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    1. #1
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      Warum schlägt die Stimmung bei Dobis so schnell um?

      Hallo und guten Abend,

      seit mehr als einem Jahrzehnt stelle ich immer wieder fest, dass Dobermänner, während des Spielens, egal mit welchen Rassen, stimmungsmässig schnell umkippen.

      Sie spielen eine Weile sehr schön, doch dann wandelt sich die Stimmung.

      Oxxy, sie hat die Welpenschule durch und ist jetzt seit einiger Zeit in der Hundegruppe. (wir haben eine gute Hundetrainerin, die selber Dobermänner hat; allerdings, Dobis mit Vergangenheit.)

      Oxxy spielt sehr schön. Doch auf einmal schwenkt sie um ins Aggressive. Zieht während des Spielens die Lefzen.

      Dann nimmt die Trainerin sie raus und bindet sie an einen Baum. Bis sie wieder "runtergekommen" ist. Sie muss dann zuschauen, wie die anderen spielen. Ist das okay? Weckt das nicht die Eifersucht?

      Woher kommt diese Haltung? Und, wie bekommt man diese in den Griff?

      Sicherlich, einen Dobermann braucht man nicht zu motivieren, er ist immer motiviert.

      Mit Hasso und Cora hatten wir dieses Problem nicht. Vielleicht waren sie eine rühmliche Ausnahme.

      LG, Margot und die Dobermänner

    2. #2
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      Hallo Margot,

      Was sagt denn deine Hundetrainierin dazu? Sie kann dir doch besser sagen, was du tun kannst damit dieses Verhalten unterbunden wird?
      Sie hat doch selber Dobermänner, die sogar eine Vergangenheit haben.

      Ich mein nur so, dass die Hundetrainer bei sowas immer am Besten helfen können.

      Drücke dir die Daumen, dass das Verhalten unterbunden werden kann =)

      LG

      Heinz

    3. #3
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      Hallo, Heinz,
      Danke für Deinen Bericht.

      Sicher besprechen wir das mit der Tiertrainerin. Meine Frage geht aber jetzt in die Allgemeinheit, wie Ihr das seht, wenn ein Hund rausgestellt wird und zugucken muss. Das ist meine Frage.

      Innerhalb 15 Jahren haben wir 10 Dobermänner. Inzwischen drei Engelchen.Und nun noch sieben resp. sechs Dobis.

      In diesen Jahren haben wir erfahren, dass Trainer oft an ihre Grenzen stossen, bei Dobermännern. Auch werden sie meistens nicht gerne gesehen, vor allem auf Hundeplätzen.

      Man hat immer noch die althergbrachte Meinung: Harte Erziehung!!

      Dabei ist gerade der Dobermnn ein hochsensibler Hund. Gibt sich im Heim sehr schnell auf. Dauert oft kein Jahr. Leidet,w enn er getrennt wird z.B. für ein paar Wochen. Frisst in dieser Zeit meistens nichts und trauert und wartet.

      Ich habe HUndeplätze erlebt, da ging es richtig hart zu bei der Erziehung. Fast gewalttätig.

      Daher stelle ich diese Frage mal ganz unbefangen ein und erhoffe, evtl. Antworten. Wie Ihr das seht. Es ist ja auch wohl nicht nur der Dobermann, der u.U. aggressiv reagiert.

      LG, Margot und die Dobermänner

    4. #4
      listifan
       
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      Avatar von tobystaff
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      das kenne ich von tobyas (KEIN dobermann!!! vielleicht vom gewicht ....scherz...) . er hat mit dany gespielt und ich hab das beobachtet. kurz vor dem "ausbruch" habe ich immer die hand auf seinen rücken gelegt und geflüstert *schhhhhhhh.......alles gut....alles gut*, damit hat er sich beruhigen lassen. dany ging dann immer, sie wollte nicht raufen, sie wollte ruhe.

    5. #5
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      das ist gut, wenn einer dann nur seine Ruhe haben will, und nur einer kämpfen möchte.

      Mit Hand auflegen hatten wir bei Yankee und Xandra nicht so den Erfolg. Wir Tetanus und die Dobis Penizilin.

      Hatten wir Hasso und Cora eine einmalige Harmonie, so war das bei Yankee und Xandra das glatte Gegenteil.

      Bei Hasso und Cora hätten wir jedem empfohlen ein Dobermann Pärchen zu nehmen.

      Aber bei Yankee und Xandra hätten wir jedem abgeraten. Zwei Kampfhähne. Und nicht so ohne.

      Der Verlust von Hasso und Cora wiegt auch deshalb so schwer, weil die "Kopie" Yankee und Xandra von Anfang an nur streiten.

      Über Yankee und Xandra werde ich einmal in einem anderen Thread schreiben.

      LG, Margot und die Dobermänner

    6. #6
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      Avatar von Felis Silvestris
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      Huhu!

      Ich denke, es liegt gerade daran, dass Dobis so sensibel sind. Sie nehmen sind generell sehr empfindsam für Stimmungen. Wenn das Spielen für andere Hunde noch eine fröhliche Rauferei ist, spüren sie schneller, wenn eine Grenze überschritten ist und reagieren entsprechend energischer.

      Außerdem sind viele Leute gegenüber dem Dobermann recht voreingenommen wg. seinem "gefährlichen" Ruf . Was bei anderen Hunden gar nicht auffällt oder ignoriert wird, wird da gleich - vielleicht unbewusst - als aggressiver interpretiert. Ich denke auch/gerade Hundetrainer sind von diesem (unbewussten) Vorurteil nicht frei.

      Und in einem Rudel hat man nun mal unterschiedliche Charaktere - egal welche Rasse, die manchmal nur bedingt harmonieren und sich häufiger streiten. Ich denke nicht, dass das ein Dobermannspezifisches Problem ist.

      Ich selbst mag Dobis sehr und weiß/halte sie ganz und gar nicht für einen gefährlichen Hund. Es ist so ziemlich der an sein Herrchen anhänglichste und arbeitswilligste Hund, den ich kenne. Der eher ängstlich als aggressiv reagiert, wenn etwas nicht stimmt.

      LG
      felis
      Wahnsinn hat keinen Preis. Wahnsinn ist unbezahlbar.

    7. #7
      Queen of the Flies
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      Avatar von crinblanc
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      Mit Hand auflegen hatten wir bei Yankee und Xandra nicht so den Erfolg. Wir Tetanus und die Dobis Penizilin.
      Deine Art der Berichterstattung ist unbezahlbar.... *grins* und *autsch*
      Some people say I'm bananas,
      I'm sure I don't know what they mean.
      My goldfish are really pirhanas.
      Things aren't quite what they seem...

    8. #8
      abwartend
       
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      Avatar von Hundemama
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      sind viele Leute gegenüber dem Dobermann recht voreingenommen wg. seinem "gefährlichen" Ruf
      Leider ist dass nicht nur bei Dobermännern so! Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, dass sehr viele Leute vor großen schwarzen Hunden Angst haben!

      Margot
      Als wir damals mit Niro in der normalen Hundeschule waren, wurden wir auch sehr oft vom Platz geschickt bis er sich wieder beruhigt hatte. Ich persönlich fand dass auch überhaupt nicht gut! Jedes Mal ein anderer Trainer war auch nicht gerade der Bringer!
      Wir sind deshalb zu einem privaten Hundetrainer mit ihm und hatten großen Erfolg!

      LG Rosi

      In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.
      -Friederike Kempner-

    9. #9
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      Es hat wohl jeder so seine Erfahrungen sammeln können und müssen.

      Aber dass der Dobermann falsch eingeschätzt wird ist klar. Auch die Trainer stossen beim Dobermann oft an ihre Grenzen.

      Oxxy ist ja nun mal gerade ein Jahr. Und die Trainerin ist gut. Dobermannerfahren. Ich fand nur nicht gut, dass Oxxy dann herausgestellt wird, wenn sie beim Spiel plötzlich die Lefzen zieht. Das Rausstellen schürt die Eifersucht.

      Das haben wir wiederum bei Yankee und Xandra erlebt.

      Doch eins ist sicher, von unseren insgesamt 10 Dobis ist jeder zu dem anderen um 180° gedreht. Es ähnelte aber keiner dem anderen.

      Bei Yankee und Xandra spielt es eine grosse Rolle, dass sie überhaupt nicht sozialisiert sind. Xandra schwerst herzkrank und Yankee ein Dobi-Gott. Er liebt nur sich. Er duldet keine fremde Götter neben sich. Er wäre der klassische "Ein-Mann" Hund. Er klebt wie polarisiert an Herrchen und Frauchen.

      Doch wer mit der Streiterei zuerst anfängt, das haben wir nie herausbekommen. Das geht so schnell. Ich vermute, dass es an der Herzkrankheit von Xandra liegt. Er hat noch Power und bei ihr sinken die Kräfte, dann schnappt sie und Yankee dreht durch.
      Hinzu kommt, dass sie vor der ersten Hitze kastriert worden ist. Auf Anraten der Dr.med.vet. Das würden wir nie mehr machen lassen. Einmal die Hitze sollte wohl sein. Auch zum besseren Verstehen Zwischen Hund und Hündin.

      Die Beiden stehen immer in geschwisterlicher Rivalität. Manchmal meine ich, dass Yankee gar nciht weiss, dass Xandra ein Weibchen ist. Sie sind vom Alter her nur 2 Tage auseinander.

      Aber zu dieser Streiterei muss ich später noch etwas schreiben. Doch das gehört unter dem Thraed: Tierkommunikation oder Esoterik.
      Komme heute damit noch einmal neu. Jetzt müssen wir mit Yankee und Xandra laufen.

      LG, Margot und die Dobermänner

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