Genau wie bei jedem Tier ist es auch bei der Katze wichtig, das Sie bei der Fütterung alle Nährstoffe abdecken.
Katzen sind zu 100 % Fleischfresser!
Sie nehmen nur Grünzeug auf, um Gewölle durch erbrechen wieder los zu werden!
Aus ihren Beutetieren beziehen sie alles was eine Katze braucht. Das ist wichtig zu beachten, egal ob ich Barfe oder auf Fertignahrung zurück greife.
Zusatzdinge wie Getreide, Zucker sind Geschmacks- und Streckungsstoffe und machen die Katze eher krank!

Der Fleischanteil muss mindestens bei Fertigfutter aus 60 Prozent bestehen -als Untergrenze!

KOHLENHYDRATE ist Zucker! Das braucht keine Katze !!


Eiweiße stellen Aminosäuren bereit, diese braucht Ihre Katze unbedingt, weil diese für das Wachstum und die Neubildung von Körpergewebe verantwortlich sind. Die Katze braucht doppelt soviel Eiweiße wie ein Hund. Bei dem Menschen werden überschüssige Eiweiße in Fett umgewandelt, bei der Katze ist das auch so.

Barf

Was möchte man durch Barfen erreichen?
Die Lebensdauer, Lebensqualität und Gesundheit optimal zu maximieren.

Barfen bedeutet artgerechte Rohfütterung.

Was Sie machen müssen, ist relativ simpel: lernen, verstehen und umsetzen.

Die Katze ist ja ein Fleischfresser und Jäger. Die artgerechte Nahrung besteht aus der richtigen Zusammensetzung eines Beutetieres. Barfen ist nicht von Tier zu Tier gleich. Im Gegensatz zu dem Hund, der ein Allesfresser ist und somit auch Nahrung aus dem pflanzlichen Bereich zu sich nimmt, ist die Katze ein reiner Fleischfresser.

BARF ist kein Eigenname ist, sondern eine Abkürzung.
"Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung"

Beim BARFen geht es um mehr, als der Katze nur Rohes Fleisch hin zu legen.
Es ist eine anfangs sehr komplexe, schwierige Aufgabe, die meisten Katzenhalter haben sich daher fürs TeilBARFen entschieden.

Der Grund dafür ist so einfach, wie schwer:
Eine Katze benötigt neben den Eiweißen im Fleisch noch diverse Mineralien und andere Stoffe, die es bei ihren eigentlichen Beutetieren problemlos bekommen würde (Bspw. Taurin -> Leber).
Diese fehlenden Mineralstoffe müssen hinzugefügt werden, dies nennt sich "Supplementieren".
Dazu gehören z.B. zerstoßene Eierschalen für Calcium und und ud.

Es wurde schon von diversen BARFern versucht, Tabellen und Kalkulationen aufzustellen, wo der Tierhalter nur einige Informationen eingeben muss.
Allerdings sind die meisten noch überarbeitungswürdig!

Auch sehr wichtig beim BARFen:

Niemals frisches, rohes Schweinefleisch füttern!

Es kommt vor, dass in diesem gewisse Bakterien sind, die die Katze schädigen oder sogar umbringen können.
Daher sollte Schweinefleisch mind. 30 Tage eingefroren werden vor der Verfütterung, oder eben gekocht/gegart werden.

BARF erfüllt neben der Ernährung noch einen weiteren positiven Aspekt, nämlich die Zahnreinigung.
An den Knochen, Knorpeln und Innereien Ihrer Beutetiere reiben sich die Katzen während der Nahrungsaufnahme Ansammlungen von Zahnstein weg. Das ist weder bei Trockenfutter (zerbricht zu früh, kein Nutzen) noch bei Nassfutter (zu weich, da eingelegt) möglich.
Ein schöner Würfel Rindergulasch hilft hier Wunder.
Die Katze kaut lange genüsslich darauf herum, trainiert damit Muskelpartien, die in der normalen Fütterung nichtmehr beansprucht werden, reinigt die Zähne und bekommt gutes Futter.

Wer also nicht BARFen kann, sollte zumindest regelmäßig mal einen Brocken Rindergulasch oder dicke Pute geben. Das schmeckt dem Vierbeiner und ist gut!