Bevor man sich einen Hund anschaffen möchte, sollte man sich VORHER Gedanken darüber machen ob man genug Zeit und Geld hat um sich einen Hund zu halten. Alle Familienmitglieder solltendamit einverstanden sein.
Außerdem muss geklärt sein, ob in der Wohnung Hunde/Tierhaltung überhaupt erlaubt ist. Das idealste wäre natürlich ein eigenes Haus mit schönem großen Garten oder Hof mit viel Platz zum spielen und toben, ist ja klar.
Man sollte auf jedenfall genügend Zeit für den Hund aufbringen können.
Wird er vernachlässigt, so reagiert er meistens mit Verhaltensstörungen z.B. er wird unsauber, nagt an Gegenständen, jault, bellt sehr viel oder wird ängstlich -im schlimmsten Fall bissig.
Regelmäßiges Spazierengehen mit dem Hund ist Pflicht, ebenso eine konsequente Erziehung -ohne Schläge.
Die Tiere sollten nie länger als höchstens 5 Stunden am Tag alleine sein (wenn überhaupt)!
So, das wäre erst mal das aller wichtigste smiley_nicken
Hallo!
Ich liebe Hunde (im Gegensatz zu meinem Partner) und rede mir schon immer ein, dass ich, sobald ich mit der Ausbildung fertig bin, wohl einen eigenen Hund hole.
Da ich gerade wegen dem Reitsport in verschiedenste Gefilde der Tierhaltung gestolpert bin, stellen sich sehr viele Fragen.
Ich nenne mal unterschiedliche Beispiele, und Ihr könnt mir mal Eure Meinung zu diesen Haltungsbedingungen äußern.
Fall 1:
Jack Russel Terrier. Lebt in der Scheune zusammen mit einer Katze und 5 Pferden. Es gibt innerhalb der Scheune keine Räumliche Begrenzung (d.h. Zugang zu den Pferden), viele Spiel- (Knochen, Spielzeug, Bälle) und Versteckmöglichkeiten (Heu- und Strohballen, Kutschen).
Der Hund geht ab und an mit auf Ausritte, unangeleint. 1x täglich nehmen die Nachbarn den Hund mit ihrem mt spazieren.
Kontakt zur Familie gibt es nicht, der Besitzer ist zwar 5x täglich im Stall, der Hund kommt aber nicht ins Haus.
Fall 2:
Border Collie. Lebt im 'Familienverband' und darf während diese arbeiten sind, in der Arbeitshalle (Steinmetz) sowie auf dem umliegenden Gelände (ausschließlich Industriegebiet, keine Wiesen oder Wälder) herumlaufen.
Beschäftigt wird sich sogut wie nicht mit dem Hund, nur äußerst selten bei Anlieferungen von den Lieferanten oder von der Anliegenden Firma, wenn dort Anlieferungen sind.
Fall 3:
Rasse unbekannt. Der Hund lebt im Familienverband, aber nur 1 Person kümmert sich um Erziehung. Der Rest achtet nicht auf sowas und hat wenig Verständnis.
Zusammen im Haushalt leben 3 Katzen und diverse Nagetiere.
Lange Spaziergänge sind selten möglich, dafür kann der Hund mit ins Büro, wo er in der Mittagspause bespielt und ausgeführt wird.
Außerdem kann der Hund immer bei Ausritten oder Stallarbeit mitgeführt werden.
Was man leider sehr oft sieht und hört sind Hunde, die Morgens kurz rauskommen und dann 8 Std. alleine rumsitzen während Herrchen arbeiten geht.
Aber warum genau ist das nicht ok?
Harndrang?
Langeweile?
Was ist mit einer Haltung außerhalb des Haushaltes? Ich kann mir nicht vorstellen das ein Rudeltier wie der Hund ohne Bezug wirklich glücklich werden kann.
Liebe Grüße
Feder
~* Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als
sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: "Nein!" *~
Tucholsky
www.trensenwunder.de
Deine Aufzählungen sind alle No Gos für mich.
Ein Hund gehört zur Familie und nicht in den Stall.
BorderCollie ist kein Familienhund der sich selber beschäftigen muss. Es sind Arbeitshunde mit Familienanschluss.
Fall 3 Grenzwertig - lange Spaziergänge wären angebracht!
8 Stunden ist zu lange. Selbst wenn man 2 Hunde hat - alleine das Einhaltenmüssen finde ich schon verdammt fies dem Hund gegenüber! Geht gar nicht. Wer nicht die Möglichkeit hat, einen Ausführer zu finden oder selber z. B. in der Mittagspause nach Hause zu fahren, sollte sich keinen Hund anschaffen.
Und trotzdem sind das alles zumindest so ähnlich die gängisten Haltungen beim Hund!
Wie wäre Fall 3, wenn der Hund 24 Std. ein Grundstück zur Verfügung hätte, sicher eingezäunt?
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Tucholsky
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Da kann er sein Geschäft erledigen - aber das ist ja nicht alles, spazieren gehen, spielen gehört auch dazu!
Man müsste sich das echt mal vor Augen halten: Heutzutage hat eigentlich fast niemand mehr wirklich die Zeit für einen Hund.
Wenn man nicht gerade nahe am Arbeitsplatz wohnt, ist der Hund definitiv während der Arbeitszeit alleine. Wenn nicht, kann man mal in der Mittagspause raus.
Aber sonst? Der Großteil der Menschen geht morgens um 7 aus dem Haus und kommt erst um 5, wenn nicht sogar später, heim. Das sind keine Zeiten für eine Hundehaltung, und gerade im Winter haben die wenigsten Lust im Dunkeln draussen rumzurutschen.
Ich denke, wenn ich mir mal einen Hund hole, dann wenn ich den mit in die Firma nehmen kann, endlich vernünftige Arbeitszeiten hab' und täglich ausreiten kann.
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Tucholsky
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