

Kaninchen dürfen nicht als Einzeltiere gehalten werden, da sie sehr gesellig leben. Allerdings sind die Tiere untereinander in Gefangenschaft oft nicht verträglich. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN rät deshalb dazu, Kaninchen generell vor der Geschlechtsreife kastrieren zu lassen. Kastrierte Rammler und Häsinnen sind weniger aggressiv bei Rangordnungskämpfen. Außerdem kann durch den Eingriff ungewollter Nachwuchs vermieden werden, der in den meisten Fällen im Tierheim landet. Nicht zuletzt kann eine Kastration verschiedene Erkrankungen der männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. Gebärmutterentzündungen) verhindern helfen.
„In Rangkämpfen bekämpfen sich Kaninchen oft bis aufs Blut“, sagt Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. „Schwere Bissverletzungen führen oft zum Tod eines Tieres.“ In einer Gruppe früh kastrierter Tiere kommt es nicht zu Konflikten und Beißereien, wenn den Kaninchen zusätzlich ein großes Gehege mit abwechslungsreicher Umgebung geboten wird. Voraussetzung für die Kastration ist ein Veterinärmediziner, für den der Eingriff Routine bedeutet. Dann werden die kleinen Kaninchen in einem Alter von etwa 7 Wochen kastriert. Da Rangordnungskämpfe erst bei Eintritt der Geschlechtsreife eintreten, werden diese Kämpfe nicht stattfinden.
Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Melitta Töller
Press Officer
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In Gedanken an mein Baby Mayor 28.10.2008 - 24.12.2011
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