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    1. #1
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      woher kommt diese Schleimbildung?

      Kobold ist am 20.12.2011 4 Jahre alt geworden.

      Als Welpe war er der kleinste. Er war mehr als die Hälfte kleiner als seine Geschwister.

      Er krabbelte über all seine Geschwister weg, wie ein kleiner Hamster.

      Er galt als zwergwüchsig. Der TA sagte, der wird nicht grösser als 50 cm. Er kommt auf den Manchester Terrier, der auch im Dobermann drin ist.

      Acht Wochen habe ich die Welpenbilder verfolgt. Kobold, der von der Züchterin Kai-Uwe genannt wurde, war absolut nur halb soviel wie die Geschwister.

      Mit acht Wochen holten wir Kobold (Kai-Uwe) ab. Mit 10 Monaten war unser Kai-Uwe unser grösster 73 cm.

      Von anfang an hatte Kobold beim Futtern eine enorme Schleimbildung. Egal, ob Duck-Naturfutter oder Trockenfutter: Kobold schäumte.

      Er schäumte so stark, dass wir oft Angst hatten, dass er an seinem eigenen Schleim erstickte. Wir fütterten Happen für Happen. Er sammelte im Schlund oder "Kropf" eine Reihe von Futter an. Dann würgte er das Futter wieder aus, das mit einem dicken Schleimmantel versehen war, fast wie ein Widerkäuer.

      Wir liessen seinen Schlund, die Speiseröhre, Magen spiegeln. Es wurde nichts Auffälliges gefunden.
      Die Situation besserte sich nicht. Nicht nur beim Trockenfutter, aber bei diesem, wurde das Herausgewürgte wie ein Ball. Mit zähem Schleim.

      Dann liessen wir ihn roentgen. Den gesamten Schlundbereich. Nichts!

      Während des Futterns wischen wir ihm immer den dicken und zähen Schleim von den Lefzen, damit nicht zuviel Schleim im Mäulchen ist.

      Woher kann diese Schleimbildung kommen? oder wodurch? Hat jemand von Euch eine Vorstellung, wie er diesen Schleim produziert? Der Schleim steigert sich durch das Kauen; so sehe ich das.

      Aber kein Arzt hat einen Vorstellung, was das sein könnte.

      Zwischendurch trinken geht nicht. Hilft auch nicht. Der Schleim bildet sich auch bei Nassfutter.
      Wäre für einen guten Ratschlag sehr dankbar.

      LG, Margot und die Dobermänner

      PS: auch durch die chem. Kastration hat sich daran nichts geändert.ScanImage001Abidu und Kobold beim Spielen.jpgScannen10-09-06 2147 sein Freund Kobold.jpgKobold.jpg
      Angehängte Grafiken
      Geändert von Hundefreund (21.01.2012 um 20:44 Uhr)

    2. #2
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      Avatar von crinblanc
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      Wurde mit Kontrastmittel geröntgt? Megaösophagus ausgeschlossen?

      Das wär jetzt meine erste Idee dazu- irgendwo zwischen Maul und Magen eine Ausbuchtung/Engstelle in der Speiseröhre.
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    3. #3
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      Guten Morgen, crinblanc, ja, es wurde mit Kontrastmittel gearbeitet.

      Das heisst aber wohl nicht, dass die Dres. die Roentgenaufnahmen haben richtig deuten können.

      Heute funktioniert meistens alles erst beim dritten Mal.

      Aber auch der THP und die Spiegelung haben nichts ergeben. Kobold ist top-fit. Alle Untersuchungen sind negativ.

      Ich habe auch schon einmal gedacht, dass vielleicht etwas nicht mitgewachsen sein könnte. Er wuchs bis zum 10. Monat (Bild unten) so schnell, dass man zuschauen konnte. Er wirkte streckenweise richtig überlastig.

      Dann dachte ich, ein Hormon-Problem. Aber es ist kein Schaum, es ist eindeutig Schleim. Zäher Schleim.

      Es wird wohl so sein, wie Du schreibst. Eine Engstelle/Ausbuchtung in der Speiseröhre. Nur wird es nicht erkannt. Was könnte man tun?

      Ist es denn ein typisches Vorkommen beim Dobermann? Keiner unserer Dobis hatte das Problem. Es ist ein Problem. Immer und immer während des Fütterns massieren wir ihm den Hals.

      Manchmal muss ich ich wundern. Früher hatten die Ärzte nur 10 Finger und ein Stethoskop, und es wurden die Krankheiten erkannt.

      Heute haben wir ein Instrumentarium, dass über einen Ing. Grad hinaus, kaum Wissen mehr vorhanden ist. Zu viele Spezialisten.

      Wenn die Piloten schon das Fliegen verlernen, und die Autofahrer Null Orientierung haben, nur noch Navi. Dann in den Autowerkstätten kann kaum noch einer etwas erkennen, wenn nicht der Computer da wäre. Zeigt der Computer nichts an, dann ist da nichts, obwohl der Wagen nicht fährt.

      Verlernen auch die Ärzte das Diagnostizieren?

      Sind mein Mann und ich deshalb gesund, weil wir über 45 Jahre nicht mehr beim Arzt waren? Dadurch auch kein Therapiefälle sind.
      (Dr. Bruker schrieb vor gut 20 Jahren schon, dass 80 % aller Krankheiten Therapiefälle sind.)
      Es ist schon erschreckend.

      Sechs Tierärzte und sechs unterschiedliche Diagnosen.

      Was gäbe es denn noch für eine Untersuchungsmöglichkeit? Ausser Spiegeln und mit Kontrastmittel roentgen?

      LG, Margot und die Dobermänner

    4. #4
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      Avatar von Gogsch
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      Einfach mal wenig aber dafür öffter füttern ... vieleicht ne Drüsensache, ich meine, das die Schleimdrüsen mehr als üblich arbeiten ... tränen ihm auch die Augen ?
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    5. #5
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      Guten Morgen, Gogsch, das ist auch eine gute Überlegung. Nein, die Augen vom Kobold tränen nicht.

      Das mit Wenig und dafür öfter das machen wir schon. Zwangsläufig. Sein "Kropf" fasst ja nicht so viel.

      Wie wird eine Drüsensache denn untersucht? Ob das ein Arzt weiss? Schliesslich sind wir mit Kobold seit dem 3. Monat in Behandlung.
      Er ist inzwischen vier Jahre alt.

      LG, Margot und die Dobermänner

      Anmerkug: Hasso bekam im Alter gegen seine Schmerzen Rimadyl 100 mg und Phen Pred.
      Als der TA diese Medikamente absetzen musste, weil Leber und Nieren das alles nicht mehr verarbeiteten, fiel dem TA nichts mehr an Medikament ein. Er schlug vor, ihn einschläfern zu lassen.

      Dann schrieb ich das ins Forum (Dobermann-Freunde -deine Tierwelt)
      Die Antwort von Steffi lautete. Novalgin Tropfen oder Tabletten. Wir sagten das sofort dem TA.
      Ja, meinte er, das ist eine gute Idee. Das ist eines der ersten Schmerzmittel gewesen.

      Hasso bekam noch 1 1/2 Jahre Novalgin. Was so Foren doch auch gute Antworten bringen.

      Hasso wurde fast 13 Jahre alt. Für einen Dobi schon gut. Aber trotzdem immer zu früh!
      Geändert von Hundefreund (22.01.2012 um 08:08 Uhr)

    6. #6
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      Avatar von crinblanc
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      Magot, schau mal hier und hier.

      Wenn, dann würde es sich bei Kobold zum Glück nicht um einen voll ausgebildeten MÖ handeln.

      Speicheldrüsen sind mir auch noch eingefallen, sabbert er auch zwischen den Mahlzeiten ungewöhnlich viel?

      Irgendwie funzt das Textverlnken grad nicht, deshalb nochmal:

      Megasophagus beim Hund - Speiserhrenerweiterung @ www.tintenblau.de

      Megaösophagus

      --- Automatische Beitragszusammenführung ---

      Edit: Doch. es funktioniert, hebt sich bloß farblich kaum vom Resttext ab.
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    7. #7
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      vielen Dank, crinblanc,

      alles habe ich sorgfältig gelesen. Aber das hat er alles nicht. Er kann trinken, ohne sich zu verschlucken. Er hat keine Geräusche im Bauchraum, er hat einen sauberen Maulgeruch. Er erbricht auch nicht. Er spuckt es direkt während des Essens aus. Das Futter war nicht im Magen. Irgenwo hat das Futter eine Zwischenstation. Er futtert auch alles, er hat seine Menge. Wir füttern alle Hunde von anfang an aus der Hand. Auch Hasso und Cora und Omina.

      Es ist auch nicht schlimmer geworden. Es ist alles, wie immer, aber das ist schon schlimm genug.

      Er muss auch nicht erhöht schlafen. Hustet auch nicht. Kann gut Ochsenziemer kauen.

      Die Mutter, Zytha von Mahuba, hat wohl das gehabt, was hier beschrieben steht, aber wohl erst zum Schluss. Sie musste eingeschläfert werden, sonst wäre sie erstickt.

      Alle Hunde von der Züchterin sind nicht älter als 9 Jahre geworden.

      Von 10 Dobermänner in 15 Jahren waren eigentlich nur Hasso und Yankee gesund. Und unsere Turo-Biene-Maya (Dobi-Terrier-Mix)

      Unser einzig ganz gesunder ist Yankee, unser Dobi-Gott. (und der tickt manchmal nicht richtig)

      LG, Margot und die Dobermänner
      Geändert von Hundefreund (22.01.2012 um 11:27 Uhr)

    8. #8
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      Wurde schon mal ein Speicheltest im Labor untersucht um eine Infektion auszuschließen ?
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    9. #9
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      Nein, Gogsch, ein Speicheltest wurde noch nicht gemacht. Auf die Idee ist wohl keiner gekommen.

      Das könnte allerdings gut sein. Weniger eine Erkältung, weil es ja schon fast 5 Jahre sind.. Aber mit dem Kauprozess gewinnt der Speichel an Konsistenz.

      Da alle Punkte mit der Auflistung nicht in Frage kamen, müsste es etwas anderes sein.

      Doch mit dem Speicheltest das werden wir anregen.

      Halte Euch auf dem Laufenden.

      LG, Margot und die Dobermänner

    10. #10
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      Es sollte so sein, das mit dem Tierarzt zusammen von Anfang an und das genau, nach möglichen Quellen gesucht werden sollten, Ausschlussverfahren nennen wir das hier ... bei dem Hund ist es ja wie beim Menschen, der Verdauungsprozess beginnt im Mund, sozusagen schon vor dem schlucken ... und wenn da Komplikationen auftreten kann sich das durchaus auf die weitere Verdauung auswirken, womöglich mit fatalen Folgen ... wobei die Dauer des Problemes eine untergeordnete Rolle spielt, ebenso würde ich den Kot im Auge behalten ...
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    11. #11
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      Gogsch, da bringst Du mich auf eine Idee.
      Mit der Verdauung. Die Verdauung vom Kobold ist okay. Gut geformt, aber...... Nachts zwischen 23 30 h - 01 30h ruft er immer, dass er raus muss.

      Dann geht er raus, ich auch - und dann geht er wieder rein. Zwanzig Minuten bis halbe Stunde muss er wieder raus. Ich auch mit ihm.
      Er kreiselt, auch beim ersten Mal kreiselte er, aber nichts kommt. Beim dritten Mal, wir wieder raus, dann kommt die Verdauung. Aber nicht zu fest und nicht zu dünn. Ist einfach in Ordnung. Er bekommt den Kot nicht auf Anhieb raus. Aber nur nachts. Tagsüber ist das okay. Er macht dadnn zwar eine riesen Veranstaltung, klimmt halb den Baum hoch, aber nicht dreimal im Ansatz.

      Vielleicht müsste ich das auch erwähnen.

      Aufgrund seiner "Zwergwüchsigkeit" ist er sehr "zärtlich geknöchert". Sehr zartgliedrig, aber hochbeinig.Er war so klein, er war wesntlich weniger als die Hälfte von seinen Geschwistern. Er sah aus wie eine grössere Ratte.

      Als ich ihn mit acht Wochen nach Hause brachte und ins Zimmer stellte, da wollte Yankee ihn direkt fressen. Das hat sich auch so gehalten. Yankee würde Kobold zerreissen, wenn er ihn bekäme.

      Aber Kobold ist im vorderen Teil des Hauses und Gelände, und Yankee im hinteren Teil des Hauses und auch im hinteren Gelände.

      Danke, Gogsch, für Deine Überlegungen.

      LG, Margot und die DobermännerBild 322.jpgHasso(kurz vor seinem Ableben) und Kobold mit 4 Monaten
      Geändert von Hundefreund (22.01.2012 um 18:58 Uhr)

    12. #12
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      Anfangs dachte ich, eine chronische Magenschleimhautgeschichte ... doch das werdet ihr ja schon getestet haben ...
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    13. #13
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      Gogsch, eine Magenschleimhautentzündung könnte auch sein. Sie würde sich dann bei ihm etwas anders auswirken.

      Damals, vor drei Jahren, hatte er eine Magen-Schlund-Speisenröhrespiegelung. Ohne Befund.

      Es genügt schon, wenn eine Fliege auf dem Ochsenziemer sitzt. Innerhalb des Hauses hat eine Fliege hier keine Chance.

      Der Helicobacter ist schnell verbreitet. Die Ochsenziemer liegen auch schon mal im Gelände.

      Die Fliegen sind auch nicht mehr das, was sie fürher waren. Wenn ich heute einen Mückenstich habe, habe ich ein ganzes Jahr Freude daran. Das war früher nicht so. Etwas Spucke drauf und alles war wieder in Ordnung.

      Aber die Magenschleimentzündung werde ich trotzdem nochmal beim Arzt ansprechen. Aber, Kobold erbricht das Futter nicht, er holt das aus dem "Kropf". Der zähe Schleim ist keine Magensäure.

      Wir bleiben mal am Ball.

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