Hey,
ich hab zwar weder Esel, noch je an einem gearbeitet, aber meine Hufpfleger haben immer viel wert darauf gelegt, mich immens zu informieren, außerdem habe ich schon Lesungen und "Kurse" zur Hufbearbeitung besucht.
Hochklappende Hufe sind nicht nur bei Eseln, sondern auch bei vielen Ponies ein Problem. Das liegt aber nur teilweise am Futter, sondern an der Bearbeitung, zumindest manchmal.
Hat dein Eselchen mal eine Rehe gehabt?
Um so nach oben zu schnabeln, muss der Huf verschiedene "Vorerkrankungen" aufweisen, es fängt mit untergeschobenen Trachten an (Klick. Wenn die Zehe dann lang wird, schnabelt es auch leicht hoch.
Ein anderer Grund, und das ist das, wovor sich fast alle Equiden-Halter arg fürchten, eine Hufrehe mit Hufbeinrotation.
Hier ist ein Bild eines Hufrehe-Hufes von außen:
Klick
Und hier denselben Huf von der anderen Seite von innen. Hier sieht man sehr deutlich, dass das Hufbein rotiert und abgesunken ist, es ist nun separiert und die feine Lamellenschicht beschädigt.
Klick
Man sieht schon, warum das Horn hier die Tendenz nach oben bekommt - es muss den Kräften ausweichen, die wirken, wenn die nun sehr lange Zehe auf den Boden aufkommt, und das Horn weicht diesem nach oben aus.
Wenn dein Eselchen tatsächlich ein Fall mit einer Hufbeinrotation ist, hervorgerufen durch Rehe oder was weiß ich, dann ist eine sehr gute Barhufbearbeitung sehr notwendig.
Über ausreichend Wissen in dem Bereich verfügen die meisten Schmiede aber nicht. Wichtiger wäre ein guter Hufpfleger oder Huforthopäde.
Woher kommst du? Ich kann dir einen Mann empfehlen, der bewirkt wahre Wunder und hat mir viel Wissen vermittelt.
Hier ein Rehe-Huf vor der Bearbeitung:
Klick
Nach 3 Monaten (Man sieht nun wieder festes Hornmaterial, das heruntergewachsen ist, die Verbindung zwischen Kapsel und Hufbein ist nun bis zu diesem Punkt wieder fest miteinander verwachsen):
Klick
Nach 6 Monaten - hatte dieses Pferd je Probleme?
Klick
Bevor ich das hier noch weiter ausweite, wüsste ich gern, ob das Problem tatsächlich darauf begründet liegt.
Eine Rehe wäre dann übrigens wirklich Ernährungsbedingt.
Grüße
Federchen










































































































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