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    1. #1
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      Frage Hundehaltung

      Huhu,

      ja, ich spinne mal wieder etwas herum. smiley_confuse

      Mein Freund und ich haben gestern aus Jux mal darüber philosophiert, welche Tiere wir noch halten wollen - Katzen haben wir ja schonmal ins Auge gefasst (siehe anderer Thread) und sind so auf Hunde gekommen.

      Da ich zwar durch Tierheime und Co. ein wenig Ahnung vom "Allgemeinen" habe, wollte ich mal von euch wissen, was ihr euren Hunden zu Fressen gebt, wie lange sie allein bleiben dürfen (zwecks Uni und Arbeit), wie teuer der Unterhalt eines Hundes ist, wie oft ihr mit ihnen rausgeht, wie man den Hund richtig erzieht usw.

      Schießt mal los. smiley_nicken





    2. #2
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      Avatar von Amani
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      also eine pauschale Antwort geht nicht

      1. Fressen - da scheiden sich die Götter, der eine ist für Trockenfutter der andere für BARF, im Endeffekt mußt du es verantworten und sehen wie sich der Hund entwickelt - schwieriges und sehr sehr langes Thema
      2. alleine bleiben - als erstes muß das alleine bleiben langsam aufgebaut werden, angefangen von ein paar Sekunden über ein paar Minuten bis hin zu Stunden und das über Wochen und Monate hinweg, vergiss bitte nicht das der Hund aus seiner bisherigen Umgebung, egal welcher, herausgerissen wird und sich nun neu orientieren muß, es bedarf der Sicherheit für ihn das ihr auch wieder kommt, sonst kann es dir passieren das du einen neuen Innenarchitekten hast und der Hund unter Umständan zum Wanderpokal wird
      3. Kosten - meine Empfehlung : plane 100€ pro Monat und Hund für Steuer, Hapftpflicht, Futter, erhöhte Kosten für KFZ fals du keine Möglichkeit hast mit dem Hund direkt von zu Hause etwas zu Unternehmen, Rücklagen für TA und geringe Schäden die von keiner Versicherung übernommen werden
      4. Gassi - wir gehen zwischen 2 bis 3 mal pro Tag raus, je nach Wetterlage und befinden ziwschen 30min bis zu 2 Stunden, ( bei Junghund oder Welpe bitte nicht vergessen als Richtwert um die jungen Gelenke zu schonen: pro Lebenswoche 1 Minute Gassi)
      5. Erziehung - auf den Hund abgestimmt, nach Möglichkeit Hundeschule, gewaltfrei und daran denken das ist ein uns anvertrautes Lebewesen das uns vertrauen soll, härte ist kontraproduktiv

      Vielleicht mal so als Anfang
      Geändert von Amani (05.02.2010 um 14:31 Uhr)
      LG Amani und Dirk
      ________________

      "er denkt, also ist er"

      frei nach Descartes

    3. #3
      Träumerin
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      Avatar von Traumtänzer
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      Hey Schlange *wink*!

      Mhhhm Ein Hund, wa?
      Amani hat ja schon einiges geschrieben...Aber bei dem Thema "Hund" kann man nur (leider?) so viel schreiben, bzw ganze Bücher, was ud auch sicher schon auf dem Markt gesehen hast, leider ist davon viel Mist. -.-

      Richtig erziehen...boah. Da gibt es 100te Methoden und jede schwört auf ihre Richtigkeit, ich denke dennoch sind meist die Grundprinzipien gleich:
      -Die Sprache des Hundes, soweit es geht, lernen (damit es nicht zu Fehlinterpretationen des Verhaltens kommt)
      - Konsequenz (Du kannst den Hund eben nicht 2 Mal ins Bett lassen und dann am nächsten Tag soll er wissen, dass er da nie wieder drauf darf etc, außerdem 'verunsichern' solche Ausnahmen einen Hund schnell, zumindest meine Erfahrung)
      - Keine Schläge

      Wie du dich letztendlich entscheidest ist dir überlassen... Aber wie Amani gesagt hat, Hundeschule wäre gut (achte bitte auf die Seriösität dieser!), bzw auch schon Junghundgruppe, da wird auch das Sozialverhalten erlernt bzw ausgeprägt etc..

      Bei dem Rausgehen...auch so ein Thema =/
      Ich denke es gibt 'faulere' Hunde und 'aktivere' Hunde, das hängt allerdings mit vielen Faktoren (Alter/Rasse/Gesundheit/Charakter/...) zusammen. Kann man schlecht sagen.
      Ich denke aber am Tag sollte man mind. schon so Stunden einplanen. Ein Hund ist nunmal nicht geschaffen um auf der Couch zu liegen. ;D


      Uff. Wieder zu viel geschrieben -.-

      Achso..und das übliche Geschwafel (ich kann es enfach nicht lassen :P): du solltest dir dann eben auch klar sein, dass du einen Hund 10-15 Jahre lang hast, was ud mit ihm im Urlaub machst und wie es mit deinen Allergien (hast du doch? Hab ich da nicht irwas ma gehört *grübel*) aussieht!




      I'm just a dreamer, I dream my life away
      I'm just a dreamer, who dreams of better days


      LG ~Traumtänzer~


    4. #4
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      Hi!

      Vielen Dank für eure Antworten; das klingt ja alles ziemlich interessant.

      Im Prinzip könnte man einen Hund ja fast mit einem Pferd vergleichen (aus der Ecke komme ich ja), was die Erziehung und "Ausbildung" angeht.


      Achso..und das übliche Geschwafel (ich kann es enfach nicht lassen :P): du solltest dir dann eben auch klar sein, dass du einen Hund 10-15 Jahre lang hast, was ud mit ihm im Urlaub machst und wie es mit deinen Allergien (hast du doch? Hab ich da nicht irwas ma gehört *grübel*) aussieht!
      Ja, dessen sind wir uns zum Glück bewusst. smiley_smile
      Gerade als Pferdehalter kann ich euch ein Lied singen, was plötzliche Tierarztkosten betrifft. *sfz* Von daher: Wir wissen so ungefähr, was auf uns zukommen würde.

      Allergietechnisch kann ich nach Stand des letzten Tests bei mir behaupten, keine Hundehaarallergie zu haben, obwohl das ja auch immer relativ ist. Auf die einen Hunde reagiert man, auf die anderen wieder nicht... und von den "Spätfolgen" mal ganz zu schweigen.

      Wie sieht das eigentlich aus mit "verbotenen" Räumen? Zum Beispiel wäre das bei uns das Arbeitszimmer mit dem ganzen Papierkram, da muss der Hund ja nicht unbedingt rumwuseln. Kann man es ihm beibringen, dort nicht reinzugehen oder muss man zwingend immer abschließen?
      Wäre ein bisschen doof.

      Mhm... ansonsten: Barfen. Ich weiß nur so ungefähr, wie der Speiseplan eines gebarften Tieres ausschaut. Wer von euch barft denn überhaupt und kann mir da ein bisschen was 'drüber erzählen? :o))





    5. #5
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      Avatar von Amani
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      "verbotene Räume" sind ein reines Erziehungproblem
      wenn du nicht möchtest das er gewisse Räume betritt, schick ihn raus, immer wiederholen. Irgendwann wird er es verstehen, kann dauern muß es aber nicht.
      Wenn ich möchte das Amani aus der Küche geht brauch ich bloß mit dem Finger auf die Tür zeigen und er geht raus.
      Aber wie immer gilt dies mit Einfühlungsvermögen und Sachverstand langsam aufbauen
      LG Amani und Dirk
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