, ist fast ein Jahr vergangen. Bis zu Zirkeln, Volten und Wechseln noch weit mehr Zeit.
      Im Gelände schon lange vorher, da hab ich aber weiter nichts getan als sie nicht zu stören.
      Für mich kommen Seitengänge weit vor L. Sprich- ein Pferd, das ich von Grund auf ausbilde (wie es MIR passt) beherrscht das SH und KSH lange, bevor ich dran denke, irgendeine "runde" Bahnfigur zu reiten. Idealerweise üb ich das schon vor/paralell zu den ersten Reiteinheiten an der Hand. Macht einfach das spurige Treten und die Kontrolle der Schulter leichter- und am Ende ist langsamer dann doch schneller ;)

      Lg, crinblanc
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