Für viele Hundebesitzer ist das Thema Hundeernährung ein Buch mit sieben Siegeln, denn es gibt jede Menge Futteranbieter. Vor allem Neulinge haben Probleme, sich bei vielen Anbietern zurecht zu finden.
Das größte Problem ist jedoch, dass viele nicht genau wissen, worauf es bei der Fütterung ankommt. Dieses Problem besteht bei jeder Art der Hundefütterung.
Nur wer sich intensiv mit dem Thema Hundenahrung auseinandersetzt, wird einen klaren Kopf behalten und das Richtige für seinen Hund heraus filtern können.
Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die Hundeernährung und auf was Sie bei der Trockenfütterung, Dosenfütterung oder beim Barfen - gerade bei den Inhaltsstoffen, beachten müssen.
Wir unterteilen dabei einmal die Welpen & Junghund Ernährung, Ernährung bei erwachsenen Hunden sowie die Ernährung bei älteren Hunden. Speziell gehen wir dann auf die Ernährung von Leistung- & Sporthunden ein. Falls Ihnen nach den folgenden Informationen immer noch etwas unklar sein sollte, so besuchen Sie uns doch in unserem Forum. Es gibt viele User, die sich jahrelang mit der Hundeernährung auseinander gesetzt haben und Ihnen gezielt helfen können.
Welpen und Junghunde
Nach dem Umgebungswechsel und die Trennung von Mutter und Geschwister, ist ein kleiner Welpe extremem Stress ausgesetzt. Das ist eine Belastung für Körper und Psyche des Welpen. Durch den Stress kann der kleine Welpe anfälliger für Infektionen und Verdauungsstörungen werden. Daher ist es ratsam, in den ersten zwei Wochen das Futter zu geben, was er auch in seinem ersten Zuhause bekommen hat. Während der Zeit, können Sie Ihr gewähltes Futter nach und nach beimengen (hinzumischen). So gewöhnt sich der Welpe an das neue Futter. Genauso wird ein Futterwechsel bei erwachsenen Hunden praktiziert.
Bitte geben Sie Ihren Welpen am Anfang weniger Futter. Der Verdauungsapparat wird dadurch in der Eingewöhnungsphase entlastet. Besser weniger füttern, aber dafür öfter. Wenn Ihr Welpe Durchfall bekommt, gehen Sie bitte umgehend zu Ihrem Tierarzt. Der Flüssigkeitsverlust kann für Ihren Welpen lebensbedrohlich sein.
Welpen brauchen regelmäßige Fütterungszeiten. Bitte füttern Sie Ihren Welpen 5-mal am Tag und das an festen Tageszeiten. Dann kann während des älter werden die Mahlzeiten auf 4, dann auf 3 usw. reduziert werden. Ihr Welpe lernt dadurch, sich auf auf Sie zu verlassen und vor allem kann sich der Verdauungsapparat auf das Futter einstellen.
Was und wie viel Sie füttern müssen, hängt von der Rasse ab. Heutzutage werden Hunde „zu gut“ gefüttert. Dadurch kann es in der Wachstumphase zu schweren Skelettschäden kommen.
Wichtig für einen gesunden Knochenaufbau ist die Versorgung von Kalzium und Phosphor. Aber bitte beachten Sie, viel hilft nicht immer viel. Alle Mineralstoffe müssen aufeinander abgestimmt sein. Fertige Futtermittel enthalten in der Regel alle wichtigen Nährstoffe, die Ihr Welpe benötig. Wenn ihr Hund glänzendes Fell hat, rank und schlank, aber nicht mager ist, so haben Sie einen gesunden Hund, dem keine Nährstoffe fehlen.
Erwachsene Hunde
Wir unterscheiden Zwerghunde, kleine Hunde, mittelgroße Hunde, große Hunde und sehr große Hunde. Normal, mittelgroße und große Hunde sollten einmal täglich gefüttert werden. Bei kleinen Hunden und Zwergen wird geraten, die Mahlzeit auf 2 Portionen aufzuteilen, da sie für Ihre Größe relativ viel Energie verbrauchen. Bei sehr großen Hunden sollten auch mindestens 2 Mahlzeiten gegeben werden, da gerade beim großen Hunde die Gefahr einer Magenumdrehung besteht.
Tragende Hündinnen sollten öfters am Tag kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Im Magen der Mama passt nicht mehr so viel rein, da die Welpen immer mehr Platz einnehmen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie die Hündin öfter füttern, sie verbraucht sehr viel Energie beim Produzieren der Milch. Nach der Tragezeit ist eine ausgewogene Fütterung für die Hündin und deren Welpen sehr wichtig.
Wenn Sie einen Hund haben, der außergewöhnliche Leistungen bringt zum Beispiel ein Schlittenhund, sind mehrere Mahlzeiten am Tag sehr angebracht. Wichtig ist aber bei jeder Fütterungsart, dass Sie IMMER (nach Möglichkeit) die gleiche Uhrzeit beibehalten.
Lassen Sie den Futternapf niemals den ganzen Tag über gefüllt stehen. Der Hund lernt dann nicht, dass es nur zu bestimmten Zeiten Futter gibt. Er sieht es sonst als Basar an und fängt auch dann aus Langweile zu fressen. Außerdem ist die Gefahr einer Magenumdrehung groß. Sollte Ihr Hund länger als 15 Minuten zum Fressen brauchen, ist das ein Zeichen dass Sie zu viel Futter angeboten haben. Füttern Sie Ihren Hund niemals zu viel – ein kleines Dickerchen, welches gesundheitliche Probleme bekommen kann, ist bestimmt nicht in Ihrem Interesse.
Alte Hunde
Nur weil Ihr Vierbeiner älter wird und weniger Bewegung hat, heißt das nicht gleich weniger Futter. Der Energiebedarf bei alten Hunden sinkt fast ca. um 20 Prozent und der Verdauungsapparat wird träger. Viele Hundehalter glauben, das Beste sei, die Futtermenge zu reduzieren, damit der Hund nicht zunimmt. Das ist aber falsch. Vor allem alte Hunde brauchen eine konstante Zufuhr von Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralien.
Um zu gewährleisten, dass Ihr Hund auch im späten Alter alle Nährstoffe erhält, sollten Sie rechtzeitig evtl. auf Seniorenfutter umsteigen. Besprechen sie das mit Ihrem Tierarzt, ob ihr Hund spezielles Futter braucht. Diese Futter haben alle Nährstoffe, aber wenige Kalorien, somit wird Ihr Liebling auch im Alter kein "Dickerchen".
Wie bei jungen und erwachsenen Hunden, ist auch bei Senioren das Trinken sehr wichtig. Einige alte Hunde neigen im Alter dazu, nicht mehr allzu viel zu trinken. Sollte das bei Ihnen der Fall sein und Sie Trockenfutter füttern, wäre es Ratsam auf Nassfutter um zu steigen oder das Trockenfutter mit warmen Wasser zu übergießen. Wenn Ihnen auffällt, dass Ihr Hund weniger trinkt, reden Sie trotzdem mit Ihrem Tierarzt, damit eine Erkrankung ausgeschlossen werden kann.
Leistung und Sporthunde
Haben Sie einen Hund, der überdurchschnittlich gefordert wird, braucht er in puncto Ernährung eine Sonderbehandlung. Gemeint sind Hunde, die einen Job haben und körperlich extrem gefordert werden, zum Beispiel Schlittenhunde, Polizeihunde oder Hunde für die Jagd.
Diese "Schwerarbeiter" brauchen viel Energie. Ihr Energiebedarf ist höher als der normaler Hunde. Die Dosierung des Futters fällt ein bis zu vier Mal höher aus. Es wird ein Spezialfutter gefüttert, in dem die Zusammensetzung der Nährstoffe komplett anders zusammengesetzt ist. Meistens greifen solche Halter auf selbst zusammen gestelltes Futter zurück und nutzen nur selten ein Industriefutter um ihren Hund zu füttern.
Bitte beachten Sie, dass Aktiv-Futter, NICHTS für „normale“ Hunde ist. Ihr Hund wird den Überschuss an Energie nicht abführen können. Er würde mit aller Wahrscheinlichkeit einfach nur dick oder hyperaktiv werden.
Diät und Schonkost für Ihren Hund
Diät und Schonkost für Ihren Hund
Bitte lassen Sie Ihren Hund nicht hungern. Auch wenn Ihnen empfohlen wird, Ihren Hund einmal in der Woche fasten zu lassen, damit sich der Darm reinigt – dies ist ein Ammenmärchen und widerlegt.
Sollte Ihr Hund an Durchfall oder Erbrechen leiden, würde eine Fastenzeit Sinn machen. Aber auch nur, damit der Verdauungstrakt nicht weiter gereizt wird. Es ist ratsam, Ihren Hund dann mit abgekochten Hühnchen und Reis zu füttern. Reis beruhigt den Magen und das Hühnchen ist leicht zu verdauen. Zudem kann man schwarzen Tee als Getränk anbieten.
Barf
Barf bedeutet so viel wie, eine Artgerechte Ernährung für Ihren Hund.
Fleisch
Durch das rohe Fleisch werden, Fette, Proteine, Vitamine, Mineralien und Wasser angeboten. Sie können grundsätzlich Rind/Kalbfleisch, Fisch, Geflügel, Wildfleisch, Ziege oder Schaf füttern. Viele essentielle Fettsäuren enthält Fisch und Geflügel.
Bitte füttern Sie NIEMALS Schweinefleisch. Schweinefleisch kann den Aujeszky-Virus enthalten. Das gleiche gilt auch für Wildschwein!
Wertvolles Schlachtprodukt enthält unter anderem hochwertiges Eiweiß, dazu noch nahezu alle Vitamine und Natrium. Die Abtropfflüssigkeit(Blut), welches beim Abtauen entsteht bitte immer mit füttern.
Vorteile an Leber und Niere sind, dass sie sehr eiweißreich und mager sind und der Vitamin-A-Gehalt recht hoch ist. Reich enthalten sind auch: Biotin, B-Vitamine-Eisen und Kupfer. Der Nachteil ist, das schwerverdauliche Glykogen beinhaltet sind, sehr stark vor allem in der Leber. Wenn Sie Leber einmal wöchentlich füttern, reicht das vollkommen aus. Eine Überfütterung könnte durch den hohen Vitamin-A-Gehalt nicht ungefährlich sein. Aber ein kompletter Verzicht auf Leber wäre durch die gehaltvollen Inhaltsstoffe ein Verlust.
Die Mägen von Wiederkäuern, z. B. von Kühen und Schafen, sind durch die vorverdauten Grünpflanzen sehr vitaminreich. Ihnen wird sich wohl der Magen umdrehen, wenn Sie einen Pansen zerschneiden, aber bis jetzt hat es jeder Barfer überstanden und Ihr Hund ist Ihnen für diese leckere Mahlzeit dankbar.
Es wird abgeraten Schlachtabfälle wie Ohren, Flechse, Lunge, Euter etc. zu füttern da sie in der Aminosäure-Zusammensetzung eher ungünstig und nicht so leicht verdaulich sind.
Fisch enthält zwar Jod, essentielle Fettsäuren und wertvolle Vitamine, es wird aber geraten Fisch nicht zu oft zu füttern, da er sehr fettreich ist.
Rohe und fleischige Knochen
Durch das rohe Fleisch werden, Fette, Proteine, Vitamine, Mineralien und Wasser angeboten. Sie können grundsätzlich Rind/Kalbfleisch, Fisch, Geflügel, Wildfleisch, Ziege oder Schaf füttern. Viele essentielle Fettsäuren enthält Fisch und Geflügel.
Bitte füttern Sie NIEMALS Schweinefleisch. Schweinefleisch kann den Aujeszky-Virus enthalten. Das gleiche gilt auch für Wildschwein!
Wertvolles Schlachtprodukt enthält unter anderem hochwertiges Eiweiß, dazu noch nahezu alle Vitamine und Natrium. Die Abtropfflüssigkeit(Blut), welches beim Abtauen entsteht bitte immer mit füttern.
Vorteile an Leber und Niere sind, dass sie sehr eiweißreich und mager sind und der Vitamin-A-Gehalt recht hoch ist. Reich enthalten sind auch: Biotin, B-Vitamine-Eisen und Kupfer. Der Nachteil ist, das schwerverdauliche Glykogen beinhaltet sind, sehr stark vor allem in der Leber. Wenn Sie Leber einmal wöchentlich füttern, reicht das vollkommen aus. Eine Überfütterung könnte durch den hohen Vitamin-A-Gehalt nicht ungefährlich sein. Aber ein kompletter Verzicht auf Leber wäre durch die gehaltvollen Inhaltsstoffe ein Verlust.
Die Mägen von Wiederkäuern, z. B. von Kühen und Schafen, sind durch die vorverdauten Grünpflanzen sehr vitaminreich. Ihnen wird sich wohl der Magen umdrehen, wenn Sie einen Pansen zerschneiden, aber bis jetzt hat es jeder Barfer überstanden und Ihr Hund ist Ihnen für diese leckere Mahlzeit dankbar.
Es wird abgeraten Schlachtabfälle wie Ohren, Flechse, Lunge, Euter etc. zu füttern da sie in der Aminosäure-Zusammensetzung eher ungünstig und nicht so leicht verdaulich sind.
Fisch enthält zwar Jod, essentielle Fettsäuren und wertvolle Vitamine, es wird aber geraten Fisch nicht zu oft zu füttern, da er sehr fettreich ist
Gemüse
Wie bei Fleisch und Knochen gilt hier auch es ROH zu füttern. Hunde können normalerweise Zellstoffe nicht verwerten, aber wenn Sie das ganze Gemüse in einen Mixer tun sieht es wieder anders aus und Ihr Hund kann das Gemüse verwerten. Bitte beachten Sie das Sie das Gemüse wirklich pürieren müssen und nicht nur kleine Schneiden. Nutzen Sie dazu doch am besten einen Pürierstab. Wenn dazu noch ein Teelöffel gegeben wird, verwertet der Hund das Gemüse optimal.
Das Beste natürlich für Ihren Vierbeiner ist Bio Gemüse, da es am wenigsten behandelt ist. Achtung: Nicht jedes Gemüse wie z. B. Tomaten sind gesund für den Hund!
Obst
Hier gilt das gleiche wie beim Gemüse, schön pürieren. Achten Sie darauf das das Obst reif ist, aber es darf nicht schimmlig oder verrottet sein. Achtung: Nicht jedes Obst ist gesund für den Hund, z. B. Weintrauben sind tödlich!
Fette und Öle
Fette und Öle spielen eine wichtige Rolle bei der Rohfütterung. Sie sollten diese zu jeder Mahlzeit hin zufügen, jedoch immer kaltgepresst, niemals erhitzt. Durch die Öle und Fette werden die fettlöslichen Vitamine dem Hund zugänglich zur Aufnahme gemacht. Wenn Sie die Öle und Fette erhitzen, kehren sich die ungesättigten Fettsauren zu einer gesättigten Fettsäure und das ist dann eine ungesunde Kaloriebombe für Ihren Hund.
Um die fettlöslichen Vitaminen in den Lebensmitteln zu verwerten braucht Ihr Hund Öle wie: Fischöl, Hanföl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Nussöl, Leinenöl oder Rapsöl.
Eier
Und wieder weisen wir Sie darauf hin, auch das Ei wird ROH gefüttert.
Das Ei enthält Proteine, viele gutverdauliche Substanzen, essentielle Fettsäuren, viele Vitamine und die Schale vom Ei ist ein super Calciumlieferant. Sie sollten aber das Eiklar weglassen, da Avidin, das ist eine antiuntritive Substanz – das ist leider ein absoluter Biotinbinder und kann Mangelerscheinungen hervorrufen. Es gibt darüber unterschiedliche Meinungen, aber wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie das Eiklar weglassen.
Geben Sie Ei Ihrem Hund nur 2-3-mal in der Woche. Tun Sie zum Beispiel die Schale und den Dotter zusammen mit dem Gemüse in den Mixer.
Getreide
Sie müssen Getreide nicht dazu packen, es ist jedoch heute zu der modernen Fütterung.
Wenn Sie jedoch Reis, Nudeln, vorgequollenen Hirse- oder Haferflocken füttern, bitte Kochen sie diese vor Fütterung.
Milchprodukte
Generell verträglich ist Kuhmilch nicht, aber optimal zusammengesetzt. Die Vorteile der Milch sind: hoher Anteil an hochwertigem Protein, Mengenelementen und Vitaminen. Die geringen Fettsäuren sind die Schwächen der Milch. Sinnvoller als Milch ist Quark oder Hüttenkäse zu verfüttern!
Die Regel lautet im Allgemeinen, nicht mehr als 20ml pro Kilo am Tag.
Verschiedene Käsearten brauchen Sie in der Fütterung durch den niedrigen Laktosegehalts nicht limitieren.
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