Es kann sein, dass es vielleicht mit der Zeit was wird. Meine Erfahrung zeigt aber, dass oft die Katzen, die erst wild gelebt haben, es entweder dulden oder es niemals zu lassen.
Hallo Ihr Lieben!
Ich hoffe ihr könnt mir mal Eure Erfahrungswerte offenlegen.
Hier geht es um meinen Mephisto.
Ich habe ihn im Alter von 6 Monaten als Unvermittelbar aus dem Tierschutz übernommen, ohne ihn je gesehen zu haben.
Seine Vorgeschichte ist so kurz wie grausam: Er lebte als Kitten bei einer Baustelle, wo er in der Nähe der Menschen Nahrung suchte und sich dort entsprechend auch mal erleichterte etc., was den Bauarbeiten missfiel und Sie mit Steinen, Werkzeugen etc. nach dem Kätzchen warfen.
Mit 3 Monaten fand der Tierschutz ihn und fing das Fellknäuel aus Krallen und Zähnen ein.
Mephisto ist ein sehr anhänglicher Kater, er ist wirklich dankbar für die Ruhe (die er meistens hat) und Sicherheit.
Allerdings schafft er es nicht, gewisse Verhaltensmuster abzulegen, wie das Flüchten bei zu schneller Bewegung oder Geräuschen in seiner Nähe (eine Tüte, die man z.B. wegschiebt).
Es hat sich insgesamt zwar schon gebessert, da er früher fast garnicht sichtbar war, aber eines ändert sich nicht:
Er läßt sich nicht hochheben. Sobald eine Hand an seine Brust oder gar an die Bauchseiten wandert, windet er sich frei und flüchtet.
Hält man ihn trotzdem sanft fest, beißt und kratzt er.
Insgesamt konnten wir ihn in den 13 Monaten, die er nun bei uns ist, vllt. 4 Mal kurz hocheben (auf Couch, Schoss oder Bett).
Da ich meine anderen Kater 1x wöchentlich wiege (bin da sehr akribisch und vorsichtig wegen der Sache mit meinem AiDs-Kater Samain), würde ich dies auch gerne bei ihm tun, kann ich aber nicht.
Ein Gang zum TA ist so auch absolut unmöglich.
Kann man das irgendwie üben, ohne Streß zu bereiten?
KANN man das überhaupt noch ändern?
Ich hoffe Ihr habt ein paar Anregungen für mich!
Liebe Grüße
Feder
~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
Tucholsky
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Es kann sein, dass es vielleicht mit der Zeit was wird. Meine Erfahrung zeigt aber, dass oft die Katzen, die erst wild gelebt haben, es entweder dulden oder es niemals zu lassen.
Habe auch so einen Fall. Unsere Amy war früher Stallkatze und wurde nicht unbedingt gut gehalten. Sie hatte panische Angst angefasst und vorallem hochgenommen zu werden. Habe 2 Jahre gebraucht bis ich sie soweit hatte, das wir endlich zum Tierarzt zum impfen konnten. Sie hat sich damals aber von selbst angeboten. Das erste Jahr lies sie niemanden an sich ran und auf einmal kam sie dann zum streichel, und irgendwann war es soweit das sie alles mit sich hat machen lassen. Das einzige was gebieben ist, das man sie an den Vorderen Beinen nicht anfassen darf, dann beißt sie und kratzt.
LG
Am † 18.06.2005 hat das Herz eines einmaligen Mythos aufgehört zu schlagen und die Chronik wurde geschlossen - Für immer. Klettwitz, Juni 2005 (B.O. 18.6.05) Wir sehen uns im nächsten Leben, doch den Weg dahin müssen wir nun alleine gehen (Stephan W.)
Hey Ihr!
Das macht mir nicht unbedingt Mut.
Mephisto ist nach und nach halt immer weiter aufgetaut, in den letzten 4 Wochen aufeinmal sogar sehr arg, er kommt maunzend und gurrend zu uns und drückt uns solange bis wir ihn durchknuddeln.
Aber Bauch? No Go.
Die Norw. Waldkatze meiner Mutter hat 7 Jahre gebraucht, bis Sie sich von mir und meiner Ma hochheben ließ. Zwar spät, aber immerhin.
Gruß
Feder
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Lilli lässt sich nach 8 Jahren von niemandem wirklich hochheben (man hat alle Mühe mit ihr wenn es mal nötig ist ), hab mich daran inzwischen gewöhnt-sie ist eben keine Auf-dem-Arm-Schmuserin, und einfach so ne ganz tollesmiley_grins2
Liebe Grüße von mir und meiner Bande.winkesmilie
Hey,
die Hoffnung sinkt weiter smiley_freu
Aber ganz im ernst: Wie gehst du mit der Katze zum TA, wie handelt der TA?
Ich würde Mephisto nichtmal in eine Box bekommen, Hausbesuche macht hier keiner.
Mir geht's wirklich nicht ums knuddeln, sondern ehrlich nur um den Sicherheitsaspekt im Falle eines Notfalls =/
Gruß
Feder
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Hallo Silberfeder,
bei uns steht immer eine Transportbox offen in der Küche.
damit niemand merkt, wenn es "ernst" wird.
Hin und wieder werf ich ein Stückchen TF hinein und die hinter her um es zu fangen.
Am Tag X, wenn ein Besuch beim TA ansteht klappt es meistens auch*verlegen g*
Hin und wider sitzt halt schon mal zuerst die Falsche drinn.
Schnell die Tür vorne zu und es kann los gehn.
Beim TA kennst du vllt deine Katze nicht mehr wieder.
Unsere Momo ist herzkrank und muss deshalb oft dort hin.
Hier ist sie ein kleiner Satan und dort lässt sie sich vom TA frei durch die Praxis tragen.
Hast du dir mal überlegt, ob sie vllt eine "Bachblüten-Patientin" ist?
Habe auch ein halbes Jahr gebraucht, um einen zugelaufenen Kater das erste mal zu streicheln, er kam durch die Katzenklappe, hat gefressen und geschlafen, ist wieder raus, jede Bewegung verschreckte ihn, irgendwann platzte der Knoten und langsam ließ er mich an sich ran.
Das mit dem hochheben, na ja......manche wollen das nicht, denke es ist kein schlechtes Zeichen, Katze will nicht - Fertig ! - gibt ja auch Sachen, die du nicht magst.
Hunde haben ein Herrchen -- Katzen haben Personal !
Mir fällt dazu gerade einen Satz meines Vaters ein,
den wir als Kinder schon immer von ihm gehört haben,
wenn wir mal wieder eins der Haustiere durch die Gegend schleifen wollten:
"Lass das, das Tier hat gesunde Füße, also kann es auch laufen" ;-))
Es macht doch die Besonderheit der Katze aus, dass sie immer das tut,
was sie möchte und sich nicht ihrem Schicksal ergibt.
Ist das nicht ein Wesenszug, um die wir sie beneiden?
Gruß MoMo

Hey,
der Meinung bin ich definitiv auch, MoMo, aber es geht hier ja auch um Dinge die über den Alltag hinaus gehen.
Die Katze muss regelmäßig gewogen werden und wenn es mal zum Tierarzt geht sollte das auch nicht unbedingt in absoluter Panik enden.
Weil - rein in Cannel, später raus, beim Tierarzt wiegen, dort festgehalten werden, wieder rein in Cannel.
Das ist... dann schon übel.
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Tucholsky
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Hallo Silberfeder,
sorry...ich wollte das Problem auch nicht "herunter spielen"
So, wie du die Katze schilderst, ist es Stress pur für sie.
Hast du dich schon mal mit dem Thema Bachblüten auseinandergesetzt?
Vllt gibt es da etwas, was ihr helfen könnte.
Hey,
Bachblüten kenne ich von meinem Pferdchen, hatten wir nach dem Unfall genutzt. Meiner Meinung nach gab's aber nicht wirklich Linderung.
Streß pur, das drückt es genau aus.
Ich beschreibe einfach mal zwei Situationen:
Situation 1:
Mephisto ist total verschmust und kuschelt und drückt und flauscht und knufft, fällt vor lauter Liebe fast um. Wenn ich nun ganz vorsichtig meine Arme um ihn lege (Unterarme längs seines Körpers, wie zwei Schienen) kann ich ihn minimal anheben um ihn so z.B. auf die andere Seite oder meine Beine zu verfrachten.
Sobald ich allerdings die Hände wegnehme, flüchtet er oder verschreckt kurz.
Situation 2:
Ich habe ihn irgendwann, als er verliebt war, auf's Bett gehoben, weil Avalon schon wieder unten war und ihn sonst wahrscheinlich wieder weggespielt hätte. Mephi's Reaktion war prompt und Schmerzhaft: Zwei tiefe Furchen im Arm, Perforration am Knie in Form 5 wunderschöne Krater, und ein wegflitzender schwarzer Blitz.
Ich frag mich echt wie die vom Tierschutz den Kater einfangen und später zu mir in die Transportbox setzen konnten..
Der Gedanke an Lederhandschuhe + Dicke Kleidung aus der Rattenhaltung kommt mir da immer wieder in den Sinn.
Gruß
Feder
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Nicht jedes Lebewesen spricht gleich gut darauf an. Ein Versuch wäre es wert.
Oder was ist mit diesen "Wohlfühl-"Düften"? Weißt was ich meine...diese Pheromone (ich schick dir mal einen Link dazu)
Keine von meinen 4 ist traumatisiert und trotzdem lassen sie sich alle nicht gern hoch nehmen
oder einfach so auf meinen Schoß setzen. Wären sie gleich wieder weg, sobald ich los lassen würde.
Bei unserer Momo müsste ich auch gleich einen Verband anlegen, wenn sie mit mir fertig wäre ;-)
Lederhandschuhe sind gut, oder ein großes Badelaken, wenn es wirklich sein muss.
Am besten zu zweit, wenn du sie in die Box stecken musst.
Einer stellt die Box hoch, so das die Öffnung Richtung Zimmerdecke zeigt
und der andere lässt das Tier....mit dem Hinterteil zuerst.....in die Box gleiten.
Ich weiß Feder, dass das alles nicht schön ist und auch nicht das Vertrauen zu uns stärkt,
aber wenn es notwendig ist, halte ich diese flotten Aktionen noch für schonender,
als die Tiere über längere Zeit "überreden" zu wollen, denke, das streßt nämlich auch.
Och mensch, dass unsere geliebten 4-Beiner manchmal auch nicht einsehn wollen,
dass alles nur zu ihrem Besten ist :-(
Hey,
ich weiß halt nicht inwiefern das bei meinem Pferd damals alles zusammengespielt hat. Er bekam nach dem Unfall EMs (Effektive Microorganismen), und halt Bachblütenmischung vom HP..
Wenn ich Bachblüten geben würde, dann wohl Aspen ud Gentian, beides gegen Angstzustände.
Allerdings, wie verabreicht man die am besten bei Katzen?
Dosierung, Verabreichung und so.
Habe auch schonmal überlegt mir eine Großpackung mit allen Blüten zu holen und da Mephisto gegen Angst und Avalon gegen "Größenwahn" (zu großer Ego, bissl Aggressiv gegen Mephi) und mich selbst zu behandeln *lacht*
Pheromone?
o.o
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es gibt sie inzwischen extra für Tiere ...ohne Alkohol ...
Als Kügelchen getarnt in bisschen Leberwurst oder
als Tropfen auf die Pfote geben, die schlecken die meist ab.
Ideal wäre es natürlich, wenn du einen TA in deiner Nähe hättest,
der neben seiner praktischen Ausbildung als TA auch alternative Heilmethoden anwendet.
Da würdest du die Dosierung von ihm genannt bekommen.
Es gibt von XXX (kommt per PM) Kügelchen aus der Apotheke, ca. 9 Euro, da steht die Dosierung drauf.
Ah oh das klingt garnicht übel.
Globuli bin ich total begeistert von, Hühott wurde während Heilphase mit Globuli zugefüttert (Hm.. jetzt frag mich bloß nicht welche das waren.. zusätzlich zu Arnica auf jedenfall).
Ich frag mal in unserer Apo nach, ob's da diese Globuli gibt.. hab ja hier schon 4 Stück zum anfragen *g*
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Ich hab auch so eine Kandidatin, halbwild aufgewachsen, mag selten Schmusen, hochheben ist bäh- aber bei ihr sind das keine Angstzustände, sie kämpft auch nicht, sie findet es einfach total eklig, ungefragt betatscht zu werden. Auch vom eigenen Dosenöffner.
Zum Glück ist sie äusserst gesund- wenn es ihr allerdings nicht gut geht, krieg ich sie schon.
Zum Kastrieren hab ich auch den Box-in-der-Küche-Trick angewandt. Da hab ich halt nur einen Versuch.
Lg, crinblanc
Some people say I'm bananas,
I'm sure I don't know what they mean.
My goldfish are really pirhanas.
Things aren't quite what they seem...
Generell zu Bachblüte und Katzen- es stimmt, daß Katzen Alkohol nicht (oder nicht ausreichend) verstoffwechseln können. Auch bei Homöopathika: Nie Tropfen in die Katz! Globuli auflösen oder Injektabila p.o. verabreichen.
Bei Bachblüten allerdings werden ja pro Blüte in der Anwendungsmischung nur 2 Tropfen (ca 40%ger Alkohol auf) auf 10 ml. Trägersubstanz gegeben- wenn dann nicht noch mit Alk konserviert wird, ist das zu vernachlässigen. Der Alkohlgehalt bewegt sich in diesem Fall wirklich im Promillebereich.
Wer es dann ganz gut meint, kann den Leckerbissen mit den Tropfen noch eine Weile an einem warmen Ort stehen lassen, dann verdunstet der Rest auch noch.
Mit den Globuli- ich kenn aber nur diese "Themenmischungen" hab ich bei weitem nicht so gute Erfahrungen gemacht.
Lg, crinblanc
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Also nun Tropfne oder keine Tropfen?
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Tucholsky
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Das, was als Akolholfreie Tropfen "extra" gehandelt wird, ist nix anderes. BB werden bei der Herstellung (Stockbottles) immer mit Brandy konserviert.
Ob du nun die Extra-Bleifreien Tropfen aus dem Tierbedarf nimmst, die in der Apo welche mischen läßt, und drum bittest, die Anwendungsmischung nicht mit Alkohol zu konservieren, (was die güstigste Lösung wäre, wenn das ne Apo bei euch macht, dann bräuchtest du nämlich keine Einzelfläschchen zu kaufen, die du vermutlich nie leerkriegst) oder ob du selber die Anwendungsmischung NUR mit Wasser herstellst, bleibt sich gleich.
Die Globuli werden übrigens auch nur mit den Tropfen benetzt- Bachblüten werden im Gegensatz zu homöopathischen Mitteln nämlich nie durch Verreibung hergestellt.
Also eigentlich die teurere Variante.
Lg, crinblanc
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Ich steh grad absolut auf den Schlauch und verstehe nur Bahnhof :(
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Tucholsky
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Wenn du eine Einnahmemischung machst, kannst du Tropfen geben.
Wie habt ihr sie denn Pak damals gegeben? Doch nicht direkt aus dem Vorratsfläschchen-also das, was du in der Apotheke bekommst?smiley_shock
Nomalerweise (wenn man die sogenannten Stockbottles/Vorratsfläschchen hat), stellt man daraus eine Einnahmemischung her. Die "Rohsubstanz" in den Stockbottles hat über den Daumen gepeilt 20% Alkohol-nicht 40%, wie ich oben geschrieben hab.
Davon nimmt man aber pro Blüte nur 2 Tropfen auf 10 ml. Einnahmemischung.
(Zum Vergleich- ca 20 Tropfen entsprechen einem Milliliter)
Für Menschen und größere Tiere wird die Einnahmemischung meistens nochmal mit Alkohol konserviert, weil sie sonst je nach Aufbewahrung anfängt, umzukippen (so ähnlich wie miefendes Blumengießwasser).
Wenn du die Alkoholkonservierung wegläßt, also nur Wasser+ 2 Tropfen je Bachblüte, die benötigt wird, ist der Alkoholgehalt so gering, daß du sie einer Katze bedenkenlos geben kannst. Du mußt sie dann halt sauber und im Kühlschrank aufbewahren- und nicht zuviel anmischen.
Pur aus der Vorratsflasche sollte man sie Katzen aber nicht geben.
Bevor es die Globuli und die "alkoholfreien" Blüten gab, sind auch Katzen (und andere Tiere, Kinder etc.) jahrzehntelang so behandelt worden- es sind keinerlei Probleme bekannt geworden.
Und die Globuli werden höchstwahrscheinlich auch hergestellt, indem die unkonservierte Mischung einfach über Trägerglobuli gesprüht wird und die getrocknet werden.
Lg, crinblanc
Ich hoffe, es war jetzt verständlicher....
Geändert von crinblanc (16.03.2010 um 22:09 Uhr)
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Ich verstehe das nicht, wo ist das Problem, wenn Katze nicht will, will`se nicht......ich lass mich och nicht gerne hochheben, Hauptsache alles sind gesund !
Der Käfer oben macht mich verrückt......!
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Hey,
ja das war verständlicher, Crin.
Sollte ich wirklich demnächst BB holen, komme ich dann auf dich zurück.
Gogsch, das Problem ist wie oben beschrieben.
Beim Gang zum Tierarzt würde absolut NICHTS funktionieren.
Ich kann Mephisto nicht wiegen und das mag ich nicht, am ehesten erkennt man Erkrankungen über Gewichtsverlust.
Und sollte MEphisto mal in den Hausflur verschwinden, oder gar ganz aus dem Haus, wäre die Chance ihn wieder zu bekommen, gleich 0.
Ich brauch keine Katzen zum Spaß, knuddeln oder ähnliches Hochheben..
Es sind Dinge der Notwendigkeit.
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Was mir noch querbeet einfällt- einfach, um mehr Routine in die Situation zu bringen- was davon machbar ist, kannst nur du (und Mephisto) entscheiden:
Ab und zu im Kennel füttern, wie MoMo schon gesagt hat. Einfach erst Futter in den Kennel, wenn der andere vorher reingeht, laß ihn gucken, wie der frißt und unbehelligt wieder rauskommt. Dazu ruhig ein superleckeres "Ungesund-Futter" in Minimengen nehmen.
Vielleicht treibt ihn der Futterneid und die Neugier i-wann auch rein. Dann garnix machen, am besten erst mal nicht mal hinschauen. Das wär ne Einfang-Alternative für geplante TA-Aktionen. Pheromone sind zwar teuer, aber einen Versuch wert.
Beim Füttern hinter/über ihm stehen, als wolltest du ihn greifen. (Aber weiter nix machen, nur Futter in den Napf und dann weggehen. Irgendwann wirds ihm zu blöd, zu flüchten.)
Beim Kuscheln so gut es geht, ohne Panik auszulösen, immer wieder den Bauch vorsichtig berühren.
Kennel an Lieblingsplätze stellen (z.B. im Winter vor der Heizung)
Den Kumpel ruhig immer mal hocheben und irgendwo oben "verwöhnen", so daß er das sieht.
Ich nehm an, daß er das Gehoben-werden einfach mit völliger Wehrlosigkeit verbindet, vermutlich ein Baustellen- oder Einfangaktion- Erlebnis.
Weißt du, ob der Tierschutz ihn "so" gefangen hat oder in einer Katzenfalle?
Wenn sie ihn so gegriffen haben, wird es notwendig gewesen sein, kräftiger hinzulangen, um ihn sicher in die Transportbox zu bugsieren. Das kann ausgereicht haben.
Deshalb bevorzuge ich bei Wildlingen die Fallen. Da wird "Mensch" im besten Fall nicht mit "Fangen" verknüpft, sondern mit "Falle aufmachen".
Lg, crinblanc
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Hey Crin,
das Hochheben der anderen Kater sieht er ja immer wieder, wie Sie gekrault und mit Leckerli verwöhnt werden.
Ich werde ihn einfach mal im Cannel füttern, mit Leckerli ging er ja schon minimal rein.
Am Bauch berühren geht nicht, er springt dann direkt weg.
Und Ja, er wurde mit Lederhandschuhen eingefangen weil er nicht in die Lebendfallen ging.
Zitat vom Tierschutz: Ein Fellball mit Krallen und Zähnen.
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