Der einzige Weg dem Tier wirklich etwas zu bieten, Gesellschaft von Artgenossen.
So einfach kann es sein und die neuen mitbewohner sind glücklich.
Wenn ich mir überlege, eine Katze ins Haus zu holen, sollte ich mir überlegen, ob nicht auch 2 Katzen gehen. Inzwischen steht fest, dass 99 Prozent aller Katzen Katzen Gesellschaft bevorzugen. Es ist einfach schön zu sehen, wie 2 Katzen zusammen spielen, zusammen kuscheln. Trotzdem haben sie ihren Menschen lieb.
Vorteil: Gerade wenn man berufstätig ist, haben die beiden sich und müssen nicht alleine auf ihren Menschen warten.
Und so viel Arbeit mehr machen 2 Schnurrer auch nicht!
Der einzige Weg dem Tier wirklich etwas zu bieten, Gesellschaft von Artgenossen.
So einfach kann es sein und die neuen mitbewohner sind glücklich.
Hallo!
Muss da kurz korrigieren:
Es gibt durchaus einige wirklich zickige Exemplare, die alleine definitiv besser aufgehoben sind.
Die Birma meiner besten Freundin ist so eine, die kam in ihren 7 Jahren mit keiner Katze (trotz Freigang) klar und auch jetzt in Wohnungshaltung meidet Sie die Zweitkatze nur oder verkloppt Sie.
Solche Tiere finden sich oft in Tierheimen, sind aber meist schon älter.
Auch Katzen, die Freigang genießen, brauchen nicht unbedingt einen Partner.
In allen anderen Fällen stimme ich natürlich zu, Katzen möchten auch gerne miteinander 'reden', schmusen, sich mal richtig Zoffen oder über uns Dosi's Lästern.
Wenn man die Möglichkeit hat und alles bieten kann, sollte man also zwei Katzen holen.
Liebe Grüße
Federchen
~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
Tucholsky
www.trensenwunder.de
Das stimmt, dass sind Ausnahmen.
Habe auch so ein Exemplar, sie geht ihrer Wege und das wochenlang, dann isse wieder da, zankt bissel rum, erobert ihr Plätzchen auf einem Aquarium und schläft.
Dieses Tier muss ein Biblisches Alter haben, sie wurde über Jahre von einer etwas weiter wegwohnenden Dame gefüttert, dann war sie vor 13 Jahren auf einmal bei mir und nun lässt sie sich wieder ein paar Häuser weiter durchfüttern.
Faszinierend Gogsch :swoon:
Das sind immernoch die besten Miezen :laugh3:
(PS: Ich find die Smiley's echt lustig!)
Ich finde es immer Schade, wenn Katzen durch Menschenfehler Einzelgänger sind (z.B. durch lebenslange Einzelhaltung).
Die Tiere konnten dann nie den Genuss der Zweisamkeit erfahren.
Liebe Grüße
Feder
~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
Tucholsky
www.trensenwunder.de
Ausnahmen gibt es immer!
Aber für mich stand fest,wenn ich Katzen halte dann zwei.Denn ich als Mensch kann einen Artgenossen nicht ersetzen so sehr ich meine Katze auch verwöhne und ihr gutes tue.
Vor 1 1/2 Jahren war es dann soweit,habe mir ein BKH Geschwisterpärchen geholtEs ist soooo schön und oft zum wech lachen,wenn die zwei ihre drolligen 5 min haben und duchs Haus/Garten sausen
Es ist einfach nur herlich.
Genau das könnte ich als Mensch einer Katze nicht bieten,mit einem Artgenossen rummtoben, kuscheln....!
LG
Geändert von Lupi (06.12.2011 um 16:14 Uhr)
Lupi, das kann ich nur so unterschreiben.
Wirkliche Einzelgänger gibt es bei Katzen eigentlich nicht, die werden von den Menschen dazu gemacht, indem sie jahrelang in Einzelhaft gesteckt werden und dann, wenn sie verhaltensauffällig werden, ins Tierheim abgeschoben oder einfach ausgesetzt werden. Im Tierheim herrschen natürlich ebenfalls suboptimale Bedingungen - die Katzen sitzen auf engstem Raum mit etlichen wildfremden Katzen, es herrscht eine hohe Fluktuation - kein Wunder, dass die Tierheimmitarbeiter dann oft sagen: "Die Katze versteht sich nicht mit anderen Katzen"....
Mit viel Geduld ist fast jede Katze zu vergesellschaften, bis auf eben die völlig verkorksten Exemplare.
Ich bin auch der Meinung, dass Freigänger ebenfalls einen "heimischen" Artgenossen brauchen - denn draußen sind Katzenbegegnungen ja doch eher von Revierstreitigkeiten geprägt als von gemeinsamem Spielvergnügen.
Gruß, kedi
Der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung.
(Stanislaw Jerzy Lec)
Huhu Kedi,
weißt du es gibt für mich nichts schöneres,als zu sehen wie glücklich meine Katzis miteinander sind
die beiden haben in ihren Spielen sogar mittlerweile unseren Hund mit einbezogen"lach"
Stundenlang könnte ich es mir anschauen,bräuchte gar kein Fehrnsehn mehr!
Bin sogar am überlegen,mir vom Tierschutz noch eine dritte zu holenMuß nur noch meinem Mann dies schmackhaft machen
Weiß nur nicht,wie ich das mit der Zusammenführung machen soll und ob Kater oder Katze?Habe grade ja beides(Geschwister kastriert)beide sind eigentlich sehr lieb,aber wie würden sie auf einen dritten Artgenossen reagieren???
Wie du siehst,brauche ich jede menge Infos![]()
Da kann auch ich euch ne verkürzte Geschichte erzählen die nur bestätigt das es gut ist zwei katzen zu halten.
Also wir hatten eine alte katze viele Jahre alleine bei uns und haben dann endschieden eine kleine Katze dazuzuholen.
Das ging überhaupt nicht gut.Die alte wollte ja ihre Ruhe haben und fühlte sich sehr genervt und gestresst von der kleinen.
Dann kurze Zeit später mußten wir unsere alte Katze Einschläfern lassen.
Die kleine Unsere Netty war dann alleine.
Sie fing an sich Blutig zu Kratzen und wurde Verhaltensauffällig.
Sie Attakierte unsere Tochter fast schon Täglich und führte ihr böse Kratzer und Bisswunden zu.
Wir endschlossen uns dann doch noch eine Katze dazuzuholen die schon nicht mehr ganz so klein war.
Unsere Goldy zog ein mit 11.Wochen. Die hat sich nichts von Netty gefallen lassen und gab ihr Saures zurück.
Also flogen hier die ersten Wochen erstmal die Fetzen.
Aber das Anspringen und attakieren unserer Tochter lies nach und wurde immer weniger.
Den wenn Netty jetzt Frust hat,is ja noch die Goldy da.
Wenn wir uns die Goldy nicht geholt hätten wäre Netty jetzt nicht mehr hier.
Den diese Attacken wurden immer schlimmer und selbst vor mir machte sie kein halt mehr.


Oh wei. Wie ist deine Tochter damit umgegangen? Bekam sie angst vor Katzen?
Ich habe von Katzen nicht wirklich Ahnung, daher folgende frage, sollte man bei solchen Kaempfen zwischen gehen? Oder ist es wie bei Hunden und man sollte das, wenn moeglich unterlassen?.
LG BiancaForenregeln|Futtermittelverordnung | Bilder einfügen | Richtig zitieren | Zitieren einfach gemacht | Hilfe
In Gedanken an mein Baby Mayor 28.10.2008 - 24.12.2011
ICH BIN FüR DAS VERANTWORTLICH, WAS ICH SAGE
NICHT JEDOCH FÜR DAS,WAS DU VERSTEHST...
Ich rolle das Feld einfach mal von hinten auf ;)
@Bianca: Normalerweise sollte man die Katzen einfach machen lassen - das sind Raufereien durchaus an der Tagesordnung, die für den Menschen schon gefährlich aussehen - und es wird auch nicht selten gefaucht und der Schwanz sieht aus wie der eines Eichhörnchens.
Solange dabei aber kein Blut fließt, ist alles im normalen Rahmen (und manchmal ist sogar ein wenig Blut noch ok - z. B., wenn die Katze im Eifer des Gefechts eins auf die Nase oder eine Kralle ins Ohr bekommt - das blutet ziemlich doll, ist im Grunde aber harmlos.)
Wenn es jedoch wirkliche Beißereien gibt und ernsthaftere Verletzungen, dann muss man natürlich einschreiten. Das ist bei Katzenvergesellschaftungen aber extrem selten (das kommt eher vor, wenn eine Freigängerkatze draußen ihr Revier verteidigen will - die Freigänter freunden sich ja eher weniger an (Ausnahmen bestätigen auch da die Regel), sondern beschränken ihre Kontakte eher darauf zu demonstrieren, wer am besten sein Revier verteidigen kann...)
@Lupi: Das ist jetzt eine schwierige Frage. Es heißt, dass sich gleichgeschlechtliche Katzen am besten vertragen. Mädels sind halt etwas zickiger, die Jungs raufen dafür intensiver und auch mal etwas gröber. Nun hast Du ja aber sowohl ein Mädel als auch ein Kerlchen.... Da wäre die Entscheidung für eine Drittkatze schwierig ;) Eventuell könnte das Ganze nach hinten losgehen: Holst Du einen Kater dazu, findet es Dein bisher vorhandener Kater vielleicht toll, einen echten Raufrüpel dazubekommen zu haben und vernachlässigt seine Schwester. Holst Du ein Mädel dazu, ist Deine bisher vorhandene Katze vielleicht froh, eine nicht ganz so wild spielende Freundin zu finden und vernachlässigt ihren Bruder.
Ich glaube aber, ich würde an Deiner Stelle eher zu einem Kater tendieren - denn die freunden sich meist schneller an (sofern sie kastriert sind) und zicken nicht so lange rum wie die Mädels.
Wir hatten zunächst auch ein Geschwisterpärchen, Mädel und Bub, und haben dann noch ein Pärchen, ebenfalls Mädel und Bub dazugeholt.
Die Jungs haben schon ´ne Weile gebraucht, bis sie dann aber tatsächlich dicke Freunde wurden und auch deutlich wilder miteinander raufen und toben (aber spielerisch), als es der erste Bub vorher mit seiner Schwester getan hat. Die Mädels sind sich nach wie vor spinnefeind... Sie gehen sich weitmöglichst auf dem Weg - wenn sie sich mal treffen, gibt´s richtig Keile von der zweiten Katze...
Die beiden Geschwister sind aber nach wie vor ein Herz und eine Seele, daran konnte auch der Zuzug der weiteren Katzen zum Glück nichts ändern...
Gruß, kedi
Der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung.
(Stanislaw Jerzy Lec)
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen