Die Körpersprache der Kaninchen:
- "Männchenmachen": So verschafft sich das Kaninchen einen besseren Überblick und kann an hochhängende Zweige gelangen
- Sich wälzen: Ein deutliches Zeichen von Wohlbehagen
- Leichtes Anstupsen mit der Schnauze: Das ist die Begrüßung der Kaninchen untereinander. Wenn das Kaninchen den Halter mit der Schnauze anstupst, heißt dies: "Bitte streichle mich"
- Heftiges Wegstupsen der Hand: Das Kaninchen will jetzt nicht gestört werden
- Lecken: Wenn Kaninchen sich mögen, putzen sie sich gegenseitig. Dieses Verhalten wird auch Sozialpflege genannt. Wenn das Kaninchen die Hand des Besitzers, oder auch im Übereifer den Pullover leckt, heißt das "Ich mag dich"
- Sich ducken: Das Kaninchen drückt sich dabei ganz flach auf den Boden. Die Ohren sind angelegt, der Kopf ist nach unten gedrückt. Dies ist eine Unterwürfigkeitsgeste gegenüber einem anderen Kaninchen. Auch dem Besitzer gegenüber kann ein unterwürfiges, ängstliches Kaninchen dieses Verhalten zeigen
- Seitenlage: Die Beine sind weggestreckt, die Augen schließen sich langsam. Das Kaninchen will schlafen
- Entspanntes Hocken, Ohren angelegt: Das Kaninchen ruht. Es sollte jetzt nicht gestört werden
Die unterschiedlichen Laute des Kaninchens
- Fiepen: Ein ängstlicher Klagelaut. Er wird zum Beispiel von einem ängstlichen nestjungen Kaninchen gemacht, das Kälte und Hunger verspürt.
- Murksen: Kurze, schnell hintereinanderfolgende Schimpflaute. So "meckert" das Kaninchen. Dies tritt zum Beispiel auf, wenn es gegen seinen Willen wieder zurück in den Käfig gesetzt wird.
- Brummen: Dieser Laut ist meist vom Rammler kurz nach dem Deckakt zu vernehmen.
- Fauch- und Knurrlaut: Er drückt Abwehr und Aggression aus. Ein blitzschneller Angriff kann darauf erfolgen.
- Kreischen: Dieser Laut ist dann zu vernehmen, wenn das Kaninchen Todesangst hat. Beispielsweise, wenn es von einem Hund gepackt wird.
- Zähneknirschen: Immer ein Zeichen von starken Schmerzen. Der Blick ist dabei matt und trüb. Das Tier verhält sich apathisch.
- Leise mahlende Geräusche mit den Kiefern: Das ist ein Ausdruck von Wohlbehagen. Er ist oft beim Kraulen zu hören.
Liebe Grüße,
Vanessa und ihr Kleintierzoo
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
~Indianisches Sprichwort~
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