Magenumdrehung bei Hunde
Eine gefährliche und meist tödlich verlaufene Krankheit ist die Magenumdrehung. Es gibt besonders gefährdete Hunde, allerdings besteht die Möglichkeit, dass jeder Hund daran erkranken kann!
Z. B. sehr große Hunde wie Doggen oder Hunde mit tiefem Brustkorb wie z. B. der Boxen sind besonders gefährdet.
Nur oben am Magenband hängt der Magen frei im Bauchraum. Ist er gut gefüllt, springt der Hund herum oder liegt auf dem Rücken, schwingt der Magen hin und her – wie Wäsche auf der Leine. Wird die Schwingung zu groß, überschlägt er sich.
Anzeichen: Der Hund kann kein Kot mehr absetzen, er erbricht, jedoch bleibt es meist nur beim Würgen ohne Erbrochenen. Der Magen gast auf, er dreht sich noch mehr und kann sich soweit aus dehnen, bis die Magenwand reißt. Innere Organe verschieben sich.
Nur eine Notoperation kann den Hund retten – wenn sie zeitig erfolgt. Ist der Magen einmal gerissen oder sterben Organteile durch Mangeldurchblutung ab – ist keine Rettung mehr möglich.
Vermeidung einer Magenumdrehung:
Keine Sojazusätze im Futter, darauf achten, dass der Hund ausreichend trinkt. Lieber viele kleine Mahlzeiten als eine große Futtermenge verfüttern. Nach der Nahrungsaufnahme muss der Hund mind. eine Stunde ruhen.
Geändert von Joy (27.01.2010 um 23:12 Uhr)
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